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14.12.2011 - Jahresabschlusswanderung auf dem Küstenweg Calpe-Benissa

Und schon wieder neigt das Jahr sich dem Ende zu und die Jahresabschlusswanderung war angesagt. Diesmal fuhren wir nach Calpe und folgten dem schön angelegten Küstenweg in Richtung Benissa. Der Wettergott meinte es außerordentlich gut mit uns, denn die Sonne lachte frühlingshaft vom blauen Himmel und von den befürchteten stürmischen Wellen war nichts zu sehen. So genossen wir den hübschen Pfad, der sich mal steil bergauf, dann wieder sanft bergab an der Küste entlang schlängelt. Und wie groß war bei uns allen die Überraschung, als wir plötzlich in einer hübschen Bucht von Verena und Kurt mit Glühwein und Lebkuchen überrascht wurden. Gerne wären wir noch länger auf diesem idyllischen Fleckchen Erde geblieben, aber wir mussten zurück nach Calpe, wo in einem hübschen Strandlokal das Mittagessen für uns bestellt war. In bester Stimmung und bei gutem Essen ließen wir dort das Wanderjahr 2011 ausklingen und trennten uns in der Vorfreude auf ein Wiedersehen bei erlebnisreichen Wanderungen im Jahre 2012.

Ich wünsche allen meinen Wanderfreunden ein
fröhliches Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für 2012

Es war ein erlebnisreiches Wanderjahr mit interessanten Exkursionen und einer liebenswerten Wandergruppe.

Ingrid Lechner
Wanderleitung

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07.12.2011 - Rundwanderung über den Kamm der Sierra de Foradá

Herbst in Spanien, das ist des öfteren wettermäßig eine recht ungewisse Sache. So musste auch in diesem Jahr unsere geplante Barranco Infierno-Durchquerung aufgrund der vorausgegangenen starken Regenfälle im wahrsten Sinne des Wortes wieder ins Wasser fallen. Aber ein Alternativprogramm war schnell gefunden. So stiegen wir vom urigen Ort Alcalá de Jovada auf steilem Pfade hoch auf den Kamm der Sierra Forada, wo sich uns bei herrlicher Fernsicht eine unglaubliche Aussicht bot. Nach Osten blickten wir über das Vall de Gallinera bis zum Küstenstreifen, im Westen zeigte sich der Benicadell von seiner schönsten Seite und das auf einem bizarren Felsen thronende Castillo Alcalá erinnerte an die bewegten Zeiten des Maurenkönigs Al Azraq. Über den Gipfel des Penyal Gros erreichten wir auf felsigen Pfaden den markanten Felsbogen Forada, dessen Besteigung der Aussicht wegen für jeden Wanderer ein Highlight darstellt. Mit einer kleinen Besichtigung des noch recht gut erhaltenen Maurendorfes Atzuvieta, das größte und schönste in der Region, fand die abwechslungsreiche Rundwanderung einen würdigen Abschluss.
Ingrid Lechner
Wanderleitung

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30.11.2011 - Nikolauswanderung im Vall de Ebo

Alle Jahre wieder......erwarten wir um die Weihnachtszeit bei einer unserer Wanderungen den Nikolaus mit seinem Gabensack. Und heute war es wieder soweit. Bei herrlichem Sonnenschein fand sich eine große Gruppe fröhlicher Wandersleut im kleinen Dorf Ebo ein, um gemeinsam mit unserem Wanderführer Benno durch die herrliche Natur zu wandern. Vorbei an verfallenen Fincas, Oliven- Mandel- und Kirschplantagen erreichten wir ein aussichtsreiches Plateau, das sich zur Mittagsrast anbot. Und hier wurden wir nichtsahnend vom Nikolaus überrascht. Plötzlich stand er mit seinem schweren Sack und einer großen Rute vor uns. Einige bekamen die Rute, andere mussten Lieder singen, aber alle durften danach in den prall gefüllten Gabensack greifen. Bei bester Stimmung ließen wir den lustigen Wandertag in einem keinen Restaurant stimmungsvoll ausklingen.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
 

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16. November 2011 - Rundwanderung zum Wanderheim Figuereta

Gut geführt von unserem Wanderführer Benno genoss heute eine große Gruppe von unternehmungslustigen und gut gelaunten Wanderern das herrliche Herbstwetter. Unser Ziel war das Wanderheim Figuereta der Naturfreunde Pego, das sich in 500 m Höhe auf einer mit Zistrosen übersäten Hochfläche befindet. Aber vorher statteten wir noch den beiden mysteriösen, 60 und 140 m tiefen Erdlöchern einen Besuch ab, die den Abenteuer lustigen Kletterern ein großes Betätigungsfeld bieten und uns einen Blick in die schaurige Tiefe erlaubten. Danach bestiegen wir den 688 m hohen Tossal Grau, wo wir heute bei ungewöhnlich klarer Sicht, die Costa-Blanca Bergwelt in allen Einzelheiten studieren konnten. Wie gemalt lag das Vall de Ebo unter uns, hinter der Sierra de Foradá zeigten sich Benicadell und Montcabrer von ihrer schönsten Seite und in der Ferne glänzte die Küstenlinie und der Golf von Valencia im Sonnenlicht.
Und wie immer ließen wir diese schönen Wanderstunden, diesmal auf einer aussichtsreichen Sonnenterrasse, bei Kaffee und Kuchen standesgemäß ausklingen.

Ingrid Lechner
Wanderleitung

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09. November 2011 - Hoch hinauf zum Gipfel des Sanchet


Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel, als wir mit unserem kompetenten Wanderführer Gerth vom Casa de Díos zur Sanchet-Gipfeltour starteten. Eingerahmt von Ponoch und den steilen Felswänden des Sanchet stiegen wir hoch zum Collado de Llam und zum Casa Carrasca.  Von hier ließ sich schon der felsige Gipfelaufbau des Sanchet erkennen und alle waren gespannt auf die weitere Wegführung.  Auf einem schmalen Pfad stiegen wir auf einen Sattel mit überwältigender Aussicht, wo der eigentliche Aufstieg auf den felsigen Gipfel beginnt. Mittels einer leichten Kletterei, die der Gruppe sichtlich Spaß bereite, erreichten wir das schmale Gipfelplateau, wo wir vergeblich nach dem Gipfelkreuz Ausschau hielten. Die Konstruktion war noch zu erkennen, aber was war mit dem Kreuz geschehen?  Das beschäftigte uns noch in unserer Pause und alle möglichen Theorien wurden durchdacht. Dennoch genossen wir die herrliche Aussicht auf alle prominenten Gipfel der Gegend, bevor der steile Abstieg unsere ganze Konzentration erforderte. Ein großes Lob der Gruppe, die sehr konzentriert und trittsicher die schwierigen Stellen meisterte. Bei einem kühlen Getränk und netten Gesprächen ließen wir die äußerst interessante Wanderung zufrieden ausklingen.

