|
14.12.2011 - Jahresabschlusswanderung auf dem
Küstenweg Calpe-Benissa
Und schon wieder neigt das Jahr sich dem Ende zu und
die Jahresabschlusswanderung war angesagt. Diesmal
fuhren wir nach Calpe und folgten dem schön
angelegten Küstenweg in Richtung Benissa. Der
Wettergott meinte es außerordentlich gut mit uns,
denn die Sonne lachte frühlingshaft vom blauen
Himmel und von den befürchteten stürmischen Wellen
war nichts zu sehen. So genossen wir den hübschen
Pfad, der sich mal steil bergauf, dann wieder sanft
bergab an der Küste entlang schlängelt. Und wie groß
war bei uns allen die Überraschung, als wir
plötzlich in einer hübschen Bucht von Verena und
Kurt mit Glühwein und Lebkuchen überrascht wurden.
Gerne wären wir noch länger auf diesem idyllischen
Fleckchen Erde geblieben, aber wir mussten zurück
nach Calpe, wo in einem hübschen Strandlokal das
Mittagessen für uns bestellt war. In bester Stimmung
und bei gutem Essen ließen wir dort das Wanderjahr
2011 ausklingen und trennten uns in der Vorfreude
auf ein Wiedersehen bei erlebnisreichen Wanderungen
im Jahre 2012.
Ich wünsche allen meinen Wanderfreunden ein
fröhliches Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute
für 2012
Es war ein erlebnisreiches Wanderjahr mit
interessanten Exkursionen und einer liebenswerten
Wandergruppe.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
07.12.2011 - Rundwanderung über den Kamm der Sierra
de Foradá
Herbst in Spanien,
das ist des öfteren wettermäßig eine recht ungewisse
Sache. So musste auch in diesem Jahr unsere geplante
Barranco Infierno-Durchquerung aufgrund der
vorausgegangenen starken Regenfälle im wahrsten
Sinne des Wortes wieder ins Wasser fallen. Aber ein
Alternativprogramm war schnell gefunden. So stiegen
wir vom urigen Ort Alcalá de Jovada auf steilem
Pfade hoch auf den Kamm der Sierra Forada, wo sich
uns bei herrlicher Fernsicht eine unglaubliche
Aussicht bot. Nach Osten blickten wir über das Vall
de Gallinera bis zum Küstenstreifen, im Westen
zeigte sich der Benicadell von seiner schönsten
Seite und das auf einem bizarren Felsen thronende
Castillo Alcalá erinnerte an die bewegten Zeiten des
Maurenkönigs Al Azraq. Über den Gipfel des Penyal
Gros erreichten wir auf felsigen Pfaden den
markanten Felsbogen Forada, dessen Besteigung der
Aussicht wegen für jeden Wanderer ein Highlight
darstellt. Mit einer kleinen Besichtigung des noch
recht gut erhaltenen Maurendorfes Atzuvieta, das
größte und schönste in der Region, fand die
abwechslungsreiche Rundwanderung einen würdigen
Abschluss.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
30.11.2011 - Nikolauswanderung im Vall de Ebo
Alle Jahre wieder......erwarten wir um die
Weihnachtszeit bei einer unserer Wanderungen den
Nikolaus mit seinem Gabensack. Und heute war es
wieder soweit. Bei herrlichem Sonnenschein fand sich
eine große Gruppe fröhlicher Wandersleut im kleinen
Dorf Ebo ein, um gemeinsam mit unserem Wanderführer
Benno durch die herrliche Natur zu wandern. Vorbei
an verfallenen Fincas, Oliven- Mandel- und
Kirschplantagen erreichten wir ein aussichtsreiches
Plateau, das sich zur Mittagsrast anbot. Und hier
wurden wir nichtsahnend vom Nikolaus überrascht.
Plötzlich stand er mit seinem schweren Sack und
einer großen Rute vor uns. Einige bekamen die Rute,
andere mussten Lieder singen, aber alle durften
danach in den prall gefüllten Gabensack greifen. Bei
bester Stimmung ließen wir den lustigen Wandertag in
einem keinen Restaurant stimmungsvoll ausklingen.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
16. November 2011 - Rundwanderung zum
Wanderheim Figuereta
Gut geführt von unserem Wanderführer Benno genoss
heute eine große Gruppe von unternehmungslustigen
und gut gelaunten Wanderern das herrliche
Herbstwetter. Unser Ziel war das Wanderheim
Figuereta der Naturfreunde Pego, das sich in 500 m
Höhe auf einer mit Zistrosen übersäten Hochfläche
befindet. Aber vorher statteten wir noch den beiden
mysteriösen, 60 und 140 m tiefen Erdlöchern einen
Besuch ab, die den Abenteuer lustigen Kletterern ein
großes Betätigungsfeld bieten und uns einen Blick in
die schaurige Tiefe erlaubten. Danach bestiegen wir
den 688 m hohen Tossal Grau, wo wir heute bei
ungewöhnlich klarer Sicht, die Costa-Blanca Bergwelt
in allen Einzelheiten studieren konnten. Wie gemalt
lag das Vall de Ebo unter uns, hinter der Sierra de
Foradá zeigten sich Benicadell und Montcabrer von
ihrer schönsten Seite und in der Ferne glänzte die
Küstenlinie und der Golf von Valencia im
Sonnenlicht.
Und wie immer ließen wir diese schönen
Wanderstunden, diesmal auf einer aussichtsreichen
Sonnenterrasse, bei Kaffee und Kuchen standesgemäß
ausklingen.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
09. November 2011 - Hoch hinauf zum Gipfel des
Sanchet
Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel, als wir
mit unserem kompetenten Wanderführer Gerth vom Casa
de Díos zur Sanchet-Gipfeltour starteten. Eingerahmt
von Ponoch und den steilen Felswänden des Sanchet
stiegen wir hoch zum Collado de Llam und zum Casa
Carrasca. Von hier ließ sich schon der felsige
Gipfelaufbau des Sanchet erkennen und alle waren
gespannt auf die weitere Wegführung. Auf einem
schmalen Pfad stiegen wir auf einen Sattel mit
überwältigender Aussicht, wo der eigentliche
Aufstieg auf den felsigen Gipfel beginnt. Mittels
einer leichten Kletterei, die der Gruppe sichtlich
Spaß bereite, erreichten wir das schmale
Gipfelplateau, wo wir vergeblich nach dem
Gipfelkreuz Ausschau hielten. Die Konstruktion war
noch zu erkennen, aber was war mit dem Kreuz
geschehen? Das beschäftigte uns noch in unserer
Pause und alle möglichen Theorien wurden durchdacht.
Dennoch genossen wir die herrliche Aussicht auf alle
prominenten Gipfel der Gegend, bevor der steile
Abstieg unsere ganze Konzentration erforderte. Ein
großes Lob der Gruppe, die sehr konzentriert und
trittsicher die schwierigen Stellen meisterte. Bei
einem kühlen Getränk und netten Gesprächen ließen
wir die äußerst interessante Wanderung zufrieden
ausklingen.
