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„Das Wesen & Unwesen der Krebserkrankung“
Ein Vortrag von Dr. med. Thomas Keul am 27.09.2011 in
der Bar „ISA“
…..was man wissen sollte!
„Krebs“
-----bei diesem Wort stellen sich mir immer die
Nackenhaare auf!
Allein der Gedanke an das, was man bei jeder Gelegenheit
so alles an mehr oder weniger Qualifiziertem darüber
hört und liest, lässt einem den Schauder über den Rücken
laufen.
Viele Menschen verbinden dieses stark verbreitete
Krankheitsbild sofort mit den negativsten Dingen des
Lebens:
Tod – Schmerzen – Leiden – Verlust der eigenen Identität
– usw.
Ehrlich gesagt, wenn ich nicht meiner Aufgabe als
Pressesprecher des ECD hätte nachkommen müssen, wäre ich
diesem unangenehmen Thema sicherlich fern geblieben.
Also, mit gemischten Gefühlen hinein ins Thema!
Um so mehr überraschte mich der an diesem Clubabend
referierende Dr. med. Thomas Keul mit seinem Vortrag
über dieses brisante Thema.
Nach kurzer Ansprache und Begrüßung durch unseren
Präsidenten Hans-Joachim Kuhl, verstand es der in
Spanien praktizierende Urologe, mit Steckenpferd
„Onkologie“, die aufmerksam zuhörenden Mitglieder und
Gäste in seinen Bann zu ziehen.
Ohne den Zuhörern den notwendigen Respekt vor der
Krebserkrankung zu nehmen, verstand er es bravourös
dieses komplizierte Krankheitsbild von der Basis her
auch für den Laien verständlich zu machen und damit ein
wenig zu legalisieren.
Zweck dieser Aufklärung sei, so Dr. Keul, der natürliche
Umgang mit der Krebserkrankung von Betroffenen und auch
Nichtbetroffenen.
Die anwesenden Mitglieder durch Fragen in seinen äußerst
wissenswerten Vortrag aktiv mit einbeziehend, erklärte
er für alle verständlich wie und was denn Krebs
eigentlich ist.
Es sei das unkontrollierte Teilen und Wachsen von
Zellen, die die eigenen gesunden Zellen zerstören
können. Vielen Menschen sei nicht bekannt, dass sich
täglich tausende Krebszellen im Körper eines Menschen
bilden und das wohl bereits seit der Geburt! Aus einer
gesunden Zelle können somit bei der ständigen
Zellteilung, der sog. Metose, auch Zellen mit einer
genetischen Fehlfunktion, also Krebszellen, bilden.
Wobei wohl von den vielen tausend Zellen nur wenige
überleben.
Auf seine Frage an die Zuhörer wie groß denn wohl eine
einzige Zelle sein würde, wurden utopische Zahlen
genannt. Seiner Aussage nach befinden sich ca. eine
Million Zellen in einem Kubikmillimeter. Wobei
die Nachweisgrenze einer Tumormasse mit den heutigen
medizinisch technischen Möglichkeiten bei 7-10
Millimeter liegt, also bei ca. einer Milliarde
Tumorzellen.
Erwähnenswert sei auch, so Dr. Keul, dass der Krebs
ungefähr 12-15 Jahre bis zur Entstehung benötige und
dass es große Unterschiede sowie eine genetische
Vielfalt bei den Arten der Krebserkrankungen gebe. Somit
müsse eine diagnostizierte und behandelte K-Zelle nicht
unbedingt für die Krebserkrankung verantwortlich sein.
Da also Krebs nicht gleich Krebs sei, ließen sich trotz
neuster medizinischer Erkenntnisse und modernster
Technik die angewandten Behandlungsmethoden leider nicht
immer effektiv genug einsetzen.
Bevor der überaus interessant gestaltete Vortrag von
allen Zuhörern mit heftigen Applaus belohnt wurde,
beantwortete Dr. Keul noch gerne und ausgiebig die aus
dem Publikum gestellten Fragen.
Auch der Präsident bedankte sich bei dem Referenten für
diesen sehr informativen Vortrag zu diesem doch sehr
heiklen Thema. Gleichzeit kündigte er zwei weitere
Referenten an, die nach einer kurzen Pause, die soziale
Plattform „VOLEM“ ¡wir wollen helfen!
vorstellten.
Petra Seigerschmied und Felix Gschwend präsentierten den
Mitgliedern des ECD die erst kürzlich ins Leben gerufene
sog „Non-Profit-Vereinigung“ ! Hier werden
professionelle Dienstleistungen für die Grundbedürfnisse
des Alltags angeboten.
Diese kostenfreie Vermittlerplattform will einerseits
bedürftigen Menschen bei der Analyse und Bewältigung
ihrer Probleme hilfreich zur Seite stehen und
gleichzeitig als Jobbörse für qualifizierte Fachleute
dienen. Die Arbeit oder Dienstleistung wird direkt mit
dem oder den Ausführenden vor Ort abgerechnet. Da für
die Vermittlerrolle keine Kosten entstehen sollen, setzt
„VOLEM“ auf aktive Mitarbeiter, die ehrenamtliche
Aufgaben, wie z. B. Telefondienst innerhalb von Volem
übernehmen sollten.
Eine Mitgliedschaft bei Volem kostet gerade einmal 12,-
€ im Jahr, die wie ich finde, einem wirklich guten Zweck
dient. Interessierte können diese Vermittlerplattform in
der Zeit von 09:00 h – 15:00 h unter der Telefonnummer
: 644 278 271 erreichen. (deutsch / englisch /
spanisch)
(Homepage:
www.volem.info / e-mail: volem@volem.info)
Abschließend sei noch erwähnt, dass die Bemühungen von
Aktivgruppenleiter Wolfgang von der Heidt gefruchtet
haben, vom Deutschen Sportbund die Lizenz zur Abnahme
für das „Deutsche Sportabzeichen“ hier in Spanien zu
erhalten. Nach Absprache mit Wolfgang ( Tel.: 966 408
303) hat jedes Mitglied im ECD nun die Möglichkeit das
*“DSpA“ innerhalb der Sportgruppe zu erlangen.
Entsprechendes Info-Material liegt vor!
Wolfgang, vielen Dank für Deine Bemühungen den ECD
einmal mehr mit einem weiteren Highlight für seine
Mitglieder in die positiven Schlagzeilen zu bringen.
Klaus Tornsäufer
Pressesprecher / ECD
Nachsatz: Es besteht keine Garantie für die fachlich
richtige Darstellung zum Thema Krebs!
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