Ingrid Lechner

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02. Nov. 2011 - Genusswanderung von Jávea zum Cap Prim

Meer und Berge - das ist schon immer eine Kombination, die das Herz jeden Naturliebhabers höher schlagen lässt. So war auch heute unsere Wanderung von der Cala Blanca zum Cap Prim  wieder ein ganz besonderer Leckerbissen. Gut erklärt und geführt von Benno hatten wir alle unsere Freude an der herrlichen Vegetation, den tanzenden Möwen und der großartigen Aussicht.  Wie auf einem Präsentierteller lag die azurblaue Bucht von Jávea und der weitläufige Naturpark Montgó vor uns.  Ein Einkehrschwung in einem netten Lokal hoch über der Cala Barraca gab der abwechslungsreichen Wanderung noch das "gewisse Etwas".
 

Ingrid Lechner
Wanderleitung

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26.10.2011 - Auf dem Rücken des "Grünen Pferdes"

Bei angenehmen Wanderwetter und bester Stimmung stiegen wir vom kleinen Bergdorf Benimaurell auf maurischen Pfaden hoch zum Caball Verd, dem Schicksalsberg der Mauren. Schicksalsberg deshalb, weil 7000 Mauren (oder besser Morisken =zwangsgetaufte Mauren) des Marina Alta-Kreises in einer einzigen Nacht im November 1609 hier oben ihr Leben lassen mussten. Um der Anordnung zu entgehen, sich in die nächstgelegenen Hafenstädte zur Ausweisung zu begeben, hatten die Verfolgten des Marina Alta Kreises diesen Berg als letzten Rückzugsort gewählt, wurden aber von des Königs Soldaten aufgespürt.  Diese düsteren Gedanken an schlimme Zeiten verflogen jedoch schnell wieder bei der abwechslungsreichen Kammwanderung, die streckenweise unsere ganze Aufmerksamkeit erforderte.
Denn einige Felsbrocken mussten um und ab geklettert werden, was der konditionsstarken Wandergruppe keinerlei Schwierigkeiten bereitete und der Wanderung einen zusätzlich Reiz verleiht. Die herrliche Sicht über die Täler Pop und Laguart bis hin zum glitzernden Meer faszinierte uns und  ließ uns immer wieder die Fotoapparate zücken. Ein großes Lob der Gemeinde, die in den vergangenen Wochen alle Pfade vorbildlich freischneiden ließ und die Route gut sichtbar neu markierte.  In einem kleinen Lokal in Benimaurell ließen wir diese aussichtsreiche und interessante Rundwanderung entspannt ausklingen.

Ingrid Lechner

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19. Okt. 2011   Rundwanderung durch die Reisfelder von Pego

Bei herrlichem Spätsommerwetter machte sich eine gut gelaunte Gruppe unternehmungslustiger Wanderer auf,  die Reisfelder von Pego zu erkunden. Gut geführt von Verena gab es viel zu sehen und zu entdecken. Da die Reisfelder schon wieder geflutet waren,  mussten die Wege mit Bedacht ausgewählt werden, um den doch recht großen Pfützen zu entgehen.  Einen wunderschönen Rastplatz fand die Gruppe dann unter schattigen Bäumen mitten im Marjal. Die gemeinsame Einkehr an der Font Salada, in dessen See sich noch muntere Badende tummelten, bildete einen schönen Abschluss dieser informativen Wanderung.

Ingrid Lechner

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12. Okt. 2011 - Rundwanderung von Castell de Castells
zur Maurenburg El Castellet

Die Ruinen der Maurenburg El Castellet  waren das Ziel unserer heutigen, von Arno geführten Rundwanderung. Wir starteten in Castell de Castells und wanderten auf aussichtsreichen Forstwegen zum Fuße des Burgfelsens. Der Aufstieg zur Burg ist steil und führt über einige Kletterstellen hinauf zu den Ruinen des Castillos, die recht fotogen auf einem kleinen Plateau ihr Dasein fristen. Hier genossen wir einen Ausblick erster Klasse.  Die Antennen der Sierra Aitana leuchteten im Sonnenlicht und die kleinen Bergdörfer lagen wie gemalt an den grünen Berghängen. Der fjordähnliche Stausee von Guadalest schimmerte smaragdgün und hinterließ einen bleibenden Eindruck. Und immer wieder sahen wir maurische Gehöfte und Dreschplätze, die uns in Gedanken in das alte Spanien zurück versetzten. Diese "hoch sommerliche" Herbstwanderung ließen wir in einem schattigen Gartenlokal bei einem kühlen Getränk würdig ausklingen.

Ingrid Lechner
Wanderleitung

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5.10.2011 - Erbsensuppenwanderung auf dem Kap Antonio

Blauer Himmel und Sonnenschein begleiteten uns heute bei unserer traditionellen Erbsensuppenwanderung. Vom Picknickplatz San Antonio folgten wir dem schattigen Waldweg, der vorbei am Cuartel de Carabinieri und dem Santuario Mare del Déu zu den 11 Windmühlen führt. Sie entstanden zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert und konnten dank der perfekten Lage als Getreidemühlen genutzt werden. Bei unserer kleinen Rast auf diesem privilegierten Platz genossen wir herrliche Ausblicke auf die Bucht von Javea, das Cabo de la Nao, den Ifach und die Sierra de Bernia. Auch der Montgó war allgegenwärtig und zeigte sich uns von seiner imposanten Seite. Nach dieser kleinen, aber feinen Rundwanderung hatten wir alle Hunger und freuten uns auf die köstliche Erbsensuppe, die uns auf dem Picknickplatz erwartete. Verwöhnt mit musikalischen Klängen von Alex und Ludmilla ließen wir diesen schönen "Spätsommertag" gemütlich ausklingen.

Ingrid Lechner
Wanderleitung

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1.-3. Oktober 2011 - Herbstwanderung in der Sierra de Crevillente

An der südlichen Costa Blanca, in der Nähe von Elche hat sich die traditionsreiche Teppichstadt Crevillente etabliert. In deren Rücken findet man einen lang gezogenen, zerklüfteten Gebirgszug, der aus der Ferne recht karg und wüstenhaft aussieht. Drei markante Gipfel bilden das Herz dieses Gebirgsstockes, dessen Besteigung wir uns vorgenommen hatten. Und so erklommen wir bei herrlichem Wanderwetter auf gut markierten, allerdings recht steilen Bergpfaden alle diese drei markanten Gipfel. Dabei zeigte uns die Sierra de Crevillente recht eindrucksvoll ihre beiden, absolut verschiedenen Gesichter. Hat man gerade eben noch einen grünen Pinienwald durchschritten, wird man kurz darauf von einer kargen Landschaft überrascht, die in allen erdenklichen Farben schillert. Gelb, grau, ockerfarben, rosa und rot leuchten die steilen Hänge und der Blick auf die "abgeschnittenen " Tafelberge ist eindrucksvoll.  Aquädukte, Chozos und Wohnhöhlen am Wegesrand geben immer wieder zum Staunen Anlass.  Da sich zur gleichen Zeit in Crevillente die "Moros y Cristanos "ein Stelldichein gaben, hatten wir noch ein sehenswertes und interessantes Rahmenprogramm. Allerdings war der damit verbundene Lärm für uns alle manchmal etwas gewöhnungsbedürftig .....aber andere Länder, andere Sitten.

