ECD-Fasching - 16. Februar 2010

Nachdem viele fleißige Helfer bereits am Sonntag für die Saaldekoration gesorgt hatten, konnte unsere diesjährige Faschingsfeier starten. Die Verkleidung unserer Clubmitglieder und Gäste sorgte für viele Ahs und Ohs, zu sehen auch in der Bildergalerie.
Die erste Überraschung des Abends, kurz vor Beginn der Veranstaltung, war dann ein fast zehnminütiger unplanmäßiger Stromausfall. Nach kurzen Regularien des Präsidenten Joachim und Begrüßung der Gäste vom DCiB marschierte fröhlich und Blumen werfend unser Siebenerrat bestehend aus Edda, Renate, Lotti, Gerti, Erika, Ina und Barbara ein. Vorweg unser liebreizendes Funkenmariechen Isolde, auch bekannt als Gymnastikleiterin des ECD.

Doch gleich die erste Büttenrede "Antikarneval", vorgetragen von Joachim, sorgte bei unserer Faschingspräsidentin Edda als waschechte Kölnerin nicht gerade für große Begeisterung. War sie sich doch - auf scherzhafte Weise - nicht sicher, ob er sich einer Ordensverleihung verdient gemacht hatte. In diesem Jahr wurden anstelle der normalen Orden "Flachmänner am Bande", versehen mit dem diesjährigen Karnevalslogo des Clubs, verliehen.
Danach wurde die Stimmung durch Franz und seine Cheerleader - Doris, Inge, Erika, Helga, Cornelia, Ina und den Rockn Roll Tänzern Gudrun und Karl - so richtig angeheizt. Ohne Zugabe kamen sie nicht von der Bühne.
Im Anschluss sorgte Gerhardt als Klomann vom Bundestag für viele Lacher, als er mit spitzer Zunge aktuelle politische Ereignisse kommentierte. Die anschließende Tanzpause wurde ausgiebig genutzt, während in der Zwischenzeit die Kulissen für das nächste Stück aufgebaut wurden. Hergestellt, wie auch bei unserem Westernspiel, von Wolfgang. So musste ein Münchner im Himmel – Thomas – sich von Petrus, dargestellt von Manfred, in die Geheimnisse des Frohlockens einführen lassen. Nachdem er durch sein zorniges Frohlocken den himmlischen Frieden zu stören drohte, erhielt er vom lieben Gott, gespielt
von Eddi, einen Sonderauftrag. Immerhin wurde ihm das ganze von zwei himmlischen Engeln Christine und Doris und einigen Maß Bier, serviert von Klaus Tornsäufer als Kellnerin Kati, versüßt. Mit der bekannten Melodie, "in München steht ein Hofbräuhaus" endete das Stück.
Da mittlerweile die Nanny – gespielt von unserem Ex-Päsidenten Werner – ihre Riesenbabys Hans, Manfred, Thomas und Albert nicht mehr halten konnte, sorgten sie, zur Musik vom „Babysitter Boogie“, für Trubel und Heiterkeit. Natürlich war keiner böse über unsere süßen "Kleinen".

Was dann kam war unbeschreiblich. Wer nicht dabei war hat wirklich etwas versäumt. Wie unsere Präsidentin zum Schluss sagte, die Frauen waren außer Rand und Band. Für viel Gekreische und Gelächter sorgten Nana Mouskouri, gesungen von Gerhardt, und ihre Glöckner von Rom. Klaus Tornsäufer, Klaus Bufe und Günter Machmerth lüfteten jedes Mal im Anschluss des Liedertextes "Die Glocken von Rom" ihr Geheimnis. Unter den Trenchcoats waren sie nur mit einem sexy roten String
bekleidet - olala-. Darüber befanden sich Pfannen, die durch Spreizen ihrer Beine von einem Klöppel angeschlagen wurden. Manch ein Herr im Publikum wird gedacht haben, hoffentlich schlagen sie nicht daneben, denn das wird ganz schön schmerzhaft. Hierbei soll nicht unerwähnt bleiben, dass dies bei den Proben schon mal passiert ist, aber doch eher für Lacher als Mitleid für den Betroffenen gesorgt hatte. Die Frauen im Saal kamen, bedingt durch die lautstark geforderte Zugabe noch einmal auf ihre Kosten. Zeigten die Männer doch zum Schluss auch noch ihr knackiges nacktes Hinterteil.
 
Auch während der nächsten Tanzpause hörte man noch in vielen Ecken die Leute über die letzte Aufführung reden. Es war der Clou des Abends, aber noch lange nicht der Schluss.
Da wir Thomas Gottschalk nicht für die nun kommende Wette begeistern konnten, fand die Aufführung nunmehr ohne ihn statt. Wettete doch tatsächlich eine alte Oma, rührend dargestellt von Klaus Tornsäufer, mit Wolfgang als Präsident Ackermann der Deutsch Bank, um 25.000 Euro, dass seine edelsten Teile am nächsten Tag rechteckig wären. Dieses leicht verdiente Geld wollte dieser sich natürlich nicht entgehen lassen. Und so nahm er zunächst die Tasche mit 3 Millionen Euro der alten Dame entgegen, die nach ihren Aussagen aus Wettgewinnen auf Menschen stammen, und eröffnete ein
Konto. Da staunte auch der Schalterbeamte Eddi nicht schlecht. Am nächsten Tag musste Herr Ackermann dann den Beweis antreten und im wahrsten Sinne des Wortes "die Hosen herunterlassen". Dies geschah - unter großem Gejohle der Zuschauer - hinter einer Leinwand, auf der man nur den Schattenriss sah. Obwohl die alte Dame die Wette mit Herrn Ackermann verloren hatte, hatte sie trotzdem gewonnen, denn listigerweise hatte sie vorher mit ihrem anwesenden Anwalt, Eberhard, um
100.000 Euro gewettet, das sie "dem Ackermann an die Eier fassen kann".

Nachdem auch unser Wirt Salva und seine Familie den Dank des Euro Clubs für die Gastfreundschaft in Empfang genommen hatten, sorgten Charlie und Gerhardt als Gottlieb Wendehals mit Faschingsmedleys und der Polonaise dafür, dass kaum noch einer im Saal sitzen blieb. Bedingt durch die Superstimmung wurde an diesem Abend noch bis 23.45 Uhr getanzt.
 
Am nächsten Morgen sorgte ein Trupp Freiwilliger wieder für Ordnung in der Bar ISA. Auch musste für den Abtransport der Kulissen und Kostüme gesorgt werden. Bei einer gemütlichen Kaffeerunde wurde noch einmal über das eine oder andere des vergangenen Abends gesprochen.

Gabriele Rohner
 

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