Im Rücken von Benidorm erhebt sich majes­tä­tisch ein mäch­ti­ger Kalkriese, der 1408m hohe Puig Campana. Seine weit­hin sicht­ba­re „Zahnlücke“ macht ihn unver­wech­sel­bar und ein­zig­ar­tig. Mit sei­nen schrof­fen und stei­len Felswänden zeigt er sich dem Betrachter recht unnah­bar und abwei­send. Bei nähe­rem Hinsehen aber stellt man fest, dass er sich sowohl nord– als auch süd­sei­tig zugäng­lich zeigt und eine Besteigung auf unter­schied­lich schwie­ri­gen Wegen zulässt. Eine wun­der­vol­le Alternative zur Besteigung aber ist sei­ne tota­le Umrundung und das war heu­te unser Ziel. Bei herr­li­chem Wanderwetter mach­te sich die homo­ge­ne Gruppe von Font Moli aus auf den Weg. Vorbei an der uns mitt­ler­wei­le schon bekann­ten “Biwakschachtel” erreich­ten wir nach 530 Metern Aufstieg und 2 Stunden den Coll de Pouet in 880 m Höhe. Kurz vor der Quelle Solsida hat­ten wir dann mit 940 m den höchs­ten Punkt der Wanderung erreicht und es begann ein exzel­len­ter Panoramaweg auf der öst­li­chen und süd­li­chen Seite des Bergriesen. Obwohl die Küste greif­bar nahe schien, fühl­ten wir uns doch weit weg vom Trubel und genos­sen vol­ler Freude die herr­li­che Bergeinsamkeit. Die teils stei­ni­gen und geröl­li­gen Pfade stell­te  für die kon­di­ti­ons­star­ke Gruppe kein Hindernis dar, alle schaff­ten es mit Bravour.
War es auch ein herr­li­cher Wandertag mit unver­gleich­li­chen Eindrücken, waren wir doch alle froh, als sich nach 5,5 Stunden Wanderzeit der Kreis schloss und wir unse­ren Ausgangspunkt erreich­ten. Ein wenig müde aber glück­lich über das Erlebte lie­ßen wir den Wandertag in net­ter Runde aus­klin­gen.

Ingrid Lechner

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28.11.2018 – Umrundung des Puig Campana