Am dritten Tag stand die Besteigung des Maigmó auf dem Programm, ein Gipfel der sich recht dominant über der Küstenlinie hinter Alicante erhebt. Die Sonne strahlte mit uns um die Wette, als wir nach steilem Aufstieg und einigen Kletterstellen endlich auf dem 1296 m hohen Gipfel standen. Von dem kleinen felsigen Plateau genossen wir eine Rundumsicht, wie man sie selten erlebt. Den Abschluss unserer Wandertage bildete ein letzter Abstecher vom Balcon de Alicante zu den dolomitengleichen Felsen des "kleinen Maigmó" , das sich noch als kleines Highlight herausstellte.

Es ist mir immer wieder eine Freude, einer so liebenswerten und homogenen Wandergruppe unsere schöne Bergwelt näher zu bringen. Ich danke Euch allen für die allseits gute Stimmung und den Zusammenhalt untereinander.

Ingrid Lechner
Wanderleitung

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28. September 2011 - Über den Bernia-Kamm zum Westgipfel

Jeder Wanderer kennt sicher das Gefühl, nach einem langen und schwierigen Anstieg einen heiß ersehnten Gipfelsieg errungen zu haben. Dieses Gefühl genoss heute unsere konditionsstarke Wandergruppe bei herrlichem Bergwetter auf dem 1128 m hohen Westgipfel der Sierra de Bernia. Ausgangspunkt waren die Casas de Bernia, von denen wir nordseitig auf steilem und gerölligem Pfad zu einem Felsband gelangten, über welches wir den Kamm der Bernia erreichten. Spielzeugklein lag die Küstenregion unter uns und die Blicke reichten über die Aitana-Kette bis weit in die Sierra Mariola. Diese herrliche Aussicht durfte uns aber nicht von den felsigen Pfadspuren ablenken, die teilweise unsere ganze Aufmerksamkeit erforderten. Etliche unerwartete Kletterstellen, von allen mit Bravour gemeistert, gaben der Wanderung ihren ganz besonderen abenteuerlichen Reiz.  Dank unseres einfühlsamen Wanderführers Gerth und der äußerst disziplinierten Gruppe wird uns allen dieser Tag unvergesslich bleiben.

Ingrid Lechner
Wanderleitung

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21. Sept. 2011 - Überraschungswanderung zur Staustufe Isbert

Voller Erwartung auf die angekündigte Überraschung fand sich eine große Gruppe von Wanderern zur ersten leichten Herbstwanderung am Treffpunkt ein. Durch Obstplantagen ging es auf bequemen Wegen durch das grüne Orbatal am Rio Girona entlang und hier erlebten wir die erste Überraschung. Denn plötzlich und völlig unerwartet stellte sich uns ein "Senner" in den Weg, um uns am Weiterwandern zu hindern. Der Grund hierfür war eine große Herde von "gefährlichen" Stieren und Kühen, die normalerweise in einem umzäunten Terrain am Berghang zuhause waren, heute aber hier auf unserem Wanderweg weideten.

Nach einigen Diskussionen konnten wir uns mit dem Kuhhirten einigen, er zeigte sich friedfertig und bemühte sich, die Herde wieder zurück in die Ställe zu treiben. Das hieß aber, wir mussten ein Stück umkehren und vor der Herde das Weite suchen. Nun waren wir die Gejagten, so etwas war uns noch nie passiert. Aber die Kameras wurden gezückt und im Nachhinein empfanden wir es als willkommene Abwechslung und amüsierten uns prächtig. Unser Weiterweg war nun gesichert und die Besichtigung der Staustufe Isbert, ein Bauprojekt, das leider durch missliche Umstände letztendlich zum Scheitern verurteilt war, faszinierte uns. Durch einen mysteriösen Tunnel und vorbei an einem kleinen See  wandernd, erreichten wir froh gelaunt unseren Ausgangspunkt. Und hier erlebten wir die zweite Überraschung. Denn unsere Wanderfreunde Inge, Thomas und Herbert erwarteten uns mit frisch gegrillten Currywürsten und kühlen Getränken.

So ließen wir unter großem Hallo einen lustigen Wandertag gebührend ausklingen.

Ingrid Lechner
Wanderleitung

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Wanderung zum "Morro Blau" und "Eixorta"

Heute am 14. 9.11 fand unsere erste Wanderung nach der Sommerpause statt. Sie führte uns zum "Morro Blau" und weiter auf den 1218 m hohen Gipfel der "Eixorta". Unter der Führung unseres erfahrenen Bergführers Arno war es für die Gruppe von 16 Mann ein Vergnügen. Alle bei bester Stimmung wollten den Gipfel erstürmen, aber dann stellte sich heraus, dass der letzte steile Anstieg für einige wenige, ohne Training, eine doch zu hohe Anforderung darstellte. Sie bewachten einen Felsen vor Diebstahl, der für uns später der Hintergrund für ein Gruppenfoto war.
Auf dem Gipfel angekommen bot sich der Gruppe eine 360 Grad Rundumsicht, die Sierra Aitana, Ponoch, Sierra de Bernia, wie die Schneide eines Messers, nördlich der Mont Cabrer, Malla de LLop und Pla de la Casa grüßten uns.
In bester Stimmung machten wir uns an den Abstieg. Nach 5 Std. Wanderung mit Pause, traf sich dann noch eine kleine Gruppe bei einem wohlverdienten frischen Getränk in einem bekannten Restaurant. Es war wieder einmal ein gelungener Tag und wir freuen uns schon auf die nächste Wanderung.
 
