"Wir wollen närrisch sein"
unter diesem Motto eröffnete um
19.07 Uhr vor ca. 150 Mitgliedern und 30 Gästen der Präsident
Werner Frischknecht den Faschingsball 2009 im Clublokal Bar Isa.
Fast alle waren in lustigen, ausgefallenen Kostümen erschienen,
das brachte schon die ersten Lacher hervor.
Der Damen-Siebenerrat unter dem
Vorsitz von Edda Zappe marschierte ein mit Begleitung des
Funkenmariechens Isolde Leuschke, süß anzusehen in ihrem
Röckchen.
Los ging's, nicht mit Alaaf und
Helau, sondern mit dem Ruf "Denia Olé, Euro-Club Olé !
Als erste Darbietung erschien
singend der kleine Italiener, der seine Margarita suchte, dann
kam die Büttenrede des "Mannes für alle Fälle", aber als
Heimwerker machte er dann doch alles falsch, was etliche Tusch's
hervorrief. Für die musikalische Begleitung sorgte wieder einmal
Charly mit seiner Sängerin Melanie.
Danach erschien die hübsche
Opernsängerin Cherry, die Songs von Harry Belafonte vortrug,
wobei das Publikum kräftig mitsingen durfte. Vor Begeisterung
stimmte der Siebenerrat eine Rakete an, es wurde getrommelt und
Beifall geklatscht.
Jetzt gab es eine Pause, damit
alle einmal das Tanzbein schwingen konnten.
Anschließend kam der Baum mit den
süßesten Früchten und die Entelein beklagten singend, dass diese
eben immer am höchsten hängen.
Es folgte die Wandergruppe unter
der Leitung von Ingrid Lechner, die ihren "gschlamperten" Haufen
zusammenstauchen musste.
Beim Lied "Ohne Krimi geht die
Mimi nie ins Bett" konnte man im Hintergrund Mimi und Ihren
Ehegespons beobachten.
Dann erschien die Frau des
Rauchers (wunderbar aufgetakelt mit Superbusen), die sich bitter
beklagte, einen kalten Aschenbecher küssen zu müssen.
Wieder gab es eine Pause zum
Tanzen, wovon viele Gebrauch machten und über die Tanzfläche
wirbelten.
Dann kam sie: Die Tanzmaus -
übergewichtig und zu kurz geraten, in Ballettschuhen und
Tuturöckchen köstlich anzuschauen, gab eine Persiflage auf eben
diese Figur zum Besten, dargebracht vom Gast Hardy Frischknecht.
Es herrschte eine Bombenstimmung, da die Begeisterung sich bei
jeder Darbietung noch erhöhte.
Die hielt auch an, als das
"Schweineballett" in herrlich verrückten Kostümen einzog und
beim Schweinetango die kurzen Beinchen bewegte und durch den
Saal schwadronierte.
Das anschließend gesungene Lied
vom alten Holzmichl kannte ja auch jeder und so war beim
Mitsingen die Stimmung auf dem Höhepunkt.
Natürlich machte die
Sitzungspräsidentin zwischendurch ihre Witzchen und nach jedem
Beitrag ertönte: Euro-Club Olé !!
Bevor die Tanzfläche komplett
freigegeben wurde, bedankte sich Gerhardt Rohner bei den
Wirtsleuten für die entgegenkommende Unterstützung und die
komplette Familie erschien dann ebenfalls kostümiert auf der
Bühne.
Es gab unermüdlichen Beifall
für den wunderschönen Abend, aber er war erst vorbei, als gegen
ca. 24 Uhr die letzten Tanzwütigen die Fläche verlassen hatten.
Beim Verabschieden sagte ein
Ehepaar: "Das war der schönste Abend, den wir bisher erlebt
haben", und über diese Meinung freuten sich alle sehr, die
mitgewirkt hatten, um diesen Abend zu einem Höhepunkt zu
gestalten.
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