…ist es tat­säch­lich so, dass mit zuneh­men­den Alter die Zeit viel schnel­ler ver­geht? Ich per­sön­lich emp­fin­de es so und es scheint von Jahr zu Jahr sogar noch schnel­ler zu wer­den. Sicher liegt es dar­an, dass sich auch unse­re hoch­tech­ni­sier­te Welt, durch ihre zuneh­men­de Hektik in allen Bereichen, pro­por­tio­nal ver­än­dert. Wenn man z. B. das zurück­lie­gen­de Jahr Revue pas­sie­ren lässt, so ist es kaum zu glau­ben, dass wie­der ein außer­or­dent­lich tur­bu­len­tes Clubjahr mit vie­len Aktivitäten an uns vor­bei gerauscht ist.

Viele wer­den sich sicher dar­an erin­nern, dass wir auf unse­rer Generalversammlung am 19. Januar 2016, neben den ande­ren anste­hen­den Wahlen, ver­geb­lich einen Präsidenten für unse­ren Club such­ten, denn nach sechs Jahren Präsidentschaft stell­te Hans-Joachim Kuhl sein Amt unwi­der­ruf­lich zur Verfügung.

Alle in die­sem Jahr zur Wahl vor­ge­schla­ge­nen Personen, wie Schriftführer (in), stell­ver­tre­ten­der Kassenwart(in), sowie die Aktivgruppenleiter für Wandern, Radfahren und Theater, waren von der Versammlung erwar­tungs­ge­mäß schnell wie­der per Akklamation in ihrem Amt bestä­tigt. Auch die sat­zungs­ge­mä­ße Neuwahl einer neu­en Kassenprüferin ver­lief unpro­ble­ma­tisch.

Aber erst eine zum 08.März neu ein­be­ru­fe­ne außer­or­dent­li­che Generalversammlung soll­te mich nach etli­chen Gesprächen davon über­zeu­gen, die Wahl für das ver­ant­wor­tungs­vol­le Amt als Präsident anzu­neh­men.

War mei­ne fünf jäh­ri­ge Tätigkeit als Pressesprecher im Vorstand auch nicht von Langeweile geprägt, so über­rasch­te mich doch die Vielfältigkeit der neu auf mich zuge­kom­me­nen Aufgaben, die das Amt des Präsidenten unwei­ger­lich aus­ma­chen. Nur die Vorplanung des 1. Halbjahres 2016, mit all sei­nen inter­es­san­ten Veranstaltungen an den Clubabenden und der uner­müd­li­che Einsatz eines gut funk­tio­nie­ren­den Vorstandes, mach­ten die fast rei­bungs­lo­se Übernahme des Amtes erst mög­lich.

An die­ser Stelle möch­te ich die Gelegenheit nut­zen, mich beim gesam­ten Vorstand für die kon­struk­ti­ven Vorstandssitzungen, sowie bei allen Helferinnen und Helfern für die groß­ar­ti­gen Vorbereitungsarbeiten bedan­ken, die mich vor und hin­ter den Kulissen bei all mei­nen Bemühungen unter­stützt haben.
Ein ganz beson­de­rer Dank gilt unse­rer Webmasterin Traudel Nacke, die ste­tig bemüht ist mit viel Zeit- und Arbeitsaufwand unse­re Homepage auf den aktu­el­len Stand zu brin­gen. Von ihrem Home-Office aus, also im Verborgenen agie­rend, ist sie seit vie­len Jahren ein uner­setz­li­cher Bestandteil der Cluborganisation.

Nur so konn­te auch wie­der in die­sem Jahr, den Mitgliedern und Gästen, in jeder Hinsicht ein abwechs­lungs­rei­ches und inter­es­san­tes Programm gebo­ten wer­den.

Da gab es allei­ne rund 39 Clubabende mit Musik- und Tanzveranstaltungen, einer Modenschau, Vorträge zu aktu­el­len Themen, Lesungen, Theateraufführung von der club­ei­ge­nen Theatergruppe. Zum fes­ten Bestandteil unse­rer Jahresplanung zäh­len z. B. der Osterbrunch am Cap St. Antonio und das Sommerfest. Auch der Weihnachtsbasar und Probierabend waren von den Mitgliedern und Gästen gut besuch­te Veranstaltungen. Musikalische Unterstützung kam von den „Buscatonos“.