 Gerth Eichler

 

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15.06.2011 - Abschlusswanderung im Vall de Pop 

Heute am letzten Wandertag hat sich der Sommer endlich von seiner perfekten Seite gezeigt. Das bedeutete allerdings auch, dass wir ordentlich schwitzen mussten bei unserer Abschlusswanderung im Vall de Pop. Aber trotzdem genossen 69 Wanderer die wunderschöne Route durch ein grünes Tal, wo Weinstöcke mit Aprikosen- und Mandelbäumen um die Gunst des Betrachters wetteifern. Die Silhouetten der Bergketten Solana und Carrascal de Parcent  waren allgegenwärtig und zeigten sich als vollendetes Panorama. Vorbei an der Ermita San Juan, wo sich in islamischer Zeit ein kleines Dorf mit etwa 30 Häusern befand, stiegen wir gemächlich auf zu einem Panoramaweg, der uns herrliche Blicke auf den früher islamischen Ort Parcent bot. Hier residierte einige Monate der bekannte Schriftsteller Gabriel Miro, der dieses Tal als "mein Paradies zwischen den Bergen"  bezeichnete. Und genauso empfand es auch unsere Wandergruppe, die sich mit dieser Wanderung und einem gemeinsamen Essen in die Sommerpause verabschiedete. Ich danke all meinen treuen Wanderfreunden und Wanderführern für ein Halbjahr voller Freude und freue mich auf ein Wiedersehen im September.
Ingrid Lechner
Wanderleitung

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8. Juni 2011 - Rundwanderung ins Tal der Buddhisten

Wann wird es denn endlich Sommer in Spanien? Diese Frage beschäftigte uns heute bei unserem Aufstieg vom Casa de Dios auf dem schmalem Bergpfad zwischen Sanchet und Ponoch. Denn manchmal verwöhnte uns die Sonne mit ihren wärmenden Strahlen, dann wieder verdunkelte sich der Himmel und schickte Nebelschwaden, so dass man die herrliche Umgebung gar nicht richtig erkennen konnte. Aber auch das hatte seinen ganz besonderen Reiz und unsere Wandergruppe genoss dieses einmalige und seltene Wechselspiel von Schatten und Licht. Kaum hatte man den Puig Campana oder auch die bizarren Castellets in voller Größe gesehen, schon wurde wieder verstohlen ein Vorhang vorgeschoben. Aber die Frühlingsblumen zeigten sich in voller Schönheit und die bizarren Felsformationen im Buddhisten Tal gaben trotz allem immer wieder zum Staunen Anlass. Als wir dann unter den überhängenden Felswänden der Peña Roc’s vorbeigingen und in das von der Sonne beschienene Tal blickten, waren wir uns alle einig, eine einmalige und großartige Wanderung erlebt zu haben.
Ingrid Lechner

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Rundwanderung - Tal der Buddhisten

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7-tägige Wanderwoche vom 29.5. – 4.6 in der Sierra de Gredos

Groß war die Vorfreude bei 56 Wanderfreunden auf unsere Wanderwoche in der Sierra de Gredos. Die Sierra de Gredos liegt im Grenzgebiet Castilla-Leon – Extremadura und ist bekannt für Gredos-Ginster, Gredos Steinböcke und sensationelle Hochgebirgstouren. Höchster Berg der Sierra de Gredos ist der 2592 m hohe Almanzor, den man nur mithilfe einer Hüttenübernachtung erreichen kann. Aber das war in dieser Wanderwoche auch nicht unser Ziel.
Untergebracht waren wir in einem Komforthotel in Barco de Avila, am Rio Tormes und mit Bergblick gelegen, wo wir von unserem Hotelfenster die auf den Kirchtürmen nistenden Störche wunderbar beobachten konnten. Der erste Tag führte uns in die Sierra de Bejar und nach Castañar. Hier findet man die älteste Stierkampfarena Spaniens, deren Besuch für uns ein ganz besonderes Erlebnis darstellte. Gesäumt von Kastanienbäumen und Pyrenäeneichen stiegen wir auf zum Penya de la Cruz, wo uns ein uriger Hüttenwirt am liebsten da behalten hätte. Unter uns glänzte der Stausee Fuentesanta, den beide Gruppen auf unterschiedlichen Wegen, aber fast zu gleicher Zeit erreichten. Nach einer sensationellen Fahrt über enge Brücken und Sträßchen erreichten wir mit unserem Busfahrer Ricardo den pittoresken Ort Candelario, der allein schon einen Ausflug wert ist. Eigentlich warteten wir an diesem Tag alle auf Regen, aber der Himmel riss auf und wir konnten uns von einem netten Wirt in Candelario, in der Sonne sitzend, verwöhnen lassen.

Der zweite Wandertag führte uns nun in die Sierra de Gredos, wo wir uns gleich heimisch und wie in den Alpen fühlten. Hier machte eine Gruppe bei ihrer 18 km langen Kammwanderung die erste Bekanntschaft mit Steinböcken, Adlern und Geiern und alle waren sich einig, dass dieser Tag nicht zu toppen wäre. Die zweite Gruppe wanderte durch ein grünes Tal zur Lagune Cura, wo Frösche quakten, Steinböcke sich verstohlen zeigten und Frühlingsblumen um die Gunst des Betrachters buhlten.

Da El Barco de Avila sehr zentral liegt, bot sich der nächste Tag zu einem Ausflug in das "Kirschental der Extremadura" das Vall de Jerte an. Die Sensation in diesem Tal überhaupt
ist die romantische Wanderung zum grandiosen "Garganta de los Infiernos", den beide Gruppen von verschiedenen Seiten angingen. Hier stürzt das Wasser tosend zu Tal und es ist ein Schauspiel sondergleichen. Als bei einer Bachüberquerung auch noch einige unserer Wanderer unfreiwillig Bekanntschaft mit dem kalten Gebirgsbach machten, war die Stimmung auf dem Höhepunkt.

Der vierte Wandertag führte uns ins Herz der Sierra de Gredos. Hier gibt es eine klassische
Route, die zum Pflichtprogramm des Gredos-Wanderers gehört. Eine neu gebaute Bergstraße führt vom Bergsteigerdorf Hoyos de Espino hinauf auf knapp 1800 m Höhe. Dann folgt man den Spuren Alfonso 13., der hier seiner Jagdleidenschaft frönte. Nun beginnt das exklusive Hochgebirgserlebnis über Gebirgsbäche und durch Ginsterhänge hinauf zum Mirador auf 2200 m Höhe, wo man einer schneebedeckten wild gezackten felsigen Bergkette , dem "Circo de Gredos" direkt gegenüber steht. Als wir dann nach einem felsigen Abstieg an der Laguna Grande und der Bergsteigerhütte Eloia ankamen, hielten wir fast andächtig inne vor solch geballter Naturschönheit. Aber das eigentliche Erlebnis stand uns noch bevor, als uns am Nachmittag ein Rudel von Steinböcken entgegenkam, sich fotografieren ließ und uns um etwas Essbares anbettelte. Wir hatten zwar schon davon gehört, es aber für Bergsteigerlatein gehalten. In einer urigen Hütte bei einem liebenswerten Hüttenwirt freuten wir uns noch mal gemeinsam über diesen Tag und die einzigartigen Erlebnisse.

Auf längst vergessenen, aber großartigen Pfaden ließen wir am letzten Tag unsere Wanderwoche ausklingen. Durch Pyrenäeneichenwald erreichten wir ein romantisches Tal, das durchflossen von einem breiten Gebirgsbach und umgeben von schneebedeckten Bergriesen uns alle zu Begeisterungsausbrüchen hinriss. Aber das Schönste war die einmalige Vegetation, von der wir noch schwärmten, als wir in einem Gartenlokal die Woche gemeinsam Revue passieren ließen. Auf meine Frage, welcher Wandertag denn nun der Schönste gewesen sei, war man sich einig, dass jedem einzelnen auf seine Art die Krone gebühre.