Ingrid Lechner
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
02. Nov. 2011 - Genusswanderung von Jávea zum Cap
Prim
Meer und Berge - das ist schon immer eine
Kombination, die das Herz jeden Naturliebhabers
höher schlagen lässt. So war auch heute unsere
Wanderung von der Cala Blanca zum Cap Prim wieder
ein ganz besonderer Leckerbissen. Gut erklärt und
geführt von Benno hatten wir alle unsere Freude an
der herrlichen Vegetation, den tanzenden Möwen und
der großartigen Aussicht. Wie auf einem
Präsentierteller lag die azurblaue Bucht von Jávea
und der weitläufige Naturpark Montgó vor uns. Ein
Einkehrschwung in einem netten Lokal hoch über der
Cala Barraca gab der abwechslungsreichen Wanderung
noch das "gewisse Etwas".
Ingrid Lechner
Wanderleitung
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
26.10.2011 - Auf dem Rücken des "Grünen Pferdes"
Bei angenehmen Wanderwetter und bester Stimmung
stiegen wir vom kleinen Bergdorf Benimaurell auf
maurischen Pfaden hoch zum Caball Verd, dem
Schicksalsberg der Mauren. Schicksalsberg deshalb,
weil 7000 Mauren (oder besser Morisken
=zwangsgetaufte Mauren) des Marina Alta-Kreises in
einer einzigen Nacht im November 1609 hier oben ihr
Leben lassen mussten. Um der Anordnung zu entgehen,
sich in die nächstgelegenen Hafenstädte zur
Ausweisung zu begeben, hatten die Verfolgten des
Marina Alta Kreises diesen Berg als letzten
Rückzugsort gewählt, wurden aber von des Königs
Soldaten aufgespürt. Diese düsteren Gedanken an
schlimme Zeiten verflogen jedoch schnell wieder bei
der abwechslungsreichen Kammwanderung, die
streckenweise unsere ganze Aufmerksamkeit
erforderte.
Denn einige Felsbrocken mussten um und ab geklettert
werden, was der konditionsstarken Wandergruppe
keinerlei Schwierigkeiten bereitete und der
Wanderung einen zusätzlich Reiz verleiht. Die
herrliche Sicht über die Täler Pop und Laguart bis
hin zum glitzernden Meer faszinierte uns und ließ
uns immer wieder die Fotoapparate zücken. Ein großes
Lob der Gemeinde, die in den vergangenen Wochen alle
Pfade vorbildlich freischneiden ließ und die Route
gut sichtbar neu markierte. In einem kleinen Lokal
in Benimaurell ließen wir diese aussichtsreiche und
interessante Rundwanderung entspannt ausklingen.
Ingrid Lechner
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
19. Okt. 2011 Rundwanderung durch die Reisfelder
von Pego
Bei herrlichem Spätsommerwetter machte sich eine gut
gelaunte Gruppe unternehmungslustiger Wanderer auf,
die Reisfelder von Pego zu erkunden. Gut geführt von
Verena gab es viel zu sehen und zu entdecken. Da die
Reisfelder schon wieder geflutet waren, mussten die
Wege mit Bedacht ausgewählt werden, um den doch
recht großen Pfützen zu entgehen. Einen
wunderschönen Rastplatz fand die Gruppe dann unter
schattigen Bäumen mitten im Marjal. Die gemeinsame
Einkehr an der Font Salada, in dessen See sich noch
muntere Badende tummelten, bildete einen schönen
Abschluss dieser informativen Wanderung.
Ingrid Lechner
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
12. Okt. 2011 - Rundwanderung von Castell de
Castells
zur Maurenburg El Castellet
Die Ruinen der Maurenburg El Castellet waren das
Ziel unserer heutigen, von Arno geführten
Rundwanderung. Wir starteten in Castell de Castells
und wanderten auf aussichtsreichen Forstwegen zum
Fuße des Burgfelsens. Der Aufstieg zur Burg ist
steil und führt über einige Kletterstellen hinauf zu
den Ruinen des Castillos, die recht fotogen auf
einem kleinen Plateau ihr Dasein fristen. Hier
genossen wir einen Ausblick erster Klasse. Die
Antennen der Sierra Aitana leuchteten im Sonnenlicht
und die kleinen Bergdörfer lagen wie gemalt an den
grünen Berghängen. Der fjordähnliche Stausee von
Guadalest schimmerte smaragdgün und hinterließ einen
bleibenden Eindruck. Und immer wieder sahen wir
maurische Gehöfte und Dreschplätze, die uns in
Gedanken in das alte Spanien zurück versetzten.
Diese "hoch sommerliche" Herbstwanderung ließen wir
in einem schattigen Gartenlokal bei einem kühlen
Getränk würdig ausklingen.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
5.10.2011 - Erbsensuppenwanderung auf dem Kap
Antonio
Blauer Himmel und Sonnenschein begleiteten uns heute
bei unserer traditionellen Erbsensuppenwanderung.
Vom Picknickplatz San Antonio folgten wir dem
schattigen Waldweg, der vorbei am Cuartel de
Carabinieri und dem Santuario Mare del Déu zu den 11
Windmühlen führt. Sie entstanden zwischen dem 14.
und 18. Jahrhundert und konnten dank der perfekten
Lage als Getreidemühlen genutzt werden. Bei unserer
kleinen Rast auf diesem privilegierten Platz
genossen wir herrliche Ausblicke auf die Bucht von
Javea, das Cabo de la Nao, den Ifach und die Sierra
de Bernia. Auch der Montgó war allgegenwärtig und
zeigte sich uns von seiner imposanten Seite. Nach
dieser kleinen, aber feinen Rundwanderung hatten wir
alle Hunger und freuten uns auf die köstliche
Erbsensuppe, die uns auf dem Picknickplatz
erwartete. Verwöhnt mit musikalischen Klängen von
Alex und Ludmilla ließen wir diesen schönen
"Spätsommertag" gemütlich ausklingen.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
1.-3. Oktober 2011 - Herbstwanderung in der Sierra
de Crevillente
An der südlichen Costa Blanca, in der Nähe von Elche
hat sich die traditionsreiche Teppichstadt
Crevillente etabliert. In deren Rücken findet man
einen lang gezogenen, zerklüfteten Gebirgszug, der
aus der Ferne recht karg und wüstenhaft aussieht.
Drei markante Gipfel bilden das Herz dieses
Gebirgsstockes, dessen Besteigung wir uns
vorgenommen hatten. Und so erklommen wir bei
herrlichem Wanderwetter auf gut markierten,
allerdings recht steilen Bergpfaden alle diese drei
markanten Gipfel. Dabei zeigte uns die Sierra de
Crevillente recht eindrucksvoll ihre beiden, absolut
verschiedenen Gesichter. Hat man gerade eben noch
einen grünen Pinienwald durchschritten, wird man
kurz darauf von einer kargen Landschaft überrascht,
die in allen erdenklichen Farben schillert. Gelb,
grau, ockerfarben, rosa und rot leuchten die steilen
Hänge und der Blick auf die "abgeschnittenen "
Tafelberge ist eindrucksvoll. Aquädukte, Chozos und
Wohnhöhlen am Wegesrand geben immer wieder zum
Staunen Anlass. Da sich zur gleichen Zeit in
Crevillente die "Moros y Cristanos "ein Stelldichein
gaben, hatten wir noch ein sehenswertes und
interessantes Rahmenprogramm. Allerdings war der
damit verbundene Lärm für uns alle manchmal etwas
gewöhnungsbedürftig .....aber andere Länder, andere
Sitten.
