Vor der Generalversammlung im Januar 2014 erklärten Erika Gerhard als Beisitzerin und der Leiter der Theatergruppe Werner Frischknecht dass sie aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidieren wollten. Beide wurden daher gemeinsam mit Paula Frischknecht, die bereits 2013 krankheitsbedingt nicht mehr kandidierte, vom Vorstand verabschiedet.

Da der Vorstand ansonsten unverändert blieb, wurden neu als Beisitzerin Beatrice Bischof und als Leiter der Theatergruppe Sepp Lütolf gewählt.

Im Jahr 2013 fanden 37 Clubabende, 50 Radwandertage, 35 Wandertage, 2 Tagesfahrten,       2 mehrtägige Reisen, 5 mehrtägige Wanderungen, jeden Mittwoch PC-Unterricht, jeden Donnerstag Gymnastik, jeden Freitag spanisch Unterricht, jeden Samstag Petanca (Boccia), Theaterproben, 10 Vorstandssitzungen und vieles mehr an Vorbereitungen für unsere Veranstaltungen statt. Soweit das Jahr 2012 in nackten Zahlen.

Vorträge zu aktuellen Themen, zu Fragen der Gesundheit, der Gartengestaltung, Buchvorstellungen und Lesungen sowie Musik und Tanzabende rundeten das Programm ab. Wiederholt wurden auch einige Neuerungen aus 2011 – wie der Probierabend, schlemmen nach Herzenslust und auch der Weihnachtsmarkt – auf Wunsch vieler Clubmitglieder. Traditionell inzwischen schon unser Osterbrunch und die Erbsensuppenwanderung. Wie wir glauben ein doch sehr umfangreiches und vielseitiges Angebot für unsere Clubmitglieder und Gäste.

Hervorzuheben auch die Reise nach Madrid und eine Wellnesswoche in Villatoya. 2 x 4 Tage wandern in der Sierra Espuna und 2 x 3 Tage in der Region Alto Vinalope sowie die Wanderwoche in den Pyrenäen werden den Wanderfreunden unvergesslich bleiben.

Viele werden sich erinnern an das Mittsommernachtsfest organisiert von Wolfgang von der Heidt. Und dann auch noch – nein – nicht nur Deutschland bewegt sich – auch Spanien bewegt sich – zum 3. Mal wurde das       Deutsche Sportabzeichen absolviert und es wird noch mehr in diesem Jahr.

Als herausragende Veranstaltungen möchte ich das „Theaterstück vom Glück“ nennen mit der Schauspielerin Eva-Maria Admiral, aber auch unser Weihnachtsabend mit dem spanischen Musiker Enrique Cisnero und den südafrikanischen Musikerinnen Friedel Mitas und Refiloe Olifant.      

Wir versuchen die Sitten und Gebräuche unserer Heimatländer mit unseren Mitgliedern zusammen nicht zu vergessen, lernen aber gleichzeitig auch die unseres Gastlandes kennen. Wir bieten unseren Mitgliedern eine angemessene sportliche Betätigung und Weiterbildung, gesellschaftliches und freundschaftliches Miteinander. Dazu dienen auch unsere Tagesausflüge, aber auch mehrtägige Reisen, zum kennen lernen der Mitglieder und unseres Gastlandes.      

Und deshalb möchte ich heute auch nicht unerwähnt lassen woher unsere Mitglieder kommen. Wir haben Schweizer, Deutsche, Holländer, Österreicher, Italiener, Amerikaner, Norweger, Schweden, Portugiesen und Spanier in unseren Reihen.

Jetzt zu Beginn des Jahres hören wir ja von der spanischen Politik, dass es wieder aufwärts geht mit Spanien. Wenn ich mich aber hier in Denia bei den Menschen umhöre kann ich das nicht nachvollziehen. Im Gegenteil, die Arbeitslosigkeit liegt hier inzwischen bei über 30 %, die Jugendarbeitslosigkeit bei über 50 %. Nach meiner persönlichen Einschätzung werden gerade hier in unserer Region noch mindestens 2 Jahre benötigt, bevor die Menschen es hier merken dass es aufwärts geht. Verfolgt man die spanische Presse ein wenig, wird man feststellen, dass immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen sind. Die Kirchen, die Caritas, das Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen betreuen inzwischen fast 4000 Menschen hier in Denia. Das sind rund 10 % der gemeldeten Einwohner. Dazu kommt noch die Zahl derer, die keine Hilfe annehmen, weil sie von Ihren Familien unterstützt werden. Dies sollen nach Informationen aus Politik und Verbänden mehr als die vorhin genannten 10 % sein.  Immer mehr Menschen werden auf Unterstützung angewiesen sein, denn hier gibt es nicht die soziale Absicherung wie wir sie aus Deutschland kennen.

Anfang des letzten Jahres haben wir versucht einen Spendenmarathon ins Leben zu rufen, das wurde auf unserer Generalversammlung im letzten Jahr unter Applaus verkündet. Wir haben dann eine Büchse aufgestellt bei unseren Veranstaltungen und es sind genau 22 Euro und 34 Cent hereingekommen. Schade!

Mir wurde aber auch gesagt, dass gerade Anfang des Jahres für vieles gesammelt wurde und man kaum noch irgendwo hingehen konnte ohne gleich für eine Sammlung angesprochen zu werden. Wir haben ja dann diese Sammlung sehr schnell eingestellt.

Dafür haben wir bei einer Veranstaltung eine Sammlung für die Eselnothilfe durchgeführt und konnten immerhin 425 Euro spenden.

Ca. 800 Euro haben wir noch aus dem Verkauf der Lose beim Herbstfest, die wir       noch verwenden werden. Wofür das werden wir dann gemeinsam entscheiden.

In diesem Jahr werden wir unsere Sammlung fortsetzen und dann mit diesem Geld dort einspringen wo es am nötigsten gebraucht wird.

Herzlichen Dank an alle die – in welcher Form auch immer – mithelfen.

Hans-Joachim Kuhl

Der  Vorstand des ECD
am 29.01.201
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Von links: Verena Bircher, Wolfgang von der Heidt, Joachim Kuhl,
Ingrid Lechner, Peter Raatz, Rüdiger Jung, Heike Raatz, Klaus Tornsäufer.
Es fehlen: Erika Gerhardt und Werner Frischknecht