Da zu unserem Wanderprogramm auch immer ein kleines Kulturprogramm gehört, besuchten wir auf der Hinreise die sehenswerte Stadt Avila und erfreuten uns auf der Heimreise einige Stunden an der königlichen Sommerresidenz in Aranjuez.

Ich danke meinen Wanderführern Arno und Gerth für ihre tatkräftige Unterstützung und meinen lieben Wanderfreunden für die allseits gute Stimmung und den wunderbaren Zusammenhalt in der Gruppe.
Ingrid Lechner

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25. Mai 2011 - Von Benissivá zum Felsbogen Foradá

Die Sonne meinte es recht gut mit uns bei unserer Wanderung durch das “Kirschental”, sprich Vall de Gallinera. Auf maurischen Pfaden stiegen wir auf zum lang gezogenen Kamm der Sierra Foradá, wo sich uns Blicke ins Vall de Gallinera und Vall de Alcalá eröffneten. Leider sind hier vor zwei Jahren durch Leichtsinn 546 Hektar Wald, Flur und Feld verbrannt, was ein Wanderherz schon sehr betrübt. Aber die Natur versucht ihr Bestes und so konnten wir schon wieder durch eine von Bergblumen verzierte Landschaft wandern. Die Krönung war natürlich der Aufstieg zum natürlichen Felsbogen Foradá, der mit 730 m Höhe als wundervolle Aussichtskanzel Blicke auf die Sierras de Almirante, Safor, Benicadell und das Vall de Gallinera mit den kleinen verstreut liegenden Dörfern freigibt. Am Ende der heute doch recht schweißtreibenden Wanderung stand dann ein Einkehrschwung in einem kleinen Gartenrestaurant in Benissivá, wo wir unseren Flüssigkeitsverlust in fröhlicher Runde wieder auffüllen konnten.
Ingrid Lechner

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Von Benissivá zum Felsbogen Foradá

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18. Mai 2011 - Von Pego zum islamischen Castillo

Zu Zeiten des Maurenkönigs El Azraq reihte sich im Marina Alta Kreis Castillo an Castillo. Eines davon ist das in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtete Castillo de Ambra hoch
über Pego. Es diente damals der Wegüberwachung zwischen Pego und dem Vall de Ebo und nach den Aufständen des Maurenkönigs wurden sogar 20 Unterkünfte für die Bevölkerung in diese Burg integriert. Leider sind heute nur noch Bruchstücke davon erhalten, aber eine Wanderung dorthin lohnt sich des schönen Weges und der faszinierenden Aussicht wegen auf jeden Fall. Und diese herrliche Aussicht genoss die fröhliche Wandergruppe, geführt von Benno, auf dieser informativen Route. Aber nicht nur die Blicke ins Hinterland und auf die Reisfelder von Pego begeisterten, auch die herrliche Vegetation gab immer wieder zum Bewundern und Fotografieren Anlass.
Ingrid Lechner

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Von Pego zum islamischen Castillo

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16. Mai 2011 - Mondscheinwanderung von Denia nach Las Rotas

Nachdem im letzten Jahr unsere Mondscheinwanderung einem Gewitter zum Opfer fiel, sollten wir - laut Wetterbericht - dieses Mal nach einem sonnigen Tag mit einem entsprechend wolkenlosen Abendhimmel belohnt werden. Deshalb fanden sich auch fast 60 Wanderfreunde ein, um das kleine Highligt „Mondscheinwanderung“ zu genießen. Leider konnte der Mond nur durch die Wolken durchschimmern, was aber durch zahlreiche Fackeln ausgeglichen wurde. Und es war wirklich wieder ein optischer und lukullischer Genuss, der uns nach einer einstündigen Wanderung in einer stillen Bucht erwartete. Denn Verena und Kurt hatten ein liebevolles kleines Buffet mit Cava und Gebäck aufgebaut, das keiner erwartet hatte. Umso größer war die Begeisterung darüber und in allerbester Stimmung wanderte die Gruppe dann, nachdem auch der Versuch durch Gesangseinlagen den Mond hervorzulocken gescheitert war, gemeinsam wieder zurück.
Herbert Lechner

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Mondscheinwanderung

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11.05.2011 - Rundwanderung von Font Moli

Da die Castellet-Wanderung neuerdings mit etlichen Wegproblemen verbunden ist, mussten wir die Route kurzfristig verändern. Es bot sich eine neu entdeckte Rundwanderung von Font Moli zur Cova Roget an. Diese Route führte durch ein schönes Waldgebiet am Fuße des Puig Campana und bot immer wieder schöne schattige Rastplätze. Wie ein aufgeschlagenes Buch lag der Küstenstreifen bis zum Mar Menor vor uns und die Blicke auf den Traumberg Puig Campana begeisterten uns. Ziel unserer Route war die Cova Roget, eine ziemlich versteckte, lang gestreckte Höhle, eingebettet in einer idyllischen Landschaft. Kräuterduft begleitete uns auf der ganzen Strecke und die Sonne verwöhnte uns mit ihren wärmenden Strahlen. Bei unserer abschließenden Einkehr auf einer Sonnenterrasse mit Campana – Blick ließen wir die neue und wunderschöne Route gemeinsam mit unserem Wanderführer Arno in Gedanken nochmal Revue passieren.
Ingrid Lechner

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Rundwanderung von Font Moli

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04. Mai 2011 - Rundweg von Aielo de Rugat im Vall d'Albaida

Wir konnten es kaum glauben.... ein herrlicher Nachtigallengesang begrüßte uns heute zu unsrer aller Überraschung am Beginn des Wanderweges in den nördlichen Ausläufern des Benicadell. Und die Überraschungen setzten sich fort. Denn ein von etlichen Quellen gespeistes Bächlein faszinierte mit seinem liebenswerten Gemurmel und begleitete uns durch eine selten schöne Berglandschaft. Erdbeerbäume, Pappeln, Farne, Oleander und Frühlingsblumen in allen Schattierungen ließen uns immer wieder den Fotoapparat zücken. Wir stiegen hinauf zur Font del Collado und genossen den umfassenden Blick auf das Saforgebirge und das abwechslungsreiche Tal des Albaida mit dem in der Sonne glitzernden Stausee Bellus. Das Castillo de Rugat, das wir im Abstieg passierten, versetzte uns in die Vergangenheit zurück und erinnerte an die wechselvollen Zeiten des Maurenkönigs al Azraq. Ein Einkehrschwung im beschaulichen Dorf Aielo erleichterte uns dann letztendlich die Rückkehr in die Zivilisation auf liebenswerte Weise.
Ingrid Lechner

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Vall d'Albaida - Rundweg

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27. April 2011 - Wanderung im Vall de Casella mit Busanreise

Die Sonne schien vom azurblauen Himmel, als wir zu unserer Buswanderung ins Vall de Casella starteten. Heute wollten wir mal ohne Autos unterwegs sein und schauen, ob uns das gefallen könnte.