Am dritten Tag stand die Besteigung des Maigmó auf
dem Programm, ein Gipfel der sich recht dominant
über der Küstenlinie hinter Alicante erhebt. Die
Sonne strahlte mit uns um die Wette, als wir nach
steilem Aufstieg und einigen Kletterstellen endlich
auf dem 1296 m hohen Gipfel standen. Von dem kleinen
felsigen Plateau genossen wir eine Rundumsicht, wie
man sie selten erlebt. Den Abschluss unserer
Wandertage bildete ein letzter Abstecher vom Balcon
de Alicante zu den dolomitengleichen Felsen des
"kleinen Maigmó" , das sich noch als kleines
Highlight herausstellte.
Es ist mir immer wieder eine Freude, einer so
liebenswerten und homogenen Wandergruppe unsere
schöne Bergwelt näher zu bringen. Ich danke Euch
allen für die allseits gute Stimmung und den
Zusammenhalt untereinander.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
28. September 2011 - Über den
Bernia-Kamm zum Westgipfel
Jeder Wanderer kennt sicher das Gefühl, nach einem
langen und schwierigen Anstieg einen heiß ersehnten
Gipfelsieg errungen zu haben. Dieses Gefühl genoss
heute unsere konditionsstarke Wandergruppe bei
herrlichem Bergwetter auf dem 1128 m hohen
Westgipfel der Sierra de Bernia. Ausgangspunkt waren
die Casas de Bernia, von denen wir nordseitig auf
steilem und gerölligem Pfad zu einem Felsband
gelangten, über welches wir den Kamm der Bernia
erreichten. Spielzeugklein lag die Küstenregion
unter uns und die Blicke reichten über die
Aitana-Kette bis weit in die Sierra Mariola. Diese
herrliche Aussicht durfte uns aber nicht von den
felsigen Pfadspuren ablenken, die teilweise unsere
ganze Aufmerksamkeit erforderten. Etliche
unerwartete Kletterstellen, von allen mit Bravour
gemeistert, gaben der Wanderung ihren ganz
besonderen abenteuerlichen Reiz. Dank unseres
einfühlsamen Wanderführers Gerth und der äußerst
disziplinierten Gruppe wird uns allen dieser Tag
unvergesslich bleiben.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
|
Zum Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
21. Sept. 2011 - Überraschungswanderung zur
Staustufe Isbert
Voller Erwartung auf die angekündigte
Überraschung fand sich eine große Gruppe von
Wanderern zur ersten leichten Herbstwanderung am
Treffpunkt ein. Durch Obstplantagen ging es auf
bequemen Wegen durch das grüne Orbatal am Rio Girona
entlang und hier erlebten wir die erste
Überraschung. Denn plötzlich und völlig unerwartet
stellte sich uns ein "Senner" in den Weg, um uns am
Weiterwandern zu hindern. Der Grund hierfür war eine
große Herde von "gefährlichen" Stieren und Kühen,
die normalerweise in einem umzäunten Terrain am
Berghang zuhause waren, heute aber hier auf unserem
Wanderweg weideten.
Nach einigen Diskussionen konnten wir
uns mit dem Kuhhirten einigen, er zeigte sich
friedfertig und bemühte sich, die Herde wieder
zurück in die Ställe zu treiben. Das hieß aber, wir
mussten ein Stück umkehren und vor der Herde das
Weite suchen. Nun waren wir die Gejagten, so etwas
war uns noch nie passiert. Aber die Kameras wurden
gezückt und im Nachhinein empfanden wir es als
willkommene Abwechslung und amüsierten uns prächtig.
Unser Weiterweg war nun gesichert und die
Besichtigung der Staustufe Isbert, ein Bauprojekt,
das leider durch missliche Umstände letztendlich zum
Scheitern verurteilt war, faszinierte uns. Durch
einen mysteriösen Tunnel und vorbei an einem kleinen
See wandernd, erreichten wir froh gelaunt unseren
Ausgangspunkt. Und hier erlebten wir die zweite
Überraschung. Denn unsere Wanderfreunde Inge, Thomas
und Herbert erwarteten uns mit frisch gegrillten
Currywürsten und kühlen Getränken.
So ließen wir unter großem Hallo
einen lustigen Wandertag gebührend ausklingen.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
|
Zum Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
Wanderung zum
"Morro Blau" und "Eixorta"
Heute am 14. 9.11 fand unsere erste
Wanderung nach der Sommerpause statt. Sie führte uns
zum "Morro Blau" und weiter auf den 1218 m hohen
Gipfel der "Eixorta". Unter der Führung unseres
erfahrenen Bergführers Arno war es für die Gruppe
von 16 Mann ein Vergnügen. Alle bei bester Stimmung
wollten den Gipfel erstürmen, aber dann stellte sich
heraus, dass der letzte steile Anstieg für einige
wenige, ohne Training, eine doch zu hohe Anforderung
darstellte. Sie bewachten einen Felsen vor
Diebstahl, der für uns später der Hintergrund für
ein Gruppenfoto war.
Auf dem Gipfel angekommen bot sich der Gruppe eine
360 Grad Rundumsicht, die Sierra Aitana, Ponoch,
Sierra de Bernia, wie die Schneide eines Messers,
nördlich der Mont Cabrer, Malla de LLop und Pla de
la Casa grüßten uns.
In bester Stimmung machten wir uns an den Abstieg.
Nach 5 Std. Wanderung mit Pause, traf sich dann noch
eine kleine Gruppe bei einem wohlverdienten frischen
Getränk in einem bekannten Restaurant. Es war wieder
einmal ein gelungener Tag und wir freuen uns schon
auf die nächste Wanderung.
Gerth Eichler
|
Zum Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
15.06.2011 - Abschlusswanderung im Vall de Pop
Heute am letzten Wandertag hat sich der Sommer
endlich von seiner perfekten Seite gezeigt. Das
bedeutete allerdings auch, dass wir ordentlich
schwitzen mussten bei unserer Abschlusswanderung im
Vall de Pop. Aber trotzdem genossen 69 Wanderer die
wunderschöne Route durch ein grünes Tal, wo
Weinstöcke mit Aprikosen- und Mandelbäumen um die
Gunst des Betrachters wetteifern. Die Silhouetten
der Bergketten Solana und Carrascal de Parcent
waren allgegenwärtig und zeigten sich als
vollendetes Panorama. Vorbei an der Ermita San Juan,
wo sich in islamischer Zeit ein kleines Dorf mit
etwa 30 Häusern befand, stiegen wir gemächlich auf
zu einem Panoramaweg, der uns herrliche Blicke auf
den früher islamischen Ort Parcent bot. Hier
residierte einige Monate der bekannte Schriftsteller
Gabriel Miro, der dieses Tal als "mein Paradies
zwischen den Bergen" bezeichnete. Und genauso
empfand es auch unsere Wandergruppe, die sich mit
dieser Wanderung und einem gemeinsamen Essen in die
Sommerpause verabschiedete. Ich danke all meinen
treuen Wanderfreunden und Wanderführern für ein
Halbjahr voller Freude und freue mich auf ein
Wiedersehen im September.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
8. Juni 2011 - Rundwanderung ins Tal der Buddhisten
Wann wird es denn
endlich Sommer in Spanien? Diese Frage beschäftigte
uns heute bei unserem Aufstieg vom Casa de Dios auf
dem schmalem Bergpfad zwischen Sanchet und Ponoch.
