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20.September 2011 - Clubabend in der Bar „ISA“
--- 1006 Km Jakobsweg
trotz Parkinson ---
Buchautor Karl-Heinz Brass liest aus seinen Büchern
….ich lass mich einfach nicht unterkriegen!
Mit diesem Motto begeisterte der an Parkinson erkrankte
Autor Karl-Heinz Brass die 130 Gäste, die zu dieser
eindrucksvollen Lesung in die Bar ISA gekommen waren.
Club Präsident Hans Joachim Kuhl begrüßte Karl-Heinz
Brass und seine Gattin Brigitte, die gemeinsam diesen
Vortrag akribisch vorbereitet hatten, herzlich im Kreise
der interessierten Mitglieder und Gäste.
Bevor der mit einigen Preisen ausgezeichnete Buchautor
seine Vorlesung begann, appellierte der Präsident an die
Anwesenden für das anstehende Herbstfest im eigenen
Hause, bei Bekannten oder Freunden im Fundus zu stöbern.
Vielleicht lässt sich dort etwas neuwertiges, in
Vergessenheit geratenes für die anstehende Tombola
auftreiben. Anschließend stellte er noch einige neue
Mitglieder vor, die im Club herzlich willkommen geheißen
wurden.
Unter lautem Beifall brachten dann die anwesenden
Mitglieder ihre Freude zum Ausdruck, als auch K.-H.
Brass und seine Frau Ihre sofort beginnende
Mitgliedschaft in Form des ausgefüllten Formulars
präsentierten.
Unter Inanspruchnahme der bescheidenen technischen
Ausrüstung des ECD`s begann K.-H. Brass, voller
Erwartung auf die Reaktion der Zuhörer, seinen Vortrag.
Kurz riss er einige Kindheitserlebnisse an und wie er
nach der Erkenntnis an Parkinson erkrankt zu sein,
seinen Traum, einmal auf dem Jakobsweg zu pilgern,
möglicherweise nicht nachkommen könne. Nur mit eisernem
Willen und medizinischer Unterstützung konnte er
letztendlich sein heiß ersehntes Vorhaben in die Tat
umsetzen.
Auf Anfrage des Präsidenten H.-J. Kuhl versuchte Dr.
Landau, der K.-H.- Brass über einen längeren Zeitraum
medizinisch betreut und für sein Unterfangen
„Jakobsweg“ fit gemacht hatte, dem Gremium in einem
kurzen Statement verständlich machen, was eigentlich
hinter diesem Krankheitsbild „Parkinson“ steht.
Darauf hin wurde sogar jedem Unbedarften klar, welche
psychische und physische Kraft notwendig war, unter
diesen Voraussetzungen den über die Grenzen hinaus
bekannten Pilgerweg teilweise abzulaufen.
„...ich lass mich einfach nicht unterkriegen“
hieß die Devise um einmal 800 Km in 28 Tagen und dann
noch einmal 1006 Km Jakobsweg, mit all seinen Tücken und
Hindernissen, aber auch den wunderschönen und
unvergesslichen Erlebnissen zu begegnen.
In der doch recht packenden und nachdenklich machenden
Vorlesung wurde mir persönlich klar, „Wille kann
Berge versetzen“ !! Und das gilt ganz klar für alle
Varianten von möglichen Krankheiten und Bereichen des
Lebens, bis ins hohe Alter!
Die interessante Vorlesung untermalten einige Damen der
Flamenco Gruppe „EMBRUJO“, die mit ihren Tänzen in
farbenfrohen Kleidern auch diese Veranstaltung wieder
einmal zu einem unvergessenen ECD-Clubabend machten.
In der Hoffnung, dass auch für den Buchautor K.-H. Brass
die Vorlesung von Erfolg gekrönt war, sei ihm Wille und
Kraft gegeben für evtl. nachfolgende Reisen und Bücher.
Klaus Tornsäufer
Pressesprecher / ECD
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