Ein beson­de­res Highlight im Jahr 2016 darf auf kei­nen Fall uner­wähnt blei­ben. Der Euroclub-Denia fei­er­te sei­nen 30. Geburtstag. Und das gebüh­rend im Rahmen des ers­ten Oktoberfestes in der Geschichte des ECD. Eingemottete Dirndl und Lederhosen wur­den salon­fä­hig gemacht und so lan­ge geän­dert, bis auch die neue und teu­er erwor­be­ne Figur end­lich wie­der hin­ein pass­te! Und schon lie­ßen es die rund 180 Mitglieder und Gäste so rich­tig kra­chen. Bei bay­ri­scher Livemusik, deut­schem Bier vom Fass, sowie Laugenbrezel, Haxen und gebra­te­nen Hähnchenkeulen, mutier­te die Bar ISA fast zum rich­ti­gen Bierzelt und mach­te so das Fest zu einem unver­ges­se­nen Erlebnis. Wiederholung nicht aus­ge­schlos­sen!

Bei dem obli­ga­to­ri­schen Weihnachtskonzert in die­sem Jahr bot der spa­ni­sche Gitarrist Enrique Cisneros den Mitgliedern und Gästen einen von Musik und Gesang beglei­te­ten Spaziergang durch die weih­nacht­li­chen Gebräuche unse­rer Wahlheimat Spanien.

Ein fes­ter Bestandteil unter dem Motto des Euroclubs: „Gemeinsam Schönes erle­ben“ sind unwei­ger­lich die Aktivgruppen mit ihren ent­spre­chen­den Aktivitäten und Festlichkeiten, die ein­fach kei­ne Langeweile auf­kom­men las­sen.

So gab es im Jahr 2016: 38 Clubabende, ca. 50 Radwandertage, 36 Wandertage, 4 mehr­tä­gi­ge Wanderreisen, 2 mehr­tä­gi­ge Reisen, 4 Tagesfahrten, jeden Mittwoch PC-Unterricht, jeden Donnerstag Gymnastik, Freitags spa­nisch Unterricht, Theaterproben, ein­mal monat­lich eine Tour für Biker und einen Tagestörn mit dem Segelboot oder aber auch eine Sonderfahrt zu einem Abend im „Benidorm Palace“ mit Abendessen und Revueprogramm.

Stehen die Aktivitäten der Aktivgruppen auch stark im Focus des Clubs, so prä­sen­tie­ren wir uns auch ger­ne als orts­an­säs­si­ger Club zu beson­de­ren Anlässen, oder diver­sen Veranstaltungen der Stadt Denia. Beispiel dafür ist u. a. der am 1. Oktober statt­fin­den­de „Tag der Vereine“!

Mit der Erkenntnis, dass es uns hier in unse­rer Wahlheimat Spanien rich­tig gut geht, es aber hier auch Menschen gibt, die nicht unbe­dingt auf der „Sonnenseite“ des Lebens ste­hen, haben wir uns seit eini­gen Jahren auf die Fahne geschrie­ben, die­se Menschen mit den uns zur Verfügung ste­hen­den Mitteln zu unter­stüt­zen.
Somit haben wir im Dezember 2016 dem Mittagstisch der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde in Denia, unter der Leitung von Pfarrer Jose Vicente Gilabert, einen Scheck über 500,- € über­rei­chen kön­nen. In die­ser Einrichtung wer­den u. a. täg­lich vie­le Personen von ehren­amt­li­chen Helfern mit einer war­men Mahlzeit und Kleidung ver­sorgt.

Der glei­che Betrag ging am 10.01.2017 bei der ers­ten Clubveranstaltung an Jessica Romero, die die Vorsitzende der Behindertenorganisation „LUDAI“ ist.

Die Gelder, die wir als Spende wei­ter­ge­ben, stam­men u. a. aus unse­rer Sammeldose die am Eingang steht, oder aus Geldern, die wir dar­über hin­aus für gemein­nüt­zi­ge Zwecke erhal­ten. Ein schö­nes Gefühl, wenigs­tens in einem klei­nen Rahmen etwas „Gutes“ tun zu kön­nen.

In dem Sinne, noch­mals mein per­sön­li­cher Dank an alle, die mit dafür sor­gen, unse­rem Motto gerecht zu

wer­den: „Gemeinsam Schönes erle­ben“.

Klaus Tornsäufer
Präsident ECD

Der  Vorstand des ECD
am 08.03.2016

Vorstand 2016

Obere Reihe von links: Wolfgang von der Heidt, Rüdiger Jung, Karl Rupp, Beatrice Bischof,
Ingrid Lechner, Sepp Lütolf, Günter Machmerth

Untere Reihe von links: Aloys Kolbeck, Verena Bircher, Klaus Tornsäufer, Heike Raatz, Peter Raatz