Verstopfte Straßen, hek­ti­scher Alltag und Autogehupe – davon wünscht man sich manch­mal weit weg. Irgendwohin wo es ruhig und fried­lich ist, wo man dem Vogelgesang lau­schen und sei­nen Gedanken in aller Ruhe nach­hän­gen kann. Allzu lan­ge muss man nicht suchen, das ber­gi­ge Hinterland der Costa Blanca zeigt sich dazu bes­tens prä­de­sti­niert. So wie zum Beispiel das male­ri­sche Vall de Laguart, das wegen sei­ner attrak­ti­ven Landschaft bei Wanderern bekannt und beliebt ist. Schon die Anfahrt durch die klei­nen, frü­her mau­ri­schen Dörfer bis zum 760 Meter hoch gele­ge­nen Collado de la Garga sorgt für Entspannung und Erholung. Dort oben, wo die Bergketten der Costa Blanca wie ein auf­ge­schla­ge­nes Buch vor dem Betrachter lie­gen, fin­det man eine bewirt­schaf­te­te „Almhütte“ und vie­le Wanderwege.

Von hier aus star­te­ten wir zu unse­rer Rundwanderung, sach­kun­dig geführt von Gerth, durch die son­ni­gen Südhänge des Vall de Pop. Die Fernsicht war so schön wie sel­ten und ließ uns sogar die Baleareninsel Ibiza in der Ferne gut erken­nen. Waren die Wege auch manch­mal etwas stei­nig und fel­sig, die gut gelaun­te, kon­di­ti­ons­star­ke  Gruppe schaff­te alle klei­nen und gro­ßen Hindernisse mit Bravour. Ein monu­men­ta­ler Feigenbaum, eine uri­ge Quelle, ein Dreschplatz und etli­che mau­ri­sche Hinterlassenschaften sorg­ten für Abwechslung und mach­ten die Route span­nend und inter­es­sant.

Als wun­der­schö­nen Abschluss die­ses son­ni­gen Wandertages emp­fan­den wir alle den Einkehrschwung auf der aus­sichts­rei­chen Terrasse der “Almhütte” ‚wo wir in der war­men Frühlingssonne sit­zend den Tag fröh­lich aus­klin­gen lie­ßen.

Ingrid Lechner

Vorschau: 24. Januar: Im Seitental der Höllenschlucht

zu den Fotos

17.01.2018 – Genusswanderung durch die Südhänge des Vall de Pop