Beim ersten Halt in Tabernes de Valldigna, entließen wir unsere konditionsstarke Gruppe, die unter Führung von Gerth die Überquerung der Sierra de Corbera und Sierra de Caball bis ins Vall de Casella in Angriff nehmen wollte. Über 700 Höhenmeter, 4 Gipfel und 5,5 Stunden Gehzeit waren vorprogrammiert, aber alle meisterten die Überquerung mit Bravour. Blicke bis Valencia, über die Albufera und ins liebliche Vall de Casella waren der Lohn für die immensen Anstrengungen. Die zweite Gruppe unter meiner Führung machte sich nach einem kulturellen Abstecher zum Kloster Real Monasterio de Santa Maria de la Valldigna auf zu einer aussichtsreichen Wanderung vom Vall de Casella zur Font del Barber. Die Route, die mit ihrem frischen Grün faszinierte, gestaltete sich durch einige interessante Begegnungen recht kurzweilig. Ein am Wege gelegenes Hirschgehege lud zu einer Besichtigung und zu einer kleinen Pause ein, Blicke auf den tiefen Barranco und die felsigen Gipfel gaben den Fotografen immer wieder Motive und die Rast unter schattigen Bäumen bei der Font Barber war für uns alle eine willkommene Erholung. Eine Begegnung der besonderen Art boten uns einige junge Höhlenforscher, die sich durch einen engen Spalt in die schaurige Tiefe abseilten. Ziemlich gleichzeitig erreichten beide Gruppen dann die gastfreundliche Bar im Vall de Casella, wo wir unsere verbrauchten Energien in fröhlicher Runde wieder auffrischen konnten.

Ingrid Lechner

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Kammwanderung Vall de Casella

Wanderung Vall de Casella


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20.April 2011 - Von Cullera über den Hausberg zum Vulkan

Ein lang gezogener Höhenrücken erhebt sich im lebhaften Küstenort Cullera und zieht schon von weitem alle Blicke auf sich. Gekrönt von einem Castillo aus dem 10. Jahrhundert und einer wunderschönen Wallfahrtskirche lockt er immer wieder zahlreiche Besucher an. Auch wir machten uns, unter der Führung von Gerth, mit unserer gut gelaunten Wandergruppe auf, diesen einzigartigen Bergrücken zu erklimmen und in seiner ganzen Länge zu überschreiten. Herrliche Blicke bis weit ins Hinterland der Costa de Azahar, auf die Mündung des Rio Jucar, die weitläufigen Reisfelder und die im Sonnenlicht glänzende Küste begleiteten uns auf diesem aussichtsreichen Bergpfad. Sehr gespannt waren wir alle auf den Vulkan, den wir nach einer kleinen Abseilstelle erreichten. Aber leider enttäuschte er uns heute ein wenig, denn er war äußerst ruhig und die sonst üblichen warmen Dämpfe waren kaum zu spüren. Der letzte Abstieg brachte uns dann zur Strandpromenade, wo wir in einem netten Lokal die Wanderung gemütlich ausklingen ließen.
Ingrid Lechner

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Cullera - Hausberg - Vulkan

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13. April 2011 - Von Facheca auf den Pla de la Casa

Markant und eindrucksvoll erhebt sich über dem Vall de la Seta ein lang gezogener, zerklüfteter Gebirgszug, die Sierra de Serrella. Hier dominieren tiefe Barrancos, dolomitengleiche Felswände, Salbeisträucher und mit blühendem Ginster überzogene Berghänge. Steil und schweißtreibend ist der Aufstieg von Facheca zum höchsten Berg, dem 1379 m hohen Pla de la Casa, aber immer verbunden mit einer großartigen Aussicht. Hier gibt es eine Höhle zu bewundern, dort eine Quelle und auf dem 1300 m hohen Plateau zeugt ein monströser Schneebrunnen vom Schneereichtum vergangener Tage. Bevor man jedoch das Gipfelglück genießen kann, sind noch einmal Kletterkünste gefragt. Aber auch dieses kleine Hindernis meisterte die konditionsstarke Truppe unter der Führung von Gerth mit Bravour. Herrlich eben verläuft der Weg dann über eine grüne Hochfläche, bevor der eigentliche Abstieg beginnt. Verbunden mit einigen Barrancoquerungen führt er recht abwechslungsreich ins Tal und zum Ausgangspunkt zurück. Hier ließ die gutgelaunte Gruppe die doch recht anspruchsvolle Rundwanderung in einem urigen Lokal gemütlich ausklingen.
Ingrid Lechner
Fotos: Gerth Eichler

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06. April 2011 - Von Font d'en Carrós zum Rebollet

Unsere kleine, aber geschichtsträchtige, von Benno geführte Wanderung startete im hübschen Ort Font d'en Carros, in der Safor Region. Bei herrlichem Wetter stiegen wir auf zur neu renovierten Kirche, die im 13. Jahrhundert auf den Grundmauern einer Moschee errichtet wurde. Noch beeindruckt von den Stadtmauern, die früher eine Länge von 800 m aufwiesen und hinter denen sich die erste Ansiedlung verbarg, erreichten wir die fotogenen Ruinen des Castillos von Rebollet. Leider wurde es im 16. Jahrhundert durch ein Erdbeben fast völlig zerstört, aber die strategisch günstige Lage ist eindeutig zu erkennen. Ein Einkehrschwung in einem modernen Lokal im Ort brachte uns recht schnell aus der Vergangenheit wieder in die Gegenwart zurück.
Ingrid Lechner

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Von  Font d'en Carrós zum Rebollet


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26.-28.3. / 30.3.-2.4.2011 - Frühlingswandertage in der Sierra Mariola

Groß war bei uns allen die Vorfreude auf die Frühlingswandertage, die dieses Jahr in der
Sierra Mariola stattfanden. Denn diese Region ist prädestiniert für schöne Wanderwege,
Blumen- und Kräutervielfalt und bietet an Naturschönheiten alles, was ein Wanderherz höher schlagen lässt. Damit sich niemand überfordert fühlen sollte, konnte man von Anfang an auswählen zwischen mittelschweren und anspruchsvollen Wanderungen.