Denn manchmal verwöhnte uns die Sonne mit ihren
wärmenden Strahlen, dann wieder verdunkelte sich der
Himmel und schickte Nebelschwaden, so dass man die
herrliche Umgebung gar nicht richtig erkennen
konnte. Aber auch das hatte seinen ganz besonderen
Reiz und unsere Wandergruppe genoss dieses einmalige
und seltene Wechselspiel von Schatten und Licht.
Kaum hatte man den Puig Campana oder auch die
bizarren Castellets in voller Größe gesehen, schon
wurde wieder verstohlen ein Vorhang vorgeschoben.
Aber die Frühlingsblumen zeigten sich in voller
Schönheit und die bizarren Felsformationen im
Buddhisten Tal gaben trotz allem immer wieder zum
Staunen Anlass. Als wir dann unter den überhängenden
Felswänden der Peña Roc’s vorbeigingen und in das
von der Sonne beschienene Tal blickten, waren wir
uns alle einig, eine einmalige und großartige
Wanderung erlebt zu haben.
Ingrid Lechner
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
7-tägige Wanderwoche vom 29.5. – 4.6 in der Sierra
de Gredos
Groß war die
Vorfreude bei 56 Wanderfreunden auf unsere
Wanderwoche in der Sierra de Gredos. Die Sierra de
Gredos liegt im Grenzgebiet Castilla-Leon –
Extremadura und ist bekannt für Gredos-Ginster,
Gredos Steinböcke und sensationelle
Hochgebirgstouren. Höchster Berg der Sierra de
Gredos ist der 2592 m hohe Almanzor, den man nur
mithilfe einer Hüttenübernachtung erreichen kann.
Aber das war in dieser Wanderwoche auch nicht unser
Ziel.
Untergebracht waren wir in einem Komforthotel in
Barco de Avila, am Rio Tormes und mit Bergblick
gelegen, wo wir von unserem Hotelfenster die auf den
Kirchtürmen nistenden Störche wunderbar beobachten
konnten. Der erste Tag führte uns in die Sierra de
Bejar und nach Castañar. Hier findet man die älteste
Stierkampfarena Spaniens, deren Besuch für uns ein
ganz besonderes Erlebnis darstellte. Gesäumt von
Kastanienbäumen und Pyrenäeneichen stiegen wir auf
zum Penya de la Cruz, wo uns ein uriger Hüttenwirt
am liebsten da behalten hätte. Unter uns glänzte der
Stausee Fuentesanta, den beide Gruppen auf
unterschiedlichen Wegen, aber fast zu gleicher Zeit
erreichten. Nach einer sensationellen Fahrt über
enge Brücken und Sträßchen erreichten wir mit
unserem Busfahrer Ricardo den pittoresken Ort
Candelario, der allein schon einen Ausflug wert ist.
Eigentlich warteten wir an diesem Tag alle auf
Regen, aber der Himmel riss auf und wir konnten uns
von einem netten Wirt in Candelario, in der Sonne
sitzend, verwöhnen lassen.
Der zweite Wandertag führte uns nun in die Sierra de
Gredos, wo wir uns gleich heimisch und wie in den
Alpen fühlten. Hier machte eine Gruppe bei ihrer 18
km langen Kammwanderung die erste Bekanntschaft mit
Steinböcken, Adlern und Geiern und alle waren sich
einig, dass dieser Tag nicht zu toppen wäre. Die
zweite Gruppe wanderte durch ein grünes Tal zur
Lagune Cura, wo Frösche quakten, Steinböcke sich
verstohlen zeigten und Frühlingsblumen um die Gunst
des Betrachters buhlten.
Da El Barco de Avila
sehr zentral liegt, bot sich der nächste Tag zu
einem Ausflug in das "Kirschental der Extremadura"
das Vall de Jerte an. Die Sensation in diesem Tal
überhaupt
ist die romantische Wanderung zum grandiosen "Garganta
de los Infiernos", den beide Gruppen von
verschiedenen Seiten angingen. Hier stürzt das
Wasser tosend zu Tal und es ist ein Schauspiel
sondergleichen. Als bei einer Bachüberquerung auch
noch einige unserer Wanderer unfreiwillig
Bekanntschaft mit dem kalten Gebirgsbach machten,
war die Stimmung auf dem Höhepunkt.
Der vierte Wandertag
führte uns ins Herz der Sierra de Gredos. Hier gibt
es eine klassische
Route, die zum Pflichtprogramm des Gredos-Wanderers
gehört. Eine neu gebaute Bergstraße führt vom
Bergsteigerdorf Hoyos de Espino hinauf auf knapp
1800 m Höhe. Dann folgt man den Spuren Alfonso 13.,
der hier seiner Jagdleidenschaft frönte. Nun beginnt
das exklusive Hochgebirgserlebnis über Gebirgsbäche
und durch Ginsterhänge hinauf zum Mirador auf 2200 m
Höhe, wo man einer schneebedeckten wild gezackten
felsigen Bergkette , dem "Circo de Gredos" direkt
gegenüber steht. Als wir dann nach einem felsigen
Abstieg an der Laguna Grande und der
Bergsteigerhütte Eloia ankamen, hielten wir fast
andächtig inne vor solch geballter Naturschönheit.
Aber das eigentliche Erlebnis stand uns noch bevor,
als uns am Nachmittag ein Rudel von Steinböcken
entgegenkam, sich fotografieren ließ und uns um
etwas Essbares anbettelte. Wir hatten zwar schon
davon gehört, es aber für Bergsteigerlatein
gehalten. In einer urigen Hütte bei einem
liebenswerten Hüttenwirt freuten wir uns noch mal
gemeinsam über diesen Tag und die einzigartigen
Erlebnisse.
Auf längst
vergessenen, aber großartigen Pfaden ließen wir am
letzten Tag unsere Wanderwoche ausklingen. Durch
Pyrenäeneichenwald erreichten wir ein romantisches
Tal, das durchflossen von einem breiten Gebirgsbach
und umgeben von schneebedeckten Bergriesen uns alle
zu Begeisterungsausbrüchen hinriss. Aber das
Schönste war die einmalige Vegetation, von der wir
noch schwärmten, als wir in einem Gartenlokal die
Woche gemeinsam Revue passieren ließen. Auf meine
Frage, welcher Wandertag denn nun der Schönste
gewesen sei, war man sich einig, dass jedem
einzelnen auf seine Art die Krone gebühre.
Da zu unserem Wanderprogramm auch immer ein kleines
Kulturprogramm gehört, besuchten wir auf der
Hinreise die sehenswerte Stadt Avila und erfreuten
uns auf der Heimreise einige Stunden an der
königlichen Sommerresidenz in Aranjuez.
Ich danke meinen
Wanderführern Arno und Gerth für ihre tatkräftige
Unterstützung und meinen lieben Wanderfreunden für
die allseits gute Stimmung und den wunderbaren
Zusammenhalt in der Gruppe.
