Auch wenn die Generalversammlung nicht unbe­dingt eine Pflichtveranstaltung ist, so ist sie doch schein­bar alle­mal ein Muss für Viele. Mit 153 Besuchern – alles Mitglieder, die oft­mals die Gelegenheit nutz­ten, gleich ihren Obolus zu ent­rich­ten – wird sie näm­lich auch die­ses Jahr wie­der eine der am best­be­such­ten Veranstal­tungen sein. Damit steht sie nur wenig zurück hin­ter so belieb­ten Treffen wie dem Osterbrunch, Theater oder Sommer­fest. Niemand freut das mehr als uns als Vorstand. Zeigt sie doch deut­lich das gro­ße Interesse an unse­rem Ver­einsleben.

Der gro­ßen Zahl geschul­det, war denn auch die ver­spä­te­te Eröffnung um 19:12 Uhr von unse­rem Präsidenten Klaus Tornsäufer. Ohnehin war der Abend für ihn ein beson­de­rer, weil er sei­ne letz­te Amtshandlung als Präsi­dent dar­stell­te – aber dazu spä­ter mehr. Jetzt wur­den erst mal die obli­ga­to­ri­schen Punkte der Tagesordnung ab­gehakt, wie das Protokoll der vor­an­ge­gan­gen Generalversammlung und Festlegung der Wahlmodi. Auch der jüngst ver­storbenen Mitglieder wur­de in die­sem Rahmen gedacht.

Schließlich war der Jahresbericht des Präsidenten an der Reihe, in dem er unse­re Wertschätzung für unser Gast­land zum Ausdruck brach­te und auf die Attraktivität des Euroclub Dénia ver­wies. Dies zeig­te die aber­mals gestie­gene Zahl der Mitglieder, bei der wir 96 Beitritte ver­zeich­nen konn­ten. Überhaupt ist die Mitgliederzahl seit zehn Jahren in Summe ste­tig gestie­gen und wir sind mitt­ler­wei­le bei 567 (Stand 11. Februar 2020) ange­langt und damit der höchs­ten unse­rer Vereinsgeschichte.

In der ihm eige­nen Art hielt unser Präsident dies dem gan­zen Vorstand zugu­te und den zahl­rei­chen unermüdli­chen Mitgliedern, die groß­mü­tig Hilfe anbie­ten, wenn sie gebraucht wird. Und recht hat er, denn noch so gro­ße Einzelleistungen machen im Club eben nur einen Teil des Ganzen aus. Die Mischung aus den vie­len attrak­ti­ven An­geboten macht viel­mehr den Reiz unse­rer Gemeinschaft aus. Dies zeig­ten auch die Jahresberichte, die einen beein­dru­cken­den Überblick über die Vielzahl an Aktivitäten gaben.

Gymnastik, Computer, Reise, Wandern und Theatergruppe hat­ten wie­der von einem äußerst regen Jahr zu berich­ten. Wobei die Theatergruppe bereits im Präsidenten-Jahresbericht beson­de­re Erwähnung fand, wegen der hohen Zuschauerzahl, die sich das, wie jetzt end­gül­tig fest­steht, vor­erst letz­te Stück von Regisseur Josef Wermuth und Thomas Illgen als Gruppenleiter nicht ent­ge­hen las­sen woll­ten. Zwei Abende waren dafür in der Bar Isa vor­gesehen – mit gro­ßem Erfolg und weit über 100 Zuschauern pro Abend!

Für die auch in die­sem Zusammenhang gezeig­te, für ihn so typi­sche spa­ni­sche Flexibilität, wol­len wir uns bei un­serem „Clubwirt“ Salvador und sei­ner Familie bedan­ken. Das erklärt auch, wes­halb sein väter­li­cher­seits gegründe­tes Restaurant die­ses Jahr sein 40-jäh­ri­ges Jubiläum fei­er­te, wofür sich eine Delegation des Vorstandes auf der ei­gens aus­ge­rich­te­ten Feier er­kenntlich zeig­te.

In der Präsentation des Kassenwartes fin­det die Spende von 500,-€, die an das spa­ni­sche Rote Kreuz für Überschwemmungsopfer ging, beson­de­re Erwähnung.
Außerdem gab unser Kassenwart Ernst-Dieter Metz ver­schie­de­ne getä­tig­te oder geplan­te Erneuerungen, wie den licht­stär­ke­ren Projektor, ein neu­es Notebook für kabel­lo­se Verbindung mit die­sem oder geplan­te Ansteckmikrofone bekannt.

Er schlüs­sel­te außer­dem sehr gut ver­ständ­lich die äußerst kom­ple­xen und gleich­zei­tig so bedeu­ten­den Details sei­ner ehren­amt­li­chen Tätigkeit für uns auf. Alles in allem steht der Verein finan­zi­ell gut genug da, dass er befür­worten konn­te, die Mitgliedsbeiträge auch im nächs­ten Jahr bei 30 Euro zu belas­sen.

