Auf der Generalversammlung im Januar 2013 schie­den Hans-Jürgen Lappe, Klaus Bufe und Paula Frischknecht aus dem Vorstand aus. Neu gewählt wur­den Peter Raatz als Vizepräsident und Heike Raatz als Kassenwartin. Die Funktion des Beisitzers wur­de nicht neu besetzt. 

In 2012 fan­den 38 Clubabende, 45 Radwandertage, 38 Wandertage, 3 Tagesfahrten,       4 mehr­tä­gi­ge Reisen, 4 mehr­tä­gi­ge Wanderungen, jeden Mittwoch PC-Unterricht, jeden Donnerstag Gymnastik, jeden Samstag Petanca (Boccia), 14 Theaterproben, 10 Vorstandssitzungen und vie­les mehr an Vorbereitungen für unse­re Veranstaltungen statt. Soweit das Jahr 2012 in nack­ten Zahlen.

Vorträge zu aktu­el­len Themen, zu Fragen der Gesundheit, der Gartengestaltung, Buchvorstellungen und Lesungen sowie Musik und Tanzabende run­de­ten das Programm ab. Wiederholt wur­den auch eini­ge Neuerungen aus 2011 wie der Probierabend, schlem­men nach Herzenslust und auch der Weihnachtsmarkt auf Wunsch vie­ler Clubmitglieder. Traditionell inzwi­schen schon unser Osterbrunch und die Erbsensuppenwanderung, die in die­sem Jahr von Gulasch und Frikadellen abge­löst wur­de. Wie wir glau­ben ein doch sehr umfang­rei­ches und viel­sei­ti­ges Angebot für unse­re Clubmitglieder und Gäste.

Hervorzuheben auch die Reise in den Norden Spaniens und eine Wellnesswoche in Villatoya.

2 x 3 Tage wan­dern in Torremanzanas und die Wanderwoche in der Sierra de Grazalema wer­den den Wanderfreunden unver­gess­lich blei­ben.

Viele wer­den sich erin­nern an das Mittsommernachtsfest, orga­ni­siert von Wolfgang von der Heidt. Und dann auch noch – nein – nicht nur Deutschland bewegt sich – auch Spanien bewegt sich – zum 2. Mal wur­de das       deut­sche Sportabzeichen absol­viert und es wird noch mehr in die­sem Jahr. Lassen Sie sich über­ra­schen!

Und des­halb möch­te ich heu­te auch nicht uner­wähnt las­sen woher unse­re Mitglieder kom­men. Wir haben Schweizer, Deutsche, Holländer, Österreicher, Italiener, US Bürger, Norweger, Portugiesen, Schweden und Spanier in unse­ren Reihen.

Spanien wird es nach mei­ner per­sön­li­che Einschätzung auch in den nächs­ten 2 Jahren nicht viel bes­ser gehen, die Arbeitslosigkeit, heu­te schon auf einem Höchststand, wird stei­gen und immer mehr Menschen wer­den auf Unterstützung ange­wie­sen sein, denn hier gibt es nicht die sozia­le Absicherung wie wir sie aus Deutschland ken­nen.

Wir haben bereits im abge­lau­fe­nen Jahr eini­ges getan um Hilfen zu geben:

Insgesamt haben unse­re Mitglieder im Jahr 2012,       2.300 Euro gespen­det.

Mama Tenga   610,–
Schule in Orba   220,–
Fundem   200,–
Waisenhaus in Gandia   270,–
Ludai in Denia  1000,–

 

In die­sem Jahr wol­len wir einen Spendenmarathon ins Leben rufen.

Ab heu­te gibt es eine Box, in die jeder etwas an unse­ren Clubabenden hin­ein­tun kann. Den Betrag wer­den wir jedes Monatsende am schwar­zen Brett ver­öf­fent­li­chen. Vor dem Jahresende wer­den wir dann gemein­sam – Vorstand und Mitglieder – ent­schei­den, wer das Geld bekom­men soll. Das heißt, dass jedes Mitglied uns Vorschläge unter­brei­ten kann und wir wer­den dann an einem Clubabend dar­über abstim­men wer das Geld erhal­ten wird. Wir kön­nen damit nicht das spa­ni­sche Wirtschaftssystem ret­ten, aber wir hof­fen, dass wir die eine oder ande­re Not lin­dern kön­nen.
Wir haben auch dar­an gedacht, dass wir nicht nur Organisationen unter­stüt­zen wol­len, son­dern auch – je nach Situation – Einzelpersonen. Aber das wer­den wir dann gemein­sam ent­schei­den.        

Wir bie­ten unse­ren Mitgliedern für 25,– Euro im Jahr: jeden Dienstag eine Radtour, jeden Dienstag eine Abendveranstaltung, jeden Mittwoch einen Wandertag, jeden Mittwoch Unterricht in der Handhabung eines PC, jeden Donnerstag Gymnastik, jeden Freitag spa­nisch Unterricht, jeden Samstag Petanca spie­len und auch die Mitwirkung in einer Theatergruppe.

Ich den­ke das ist sehr viel für ver­gleichs­wei­se wenig Geld, sodass wir auch etwas für ande­re tun kön­nen.

Mit einem Informationsstand des Euroclubs am 1. Mai zum Tag der Vereine in Denia ver­such­ten wir den deut­schen, aber auch den spa­ni­schen Mitbürgern den Euroclub näher zu brin­gen.

Wir haben gemein­sam mit dem Rathaus von Denia den Europatag gestal­tet, mit einer anschlie­ßen­den Führung durch die Museen von Denia. Wir haben das neue Krankenhaus besich­tigt und eine Führung durch das Rathaus gemacht.

Beim Jubiläum zum 400. Jahrestag der Verleihung der Stadtrecht waren wir dabei, und ich wur­de gebe­ten, neben ande­ren spa­ni­schen Vereinen für den Euroclub und damit für die deut­schen Vereine dort zu reden.

Daher möch­te ich heu­te allen Mitgliedern und auch den Vorstandsmitgliedern mei­nen ganz herz­li­chen Dank aus­spre­chen, die uns im ver­gan­ge­nen Jahr mit Rat und Tat zur Seite stan­den um den rei­bungs­lo­sen Ablauf vie­ler Veranstaltungen zu garan­tie­ren und sie auf­for­dern und bit­ten, uns auch in die­sem       Jahr tat­kräf­tig zu unter­stüt­zen.

Und last but not least dan­ke ich unse­ren Wirtsleuten Manuela und Salva, die immer auf unse­re Wünsche ein­ge­hen und zu denen wir ein wirk­lich freund­schaft­li­ches Verhältnis haben.

Joachim Kuhl
Präsident

 Der  Vorstand des ECD
am 17.01.2012

Sitzend von links: Hans-Jürgen Lappe, Hans-Joachim Kuhl, Verena Bircher, 
Klaus Tornsäufer,
ste­hend von links:
Peter Franz, Klaus Bufe, Rüdiger Jung,

Erika Gerhardt, Wolfgang von der Heidt (nicht anwe­send: Ingrid Lechner,
Paula Frischknecht, Werner Frischknecht)