Ingrid Lechner
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
* * *
25. Mai 2011 - Von Benissivá zum Felsbogen Foradá
Die Sonne meinte es
recht gut mit uns bei unserer Wanderung durch das “Kirschental”,
sprich Vall de Gallinera. Auf maurischen Pfaden
stiegen wir auf zum lang gezogenen Kamm der Sierra
Foradá, wo sich uns Blicke ins Vall de Gallinera und
Vall de Alcalá eröffneten. Leider sind hier vor zwei
Jahren durch Leichtsinn 546 Hektar Wald, Flur und
Feld verbrannt, was ein Wanderherz schon sehr
betrübt. Aber die Natur versucht ihr Bestes und so
konnten wir schon wieder durch eine von Bergblumen
verzierte Landschaft wandern. Die Krönung war
natürlich der Aufstieg zum natürlichen Felsbogen
Foradá, der mit 730 m Höhe als wundervolle
Aussichtskanzel Blicke auf die Sierras de Almirante,
Safor, Benicadell und das Vall de Gallinera mit den
kleinen verstreut liegenden Dörfern freigibt. Am
Ende der heute doch recht schweißtreibenden
Wanderung stand dann ein Einkehrschwung in einem
kleinen Gartenrestaurant in Benissivá, wo wir
unseren Flüssigkeitsverlust in fröhlicher Runde
wieder auffüllen konnten.
Ingrid Lechner
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
18. Mai 2011 - Von Pego zum
islamischen Castillo
Zu Zeiten des
Maurenkönigs El Azraq reihte sich im Marina Alta
Kreis Castillo an Castillo. Eines davon ist das in
der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtete
Castillo de Ambra hoch
über Pego. Es diente damals der Wegüberwachung
zwischen Pego und dem Vall de Ebo und nach den
Aufständen des Maurenkönigs wurden sogar 20
Unterkünfte für die Bevölkerung in diese Burg
integriert. Leider sind heute nur noch Bruchstücke
davon erhalten, aber eine Wanderung dorthin lohnt
sich des schönen Weges und der faszinierenden
Aussicht wegen auf jeden Fall. Und diese herrliche
Aussicht genoss die fröhliche Wandergruppe, geführt
von Benno, auf dieser informativen Route. Aber nicht
nur die Blicke ins Hinterland und auf die Reisfelder
von Pego begeisterten, auch die herrliche Vegetation
gab immer wieder zum Bewundern und Fotografieren
Anlass.
Ingrid Lechner
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
16. Mai 2011 -
Mondscheinwanderung von Denia nach Las Rotas
Nachdem im letzten
Jahr unsere Mondscheinwanderung einem Gewitter zum
Opfer fiel, sollten wir - laut Wetterbericht -
dieses Mal nach einem sonnigen Tag mit einem
entsprechend wolkenlosen Abendhimmel belohnt werden.
Deshalb fanden sich auch fast 60 Wanderfreunde ein,
um das kleine Highligt „Mondscheinwanderung“ zu
genießen. Leider konnte der Mond nur durch die
Wolken durchschimmern, was aber durch zahlreiche
Fackeln ausgeglichen wurde. Und es war wirklich
wieder ein optischer und lukullischer Genuss, der
uns nach einer einstündigen Wanderung in einer
stillen Bucht erwartete. Denn Verena und Kurt hatten
ein liebevolles kleines Buffet mit Cava und Gebäck
aufgebaut, das keiner erwartet hatte. Umso größer
war die Begeisterung darüber und in allerbester
Stimmung wanderte die Gruppe dann, nachdem auch der
Versuch durch Gesangseinlagen den Mond
hervorzulocken gescheitert war, gemeinsam wieder
zurück.
Herbert Lechner
|
Zum
Vergrößern auf die Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
11.05.2011 - Rundwanderung von
Font Moli
Da die
Castellet-Wanderung neuerdings mit etlichen
Wegproblemen verbunden ist, mussten wir die Route
kurzfristig verändern. Es bot sich eine neu
entdeckte Rundwanderung von Font Moli zur Cova Roget
an. Diese Route führte durch ein schönes Waldgebiet
am Fuße des Puig Campana und bot immer wieder schöne
schattige Rastplätze. Wie ein aufgeschlagenes Buch
lag der Küstenstreifen bis zum Mar Menor vor uns und
die Blicke auf den Traumberg Puig Campana
begeisterten uns. Ziel unserer Route war die Cova
Roget, eine ziemlich versteckte, lang gestreckte
Höhle, eingebettet in einer idyllischen Landschaft.
Kräuterduft begleitete uns auf der ganzen Strecke
und die Sonne verwöhnte uns mit ihren wärmenden
Strahlen. Bei unserer abschließenden Einkehr auf
einer Sonnenterrasse mit Campana – Blick ließen wir
die neue und wunderschöne Route gemeinsam mit
unserem Wanderführer Arno in Gedanken nochmal Revue
passieren.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
04. Mai 2011 - Rundweg von
Aielo de Rugat im Vall d'Albaida
Wir konnten es kaum
glauben.... ein herrlicher Nachtigallengesang
begrüßte uns heute zu unsrer aller Überraschung am
Beginn des Wanderweges in den nördlichen Ausläufern
des Benicadell. Und die Überraschungen setzten sich
fort. Denn ein von etlichen Quellen gespeistes
Bächlein faszinierte mit seinem liebenswerten
Gemurmel und begleitete uns durch eine selten schöne
Berglandschaft. Erdbeerbäume, Pappeln, Farne,
Oleander und Frühlingsblumen in allen Schattierungen
ließen uns immer wieder den Fotoapparat zücken. Wir
stiegen hinauf zur Font del Collado und genossen den
umfassenden Blick auf das Saforgebirge und das
abwechslungsreiche Tal des Albaida mit dem in der
Sonne glitzernden Stausee Bellus. Das Castillo de
Rugat, das wir im Abstieg passierten, versetzte uns
in die Vergangenheit zurück und erinnerte an die
wechselvollen Zeiten des Maurenkönigs al Azraq. Ein
Einkehrschwung im beschaulichen Dorf Aielo
erleichterte uns dann letztendlich die Rückkehr in
die Zivilisation auf liebenswerte Weise.
Ingrid
Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
27. April 2011 -
Wanderung im Vall de Casella mit Busanreise
Die Sonne schien vom
azurblauen Himmel, als wir zu unserer Buswanderung
ins Vall de Casella starteten. Heute wollten wir mal
ohne Autos unterwegs sein und schauen, ob uns das
gefallen könnte.