So starteten wir unsere Entdeckungsreise mit der ersten Gruppe in Atzeneta d' Albaida, wo uns ein aussichtsreicher Rundweg durch eine herrlich grüne und bewaldete Gegend führte. Das Castillo de Carricola, die Font Freda, Kalköfen und die ersten Schneebrunnen stimmten auf kommende Ereignisse ein.
Und eine weitere Steigerung brachte der zweite Tag, der uns ins Herz der Sierra Mariola
führte. Über einen aussichtsreichen und mit einigen Hindernissen gespickten Kamm drangen wir zu den größten und schönsten Schneebrunnen des Landes Valencia vor. Und über allem thronte der allgegenwärtige Montcabrer, mit 1390 m dritthöchster Berg der Costa Blanca-Region.
Über diesen Gipfel hinweg führte der Rundweg der zweiten Gruppe, der ganz spezielle Erlebnisse bot. Eine 360 Grad Rundumsicht, die vom Golf von Valencia bis in die Region Murcia reichte, war die Belohnung für den schweißtreibenden Aufstieg. Und die Sonne meinte es an allen 6 Wandertagen wirklich gut mit uns, wofür wir nach den vorhergegangenen Regentagen unendlich dankbar waren.
Ein ganz spezielles Erlebnis bot neben den sensationellen Schneebrunnen noch die iberische Siedlung mit der dazugehörigen Wohnhöhle Bolumini auf dem Alto de la Cueva, bei deren Besichtigung man sich um Jahrtausende zurück versetzt fühlte. Aber auch beim kleinen Rundgang auf der Ruta Magica durch den mittelalterlichen Ort Bocairent mit den sehenswerten Höhlenwohnungen schweiften die Gedanken in die Vergangenheit.
Unvergesslich wird uns allen der wilde Barranc del Sinc bleiben, Heimat von über 100 Gänsegeiern, deren Flugkünste wir bei unseren Wanderungen fasziniert bewundern konnten.
Müde, aber glücklich und zufrieden verbrachten wir die Abende fröhlich bei einem guten Essen in einer netten Pension in Agres. Es waren zweimal drei schöne Wandertage und mit einer immer fröhlichen und jeweils homogenen Gruppe, an die auch ich gerne zurück denken werde.

Ingrid Lechner

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26.03.2011 - Atzeneta
27.03.2011 - Schneebrunnen
28.03.2011 - Barranc del Sinc

31.03.2011 - Mont Cabrer
01.04.2011 - Schneebrunnen
02.04.2011 - Barranc del Sinc


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30. März 2011 - Rundwanderung von Xeresa zum Montdúver

Eine kleine Gruppe konditionsstarker Wanderer begleitete Gerth und mich auf der "wirklich schönen Route" zum Montdúver. Diese Route in Form einer Acht erschließt dem Wanderer die allerschönsten Winkel dieses wundervollen Gebietes. Ist der erste Anstieg zum Picaio noch recht harmlos, erfordert der zweite Teil doch einiges an Konzentration, da beschwerliche Trittstufen und ausgesetzte Pfade im felsdurchsetzten Gipfelaufbau zu überwinden sind. Aber die 360 Grad Rundumsicht auf dem 843 m hohen Gipfel entschädigt für alle Aufstiegsmühen. Die Küstenlinie von Denia bis zur Bucht von Valencia glitzerte im Sonnenschein und die Berge des Hinterlandes zeigten sich in ihrer ganzen Vielfalt. Beim Abstieg durch den Barranc de Montdúver, der mehrmals gequert werden muss, faszinierten die steil aufragenden Felswände und das frische Frühlingsgrün. Eine absolut schöne, aber auch anspruchsvolle Wanderung, die in einer kleinen Bar ihren vergnüglichen Ausklang fand.
Ingrid Lechner

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von Xeresa zum Montdúver

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16.3.2011 - Klassische Rundwanderung durch den Barranco Infierno

Orkanartige Sturmböen, Regenschauer, 6500 maurische Stufen, 800 Höhenmeter und 14,5 Kilometer mussten heute auf unserer klassischen Rundwanderung durch den Barranco Infierno überwunden werden. Und alle Teilnehmer meisterten diese anstrengende und lange Route mit Bravour. Die Anstiege waren steil und kräfteraubend, aber immer verbunden mit großartigen Ausblicken auf den engen Barranco und die großartige Bergwelt. Der Frühling machte in Form von blühenden Zistrosen, Veilchen und Affodil auf sich aufmerksam und ließ das Herz jeden Naturliebhabers höher schlagen. Wir passierten maurische Gehöfte, alte Brunnen und Quellen und bewunderten im Stillen die Leistung der maurischen Landarbeiter, welche diese immer noch gut erhaltenen Pfade vor Jahrhunderten in mühevoller Handarbeit gebaut hatten. Aber auch ich bewunderte meine 28-köpfige Gruppe, die voller Begeisterung und ohne Klagen meinen Spuren "im Treppenhaus des Wanderns" folgte. Ich danke Euch allen für den schönen Wandertag.
Ingrid Lechner

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Rundwanderung - Barranco Infierno


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09.März 2011 - Paso Tancat und Castillo de Tárbena

Trotz vorangegangenem Faschingsabend und nicht gerade überwältigenden Wetters fanden sich viele Wanderfreunde ein, um bei unserer von Arno geführten Rundwanderung die faszinierende Umgebung von Tárbena kennen zu lernen. Maurische Pfade führten uns zur faszinierenden Schlucht Paso Tancat und hoch hinauf zu einer Iberersiedlung auf dem Collado. Auf maurischen Pfaden stiegen wir dann weiter zu den legendären Ruinen des Castillo von Tárbena, wo schon der bekannte Freiheitskämpfer El Cid während seiner Eroberungszüge im Jahre 1050 Unterschlupf suchte und fand. Wir genossen den überwältigenden Rundumblick auf alle prominenten Gipfel der Gegend, der von hier oben garantiert ist. Den perfekten Ausklang unserer Rundwanderung fanden wir dann in einem urigen Lokal in Tárbena, wo eine landestypische Paella all unsere kulinarischen Wünsche zufrieden stellte.

Ingrid Lechner

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Paso Tancat und Castillo de Tárbena


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2. März 2011 - Rundwanderung über den Malla de Llop

Schon die Anfahrt in das kleine, nur 70 Einwohner zählende Bergdorf Famorca ist ein Erlebnis für sich. Geschützt im Vall de la Seta und am Abhang des Serrella-Gebirges liegend, träumt es im Dornröschenschlaf vergessen vor sich hin. Von diesem liebenswerten Weiler stiegen wir auf einem steilen Bergpfad, gesäumt von blühendem Ginster, Rosmarin und Thymian, hinauf zum Sattel des Malla de Llop in 1250 m Höhe. Herrliche Blicke auf das Serrella-Massiv mit dem Pla de la Casa als herausragenden Gipfel ließen Vorfreude auf seine Besteigung in einigen Wochen aufkommen. Weiter ging es über den aussichtsreichen Malla de Llop-Kamm, der eine 360 Grad Rundumsicht auf die Costa-Blanca Bergwelt bietet, zum 1360 m hohen Gipfel. Die Aitana grüßte herüber und der Stausee Guadalest mit dem gleichnamigen Bergdorf lagen spielzeugklein unter uns. Gut geführt von unserem Wanderführer Gerth stiegen wir dann ab in den Barranco de Canal, der mit seinen bizarren Felsformationen immer wieder zum fotografieren verleitet. Auf der letzten Etappe  wetteiferten die mit Ginster bedeckten Berghänge mit den blühenden Mandelbäumen um die Gunst des Betrachters. Als wir dann nach 5-stündiger Gehzeit die Wanderung in einer kleinen Bar ausklingen ließen, waren sich alle einig, einen unvergesslichen Tag erlebt zu haben.
Ingrid Lechner

