Zwischen Vall de Pop und Barranco Almadich erhebt sich ein Aussichtsberg ers­ter Güte, der 700 m hohe Mirabó. Diese beson­de­re Aussichtskanzel war das Ziel unse­rer ers­ten Wanderung im Neuen Jahr. Nachdem uns die frü­hen Morgenstunden noch etwas Regen bescher­ten, zeig­te sich beim Wanderbeginn schon die Sonne und mach­te Vorfreude auf eine schö­nen Wandertag. Der star­ke böi­ge Wind konn­te uns nicht schre­cken und froh­ge­mut mach­ten wir uns auf den Weg. Mit jedem Höhenmeter Aufstieg auf dem moza­ra­bi­schen Pfad hoch über dem Barranco del Bous wur­de die Aussicht schö­ner und die ers­ten Blüten des gelb blü­hen­den Stechginsters ver­zau­ber­ten die Landschaft.

Nach zwei­stün­di­gem Bergauf auf schma­len, teil­wei­se fel­si­gen Bergpfaden hat­ten wir das ersehn­te Gipfelplateau des Mirabó erreicht. Dieses Plateau wur­de jah­re­lang und auch letz­te Woche noch von einem höl­zer­nen Gipfelkreuz gekrönt. Diesmal such­ten wir es ver­geb­lich, bis wir bemerk­ten, dass es den star­ken Winden der ver­gan­gen Tage nicht stand gehal­ten hat­te. Wirklich scha­de.

Aber wir trös­te­ten uns mit der ein­ma­li­gen Aussicht auf das idyl­li­sche Vall de Pop, den majes­tä­ti­schen Montgó und die glit­zern­de Küstenlinie.  Links fas­zi­nier­te der lang gezo­ge­ne Rücken des fel­si­gen Caball Verd, rechts die glat­ten Felswände des Penya Altar. Die Feuerwache des Cocoll grüß­te her­über und der herr­lich bewal­de­te Barranco de Almadich sorg­te für ein wei­te­res Highlight.

Der Abstieg durch den Barranco Almadich war dann der ent­span­nen­de Ausklang einer schö­nen Bergtour, die wir gemein­sam in einem net­ten Restaurant bei gutem Essen und net­ten Gesprächen aus­klin­gen lie­ßen.

Ingrid Lechner

zu den Fotos

Vorschau 17. Januar: Genusswanderung durch die son­ni­gen Südhänge des Vall de Pop.

10. Januar 2018 – Rundwanderung über den Mirabó