Beim ersten Halt in Tabernes de Valldigna, entließen
wir unsere konditionsstarke Gruppe, die unter
Führung von Gerth die Überquerung der Sierra de
Corbera und Sierra de Caball bis ins Vall de Casella
in Angriff nehmen wollte. Über 700 Höhenmeter, 4
Gipfel und 5,5 Stunden Gehzeit waren
vorprogrammiert, aber alle meisterten die
Überquerung mit Bravour. Blicke bis Valencia, über
die Albufera und ins liebliche Vall de Casella waren
der Lohn für die immensen Anstrengungen. Die zweite
Gruppe unter meiner Führung machte sich nach einem
kulturellen Abstecher zum Kloster Real Monasterio de
Santa Maria de la Valldigna auf zu einer
aussichtsreichen Wanderung vom Vall de Casella zur
Font del Barber. Die Route, die mit ihrem frischen
Grün faszinierte, gestaltete sich durch einige
interessante Begegnungen recht kurzweilig. Ein am
Wege gelegenes Hirschgehege lud zu einer
Besichtigung und zu einer kleinen Pause ein, Blicke
auf den tiefen Barranco und die felsigen Gipfel
gaben den Fotografen immer wieder Motive und die
Rast unter schattigen Bäumen bei der Font Barber war
für uns alle eine willkommene Erholung. Eine
Begegnung der besonderen Art boten uns einige junge
Höhlenforscher, die sich durch einen engen Spalt in
die schaurige Tiefe abseilten. Ziemlich gleichzeitig
erreichten beide Gruppen dann die gastfreundliche
Bar im Vall de Casella, wo wir unsere verbrauchten
Energien in fröhlicher Runde wieder auffrischen
konnten.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!


* * *
20.April 2011 - Von Cullera über den Hausberg zum Vulkan
Ein
lang gezogener Höhenrücken erhebt sich im lebhaften
Küstenort Cullera und zieht schon von weitem alle
Blicke auf sich. Gekrönt von einem Castillo aus dem
10. Jahrhundert und einer wunderschönen
Wallfahrtskirche lockt er immer wieder zahlreiche
Besucher an. Auch wir machten uns, unter der Führung
von Gerth, mit unserer gut gelaunten Wandergruppe
auf, diesen einzigartigen Bergrücken zu erklimmen
und in seiner ganzen Länge zu überschreiten.
Herrliche Blicke bis weit ins Hinterland der Costa
de Azahar, auf die Mündung des Rio Jucar, die
weitläufigen Reisfelder und die im Sonnenlicht
glänzende Küste begleiteten uns auf diesem
aussichtsreichen Bergpfad. Sehr gespannt waren wir
alle auf den Vulkan, den wir nach einer kleinen
Abseilstelle erreichten. Aber leider enttäuschte er
uns heute ein wenig, denn er war äußerst ruhig und
die sonst üblichen warmen Dämpfe waren kaum zu
spüren. Der letzte Abstieg brachte uns dann zur
Strandpromenade, wo wir in einem netten Lokal die
Wanderung gemütlich ausklingen ließen.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
13. April
2011 - Von Facheca auf den Pla de la Casa
Markant und eindrucksvoll erhebt sich über dem Vall
de la Seta ein lang gezogener, zerklüfteter
Gebirgszug, die Sierra de Serrella. Hier dominieren
tiefe Barrancos, dolomitengleiche Felswände,
Salbeisträucher und mit blühendem Ginster überzogene
Berghänge. Steil und schweißtreibend ist der
Aufstieg von Facheca zum höchsten Berg, dem 1379 m
hohen Pla de la Casa, aber immer verbunden mit einer
großartigen Aussicht. Hier gibt es eine Höhle zu
bewundern, dort eine Quelle und auf dem 1300 m hohen
Plateau zeugt ein monströser Schneebrunnen vom
Schneereichtum vergangener Tage. Bevor man jedoch
das Gipfelglück genießen kann, sind noch einmal
Kletterkünste gefragt. Aber auch dieses kleine
Hindernis meisterte die konditionsstarke Truppe
unter der Führung von Gerth mit Bravour. Herrlich
eben verläuft der Weg dann über eine grüne
Hochfläche, bevor der eigentliche Abstieg beginnt.
Verbunden mit einigen Barrancoquerungen führt er
recht abwechslungsreich ins Tal und zum
Ausgangspunkt zurück. Hier ließ die gutgelaunte
Gruppe die doch recht anspruchsvolle Rundwanderung
in einem urigen Lokal gemütlich ausklingen.
Ingrid Lechner
Fotos: Gerth Eichler
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
* * *
06. April
2011 - Von Font d'en Carrós zum Rebollet
Unsere
kleine, aber geschichtsträchtige, von Benno geführte
Wanderung startete im hübschen Ort Font d'en Carros,
in der Safor Region. Bei herrlichem Wetter stiegen
wir auf zur neu renovierten Kirche, die im 13.
Jahrhundert auf den Grundmauern einer Moschee
errichtet wurde. Noch beeindruckt von den
Stadtmauern, die früher eine Länge von 800 m
aufwiesen und hinter denen sich die erste Ansiedlung
verbarg, erreichten wir die fotogenen Ruinen des
Castillos von Rebollet. Leider wurde es im 16.
Jahrhundert durch ein Erdbeben fast völlig zerstört,
aber die strategisch günstige Lage ist eindeutig zu
erkennen. Ein Einkehrschwung in einem modernen Lokal
im Ort brachte uns recht schnell aus der
Vergangenheit wieder in die Gegenwart zurück.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
26.-28.3. /
30.3.-2.4.2011 - Frühlingswandertage in der Sierra
Mariola
Groß
war bei uns allen die Vorfreude auf die
Frühlingswandertage, die dieses Jahr in der
Sierra Mariola stattfanden. Denn diese Region ist
prädestiniert für schöne Wanderwege,
Blumen- und Kräutervielfalt und bietet an
Naturschönheiten alles, was ein Wanderherz höher
schlagen lässt. Damit sich niemand überfordert
fühlen sollte, konnte man von Anfang an auswählen
zwischen mittelschweren und anspruchsvollen
Wanderungen.
So
starteten wir unsere Entdeckungsreise mit der ersten
Gruppe in Atzeneta d' Albaida, wo uns ein
aussichtsreicher Rundweg durch eine herrlich grüne
und bewaldete Gegend führte. Das Castillo de
Carricola, die Font Freda, Kalköfen und die ersten
Schneebrunnen stimmten auf kommende Ereignisse ein.
Und eine weitere Steigerung brachte der zweite Tag,
der uns ins Herz der Sierra Mariola
führte. Über einen aussichtsreichen und mit einigen
Hindernissen gespickten Kamm drangen wir zu den
größten und schönsten Schneebrunnen des Landes
Valencia vor. Und über allem thronte der
allgegenwärtige Montcabrer, mit 1390 m dritthöchster
Berg der Costa Blanca-Region.
Über diesen Gipfel hinweg führte der Rundweg der
zweiten Gruppe, der ganz spezielle Erlebnisse bot.
Eine 360 Grad Rundumsicht, die vom Golf von Valencia
bis in die Region Murcia reichte, war die Belohnung
für den schweißtreibenden Aufstieg. Und die Sonne
meinte es an allen 6 Wandertagen wirklich gut mit
uns, wofür wir nach den vorhergegangenen Regentagen
unendlich dankbar waren.
Ein ganz spezielles Erlebnis bot neben den
sensationellen Schneebrunnen noch die iberische
Siedlung mit der dazugehörigen Wohnhöhle Bolumini
auf dem Alto de la Cueva, bei deren Besichtigung man
sich um Jahrtausende zurück versetzt fühlte. Aber
auch beim kleinen Rundgang auf der Ruta Magica durch
den mittelalterlichen Ort Bocairent mit den
sehenswerten Höhlenwohnungen schweiften die Gedanken
in die Vergangenheit.