Nachdem wir durch alle Zahlen und Fakten geführt wor­den waren, wobei unser Kassenwart auch die beglücken­den Momente sei­ner oft anstren­gen­den und eben­so ver­ant­wor­tungs­vol­len Arbeit her­vor­hob, ging es jetzt mit ihm als Wahlleiter an die anste­hen­den Wahlen und Neuwahlen. Wie erwar­tet, stell­te die Wahl zum Präsidenten und Vizepräsidenten für Aloys Kolbeck und Heinz Carthaser kein Problem dar und sie nah­men die Wahlen an. Auch die Wahl der neu­en Leiterin der Aktivgruppe Reisen Elisabeth Bardill und des zwei­ten Kassenprüfers Carlo Cursiefen gestal­te­te sich genau­so pro­blem­los.

Doch nun erwar­te­ten uns die gro­ßen Überraschungen des Abends. Für die so lan­ge vakan­ten Posten des Schrift­führers und der Pressesprecherin fan­den sich in letz­ter Minute geeig­ne­te Kandidaten. Karl Rupp mel­de­te sich als Schrift­führer und Barbara Schellenberg stimm­te nach lan­ger Zeit als eine Art Wunschkandidatin zu Pressesprecher­in zu wer­den. Zusammen mit Beat Auer für das Amt des Beisitzer freu­en wir uns, damit seit lan­gem wie­der voll­zäh­lig zu sein im Vorstand und hei­ßen alle drei herz­lich will­kom­men.

Leider stell­ten sich in die­sem Jahr vier Vorstände nicht mehr zur Wiederwahl. Besonders zu erwäh­nen ist hier  sicher Klaus Tornsäufer, der die letz­ten vier Jahre sei­ne per­sön­li­che Note in die Leitung des Clubs gebracht hat. Schon im Jahr 2010 – ein Jahr nach sei­nem Clubbeitritt – über­nahm er ein Amt im Vorstand und ließ nicht mehr davon ab, bis er nach wech­seln­den Aufgaben schließ­lich im Jahr 2016 zum Präsidenten gewählt wur­de.
Wir dan­ken Klaus sehr herz­lich für sein uner­müd­li­ches Engagement.

Eine eben­so bedeut­sa­me Rolle im ECD spielt Klaus Bufe, der – seit 2004 Mitglied – von 2006 bis 2012 Beisitzer im Vorstand war und in die­sem Zusammenhang 2006 an der Auswahl der neu­en Clubräume und dem Wechsel vom vor­he­ri­gen Treffpunkt im Hotel Llacer in La Jara betei­ligt war. Neben der Vorstandserweiterung auf die Aktivgruppenleiter hat er an der Einführung der Homepage unter der Leitung von Traudel Nacke und der Schaffung der Computergruppe mit­ge­wirkt. Zum Schluss fühl­te er sich noch­mal beru­fen, in den Jahren 2018/2019 im Vorstand als Schriftführer mit anzu­pa­cken.
Wir bedau­ern sehr, dass er den Vorstand jetzt, nicht zuletzt aus fami­liä­ren Gründen, ver­lässt und bedan­ken uns ganz herz­lich bei ihm.

Auch unse­re schei­den­de Reiseleiterin Edith Domfe hat in unse­rem Kreise einen blei­ben­den Eindruck hinterlas­sen; hat man sie doch nie­mals auf­ge­regt oder unge­hal­ten erlebt, obwohl sie nach ihrem Sprung ins kal­te Wasser ein gro­ßer Berg an Arbeit erwar­te­te. In den kur­zen zwei Jahren ihrer Tätigkeit hat sie sich die Sympathie vie­ler er­worben, ist damit eine Zierde für ihre schwei­ze­ri­schen Landsleute.
Wir dan­ken Edith herz­lich dafür.

Zu guter Letzt schied Thomas Illgen aus dem Vorstand aus, der mit sei­nem Einsatz in der Theatergruppe viel für den Club getan hat. Seit 2006 Mitglied, hat er seit 2009 bei den spä­te­ren Eurosketchern fast jedes Jahr an den Auffüh­rungen in diver­sen Rollen Anteil gehabt, bis er schließ­lich 2017 in einer außer­or­dent­li­chen Generalver­sammlung zum Aktivgruppenleiter der Theatergruppe gewählt wur­de.

Besonders bedau­er­lich ist, dass mit sei­nem Rückzug von die­sem Amt die gan­ze Theatergruppe ihre Aktivitäten ein­stellt und vor­erst ruht.
Danke an Thomas für die vie­len unter­halt­sa­men Stunden, die er uns beschert hat.

Nach der fei­er­li­chen Verabschiedung der aus­schei­den­den Vorstandsmitglieder, mit Präsenten als Geste der Ehrer­weisung, sowie ver­schie­de­nen noch ver­blie­be­nen Tagesordnungspunkten, ergriff unser neu gewähl­ter Präsident Aloys Kol­beck das Wort, um den zukünf­ti­gen Kurs des Euroclub Dénia zu umrei­ßen und schloss die Sitzung schließ­lich um 21:24 Uhr.

Rüdiger

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11.02.2020 – Generalversammlung
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