Unvergesslich wird uns allen der wilde Barranc del
Sinc bleiben, Heimat von über 100 Gänsegeiern, deren
Flugkünste wir bei unseren Wanderungen fasziniert
bewundern konnten.
Müde, aber glücklich und zufrieden verbrachten wir
die Abende fröhlich bei einem guten Essen in einer
netten Pension in Agres. Es waren zweimal drei
schöne Wandertage und mit einer immer fröhlichen und
jeweils homogenen Gruppe, an die auch ich gerne
zurück denken werde.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!






* * *
30. März
2011 - Rundwanderung von Xeresa zum Montdúver
Eine
kleine Gruppe konditionsstarker Wanderer begleitete
Gerth und mich auf der "wirklich schönen Route" zum
Montdúver. Diese Route in Form einer Acht erschließt
dem Wanderer die allerschönsten Winkel dieses
wundervollen Gebietes. Ist der erste Anstieg zum
Picaio noch recht harmlos, erfordert der zweite Teil
doch einiges an Konzentration, da beschwerliche
Trittstufen und ausgesetzte Pfade im
felsdurchsetzten Gipfelaufbau zu überwinden sind.
Aber die 360 Grad Rundumsicht auf dem 843 m hohen
Gipfel entschädigt für alle Aufstiegsmühen. Die
Küstenlinie von Denia bis zur Bucht von Valencia
glitzerte im Sonnenschein und die Berge des
Hinterlandes zeigten sich in ihrer ganzen Vielfalt.
Beim Abstieg durch den Barranc de Montdúver, der
mehrmals gequert werden muss, faszinierten die steil
aufragenden Felswände und das frische Frühlingsgrün.
Eine absolut schöne, aber auch anspruchsvolle
Wanderung, die in einer kleinen Bar ihren
vergnüglichen Ausklang fand.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
16.3.2011 -
Klassische Rundwanderung durch den Barranco Infierno
Orkanartige Sturmböen, Regenschauer, 6500 maurische
Stufen, 800 Höhenmeter und 14,5 Kilometer mussten
heute auf unserer klassischen Rundwanderung durch
den Barranco Infierno überwunden werden. Und alle
Teilnehmer meisterten diese anstrengende und lange
Route mit Bravour. Die Anstiege waren steil und
kräfteraubend, aber immer verbunden mit großartigen
Ausblicken auf den engen Barranco und die großartige
Bergwelt. Der Frühling machte in Form von blühenden
Zistrosen, Veilchen und Affodil auf sich aufmerksam
und ließ das Herz jeden Naturliebhabers höher
schlagen. Wir passierten maurische Gehöfte, alte
Brunnen und Quellen und bewunderten im Stillen die
Leistung der maurischen Landarbeiter, welche diese
immer noch gut erhaltenen Pfade vor Jahrhunderten in
mühevoller Handarbeit gebaut hatten. Aber auch ich
bewunderte meine 28-köpfige Gruppe, die voller
Begeisterung und ohne Klagen meinen Spuren "im
Treppenhaus des Wanderns" folgte. Ich danke Euch
allen für den schönen Wandertag.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
09.März 2011 - Paso Tancat und
Castillo de Tárbena
Trotz
vorangegangenem Faschingsabend und nicht gerade
überwältigenden Wetters fanden sich viele
Wanderfreunde ein, um bei unserer von Arno geführten
Rundwanderung die faszinierende Umgebung von Tárbena
kennen zu lernen. Maurische Pfade führten uns zur
faszinierenden Schlucht Paso Tancat und hoch hinauf
zu einer Iberersiedlung auf dem Collado. Auf
maurischen Pfaden stiegen wir dann weiter zu den
legendären Ruinen des Castillo von Tárbena, wo schon
der bekannte Freiheitskämpfer El Cid während seiner
Eroberungszüge im Jahre 1050 Unterschlupf suchte und
fand. Wir genossen den überwältigenden Rundumblick
auf alle prominenten Gipfel der Gegend, der von hier
oben garantiert ist. Den perfekten Ausklang unserer
Rundwanderung fanden wir dann in einem urigen Lokal
in Tárbena, wo eine landestypische Paella all unsere
kulinarischen Wünsche zufrieden stellte.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
2. März 2011
- Rundwanderung über den Malla de Llop
Schon
die Anfahrt in das kleine, nur 70 Einwohner zählende
Bergdorf Famorca ist ein Erlebnis für sich.
Geschützt im Vall de la Seta und am Abhang des
Serrella-Gebirges liegend, träumt es im
Dornröschenschlaf vergessen vor sich hin. Von diesem
liebenswerten Weiler stiegen wir auf einem steilen
Bergpfad, gesäumt von blühendem Ginster, Rosmarin
und Thymian, hinauf zum Sattel des Malla de Llop in
1250 m Höhe. Herrliche Blicke auf das
Serrella-Massiv mit dem Pla de la Casa als
herausragenden Gipfel ließen Vorfreude auf seine
Besteigung in einigen Wochen aufkommen. Weiter ging
es über den aussichtsreichen Malla de Llop-Kamm, der
eine 360 Grad Rundumsicht auf die Costa-Blanca
Bergwelt bietet, zum 1360 m hohen Gipfel. Die Aitana
grüßte herüber und der Stausee Guadalest mit dem
gleichnamigen Bergdorf lagen spielzeugklein unter
uns. Gut geführt von unserem Wanderführer Gerth
stiegen wir dann ab in den Barranco de Canal, der
mit seinen bizarren Felsformationen immer wieder zum
fotografieren verleitet. Auf der letzten Etappe
wetteiferten die mit Ginster bedeckten Berghänge mit
den blühenden Mandelbäumen um die Gunst des
Betrachters. Als wir dann nach 5-stündiger Gehzeit
die Wanderung in einer kleinen Bar ausklingen
ließen, waren sich alle einig, einen unvergesslichen
Tag erlebt zu haben.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
23. Februar
2011 - Von den Casas de Bernia zum Fort
Die
Mandelbäume zeigten sich in ihrer ganzen
wundervollen Blütenpracht, als wir entlang der
Nordwände des Bernia-Massivs durch duftende
Ginsterhänge langsam aufstiegen. Herrliche
Weitblicke auf das frühere Maurendorf Tárbena,
Sierra Aixorta und Ferrer begleiteten uns und
verlockten immer wieder zu einer kleinen Fotopause.
Als wir dann an unserem Ziel, dem Fort de Bernia
ankamen, fühlten wir uns ins 16. Jahrhundert zurück
versetzt. Dieses Fort wurde im Jahre 1562 auf Geheiß
Philip II. erbaut, um die maurische Bevölkerung zu
kontrollieren und die immer häufiger werdenden
Aufstände im Keim zu ersticken. Auch berberische
Piratenangriffe konnte man so frühzeitig erkennen
und gekonnt abwehren. 1612 wurde das Fort verlassen
und ist leider seither dem Verfall preisgegeben.
Aber eine Wanderung dorthin lohnt sich immer, denn
die Sicht auf die in der Sonne glänzende Bucht von
Altea, die Sierra Helada und das Guadalesttal ist
einmalig schön. Und über allem thront der Westgipfel
der Sierra de Bernia mit den senkrecht abfallenden
Felswänden. In einem hübschen Gartenlokal, umgeben
von duftenden Mandelplantagen, ließen wir dann die
von Verena geführte Wanderung fröhlich ausklingen.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
16.02.2011 - Benicadell
Das Ziel vieler
Bergwanderer ist der 1104 m hohe Benicadell, der oft
auch als "Matterhorn der Costa Blanca" bezeichnet
wird. Viele Wanderwege führen auf den ausgesetzten
und felsigen Gipfel, über den die Grenze zwischen
den Provinzen Alicante und Valencia verläuft. Unsere
Wandergruppe durfte heute mit den beiden Führern
Ingrid und Gerth zwischen zwei
Aufstiegsrouten wählen, wobei ein Gipfeltreffen der
beiden Gruppen auf dem 1050 m hohen Sattel
vorprogrammiert war. Und alles verlief nach Plan,
wir trafen uns ziemlich zeitgleich und konnten
gemeinsam nach mehr oder wenigem harten Aufstieg zum
eigentlichen Gipfelpunkt aufsteigen.
Schwindelfreiheit war auf dem letzten Abschnitt
gefragt, aber die Belohnung für diese Aktion folgte
auf dem Fuß. Unter uns lagen die Stauseen Bellus und
Beniarrés und über die von der Mandelblüte
verzierten Täler reichte der Blick bis zur
schneebedeckten Sierra Aitana. Eine Wanderung der
Extraklasse, die uns allen noch lang in bester
Erinnerung bleiben wird.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
9. Februar 2011 - Rundwanderung von Senija zum Creu
de les Bassetes
Blühende
Mandelbäume, bunte Frühlingswiesen und ein
Gipfelkreuz, das waren einige der faszinierenden
Attribute unserer Frühlingswanderung rund um den
kleinen Ort Senija. Der eigentliche Höhepunkt aber
war der Besuch der großartigen Höhle Cova de la
Garganta. Man erzählt, dass diese Höhle der
Unterschlupf des gefürchteten Banditen Toni war, der
den redlichen Kaufleuten auf ihrem Weg nach Benissa
auflauerte, um sie zu überfallen und auszurauben.
Mit Hochachtung blickten wir immer wieder auf die
noch gut erhaltenen, aufgeschichteten Steinmauern,
mit deren Hilfe die maurische Bevölkerung versuchte,
den kargen und steinigen Berghängen etwas Land
abzugewinnen. Alles in allem eine höchst informative
und mit Sehenswürdigkeiten gewürzte Wanderung, für
die wir unserem Wanderführer Arno danken.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
2. Februar
2011 - Rundwanderung von Adsubia zum Castell de
Gallinera
Das
nördlichste Tal des Marina Alta Kreises, das Vall de
Gallinera, war das Ziel unseres heutigen
Club-Wandertages. Dieses idyllische Tal, Heimat des
Maurenfürsten Al Azraq und weit über die Grenzen als
"Kirschental" bekannt, wird eingerahmt von den lang
gezogenen Bergketten Foradá und Almirante. Bewacht
wird es seit dem Mittelalter von den Burgen Alcalá
und Benirrama. Letztere wurde im 17. Jahrhundert
durch ein Erdbeben teilweise zerstört, hat aber
durch ihre exponierte Lage bis heute nichts von
ihrer Anziehungskraft eingebüßt. Zum Fuße dieses
Castillos und weiter durch eine ursprüngliche und
interessante Gegend führte unsere heutige Route.
Aussichtsreiche Wanderpfade boten herrliche
Ausblicke und die Mandelbäume erfreuten uns mit
ihrer Blütenpracht. Und genau richtig zur
Mittagsrast schickte uns die Sonne ihre wärmenden,
frühlingshaften Strahlen.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
26. Januar
2011 - Höhenwanderung von der Mühle Vall de Ebo
zum Barranco Infierno
Vom
Vall de Laguart bis zum Vall de Ebo prägt der bei
Bergwanderern beliebte und weit über die Grenzen
hinaus bekannte Barranco Infierno die Landschaft.
Darüber erhebt sich majestätisch eine
abwechslungsreiche, intakte Berglandschaft. Einen
guten Überblick über diese einzigartige Gegend
vermittelte uns heute der Höhenweg, der von der
Mühle Vall de Ebo bis zum Barranco Infierno führt.
Schöne Blicke auf die markanten Gipfel von
Benicadell, Tossal Gran und Caball Verd luden immer
wieder zum Stehenbleiben und Schauen ein. Die
überraschenderweise schon in voller Blüte stehenden
Mandelfelder verzauberten die Gegend und gaben der
Landschaft ein besonderes Flair. In einem
gemütlichen Restaurant ließen wir dann mit unserem
Wanderführer Benno den kurzweiligen
Euroclub-Wandertag gemütlich ausklingen.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
19. Januar 2011 - Durch das legendäre Loch in der
Sierra de Bernia
Obwohl
die Wettervorhersage nicht gerade günstig für unsere
klassische Rundwanderung durch das Loch in der
Sierra Bernia war, fand sich eine frohgelaunte und
optimistisch denkende Gruppe am Fuße der Bernia ein.
Steil, aber aussichtsreich und interessant war der
felsige Aufstieg, der uns nordseitig hoch zum "Loch"
führte. Hier wurden wir in die Knie gezwungen, denn
der Tunnel von der Nord-zur Südseite ist 20 Meter
lang und teilweise nur 80 cm hoch. Aber die Aussicht
auf der Südseite ist grandios und die kurze Quälerei
war schnell vergessen. Sehr abwechslungsreich führt
dann der Höhenweg an den Südabstürzen der Bernia
entlang und gibt die Aussicht auf das Guadalesttal
und die Bergkette von Puig Campana bis Sierra de
Aitana frei. Unsere Mittagsrast machten wir am Fort
de Bernia, das 1562 unter Philipp II. erbaut wurde,
um die maurische Bevölkerung zu kontrollieren. Mit
einem Dank an unseren Wanderführer Arno ließen wir
diese interessante Wanderung bei Kaminfeuer in einem
gemütlichen Lokal in der Sierra de Bernia
ausklingen.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * *
12. Januar 2011 - Rundwanderung von Benidoleig durch
die Sierra Seguili
Nicht weit
von Ondara und Pedreguer entfernt liegt
im Zentrum des Orbatales der kleine,
früher maurische Ort Benidoleig. Bekannt
ist er wohl hauptsächlich durch die
prähistorische Höhle Cueva de las
Calaveras, aber auch die reizvolle
Umgebung ist eine Entdeckung wert. Von
diesem liebenswerten Ort stiegen wir
heute nach dreiwöchiger Weihnachtspause
voller Tatendrang hinauf auf den schönen
Höhenweg in der Sierra Seguili, wo uns
bei unserer Rast an der fotogenen Ruine
Casa de Dura eine herrliche Aussicht
über das Orbatal bis zum Küstenstreifen
begeisterte. Durch ein herrlich grünes
Waldstück stiegen wir dann in
Serpentinen ab und erreichten, flankiert
von Zitrusplantagen, ein nettes
Restaurant, wo wir unseren ersten
Wandertag im Neuen Jahr gemütlich
ausklingen ließen.
Ingrid Lechner
|
Zum Vergrößern auf die
Bilder klicken! |
Zum
Öffnen der Route wird
"Google Earth" benötigt!

* * * |