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Rundwanderung - Malla de Llop

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23. Februar 2011 - Von den Casas de Bernia zum Fort

Die Mandelbäume zeigten sich in ihrer ganzen wundervollen Blütenpracht, als wir entlang der Nordwände des Bernia-Massivs durch duftende Ginsterhänge langsam aufstiegen. Herrliche Weitblicke auf das frühere Maurendorf Tárbena, Sierra Aixorta und Ferrer begleiteten uns und verlockten immer wieder zu einer kleinen Fotopause. Als wir dann an unserem Ziel, dem Fort de Bernia ankamen, fühlten wir uns ins 16. Jahrhundert zurück versetzt. Dieses Fort wurde im Jahre 1562 auf Geheiß Philip II. erbaut, um die maurische Bevölkerung zu kontrollieren und die immer häufiger werdenden Aufstände im Keim zu ersticken. Auch berberische Piratenangriffe konnte man so frühzeitig erkennen und gekonnt abwehren. 1612 wurde das Fort verlassen und ist leider seither dem Verfall preisgegeben. Aber eine Wanderung dorthin lohnt sich immer, denn die Sicht auf die in der Sonne glänzende Bucht von Altea, die Sierra Helada und das Guadalesttal ist einmalig schön. Und über allem thront der Westgipfel der Sierra de Bernia mit den senkrecht abfallenden Felswänden. In einem hübschen Gartenlokal, umgeben von duftenden Mandelplantagen, ließen wir dann die von Verena geführte Wanderung fröhlich ausklingen.
Ingrid Lechner

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Casas de Bernia zum Fort



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16.02.2011 - Benicadell

Das Ziel vieler Bergwanderer ist der 1104 m hohe Benicadell, der oft auch als "Matterhorn der Costa Blanca" bezeichnet wird. Viele Wanderwege führen auf den ausgesetzten und felsigen Gipfel, über den die Grenze zwischen den Provinzen Alicante und Valencia verläuft. Unsere Wandergruppe durfte heute mit den beiden Führern Ingrid und Gerth zwischen zwei
Aufstiegsrouten wählen, wobei ein Gipfeltreffen der beiden Gruppen auf dem 1050 m hohen Sattel vorprogrammiert war. Und alles verlief nach Plan, wir trafen uns ziemlich zeitgleich und konnten gemeinsam nach mehr oder wenigem harten Aufstieg zum eigentlichen Gipfelpunkt aufsteigen. Schwindelfreiheit war auf dem letzten Abschnitt gefragt, aber die Belohnung für diese Aktion folgte auf dem Fuß. Unter uns lagen die Stauseen Bellus und Beniarrés und über die von der Mandelblüte verzierten Täler reichte der Blick bis zur schneebedeckten Sierra Aitana. Eine Wanderung der Extraklasse, die uns allen noch lang in bester Erinnerung bleiben wird.
Ingrid Lechner

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Benicadell

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9. Februar 2011 - Rundwanderung von Senija zum Creu de les Bassetes

Blühende Mandelbäume, bunte Frühlingswiesen und ein Gipfelkreuz, das waren einige der faszinierenden Attribute unserer Frühlingswanderung rund um den kleinen Ort Senija. Der eigentliche Höhepunkt aber war der Besuch der großartigen Höhle Cova de la Garganta. Man erzählt, dass diese Höhle der Unterschlupf des gefürchteten Banditen Toni war, der den redlichen Kaufleuten auf ihrem Weg nach Benissa auflauerte, um sie zu überfallen und auszurauben. Mit Hochachtung blickten wir immer wieder auf die noch gut erhaltenen, aufgeschichteten Steinmauern, mit deren Hilfe die maurische Bevölkerung versuchte, den kargen und steinigen Berghängen etwas Land abzugewinnen. Alles in allem eine höchst informative und mit Sehenswürdigkeiten gewürzte Wanderung, für die wir unserem Wanderführer Arno danken.
Ingrid Lechner

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Von Senija zum Creu de les Bassetes


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2. Februar 2011 - Rundwanderung von Adsubia zum Castell de Gallinera


Das nördlichste Tal des Marina Alta Kreises, das Vall de Gallinera, war das Ziel unseres heutigen Club-Wandertages. Dieses idyllische Tal, Heimat des Maurenfürsten Al Azraq und weit über die Grenzen als "Kirschental" bekannt, wird eingerahmt von den lang gezogenen Bergketten Foradá und Almirante. Bewacht wird es seit dem Mittelalter von den Burgen Alcalá und Benirrama. Letztere wurde im 17. Jahrhundert durch ein Erdbeben teilweise zerstört, hat aber durch ihre exponierte Lage bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt. Zum Fuße dieses Castillos und weiter durch eine ursprüngliche und interessante Gegend führte unsere heutige Route. Aussichtsreiche Wanderpfade boten herrliche Ausblicke und die Mandelbäume erfreuten uns mit ihrer Blütenpracht. Und genau richtig zur Mittagsrast schickte uns die Sonne ihre wärmenden, frühlingshaften Strahlen.
Ingrid Lechner

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Adsubia zum Castell de Gallinera


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26. Januar 2011 - Höhenwanderung von der Mühle Vall de Ebo
zum Barranco Infierno

Vom Vall de Laguart bis zum Vall de Ebo prägt der bei Bergwanderern beliebte und weit über die Grenzen hinaus bekannte Barranco Infierno die Landschaft. Darüber erhebt sich majestätisch eine abwechslungsreiche, intakte Berglandschaft. Einen guten Überblick über diese einzigartige Gegend vermittelte uns heute der Höhenweg, der von der Mühle Vall de Ebo bis zum Barranco Infierno führt. Schöne Blicke auf die markanten Gipfel von Benicadell, Tossal Gran und Caball Verd luden immer wieder zum Stehenbleiben und Schauen ein. Die überraschenderweise schon in voller Blüte stehenden Mandelfelder verzauberten die Gegend und gaben der Landschaft ein besonderes Flair. In einem gemütlichen Restaurant ließen wir dann mit unserem Wanderführer Benno den kurzweiligen Euroclub-Wandertag gemütlich ausklingen.
Ingrid Lechner

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Vall de Ebo

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19. Januar 2011 - Durch das legendäre Loch in der Sierra de Bernia

Obwohl die Wettervorhersage nicht gerade günstig für unsere klassische Rundwanderung durch das Loch in der Sierra Bernia war, fand sich eine frohgelaunte und optimistisch denkende Gruppe am Fuße der Bernia ein. Steil, aber aussichtsreich und interessant war der felsige Aufstieg, der uns nordseitig hoch zum "Loch" führte. Hier wurden wir in die Knie gezwungen, denn der Tunnel von der Nord-zur Südseite ist 20 Meter lang und teilweise nur 80 cm hoch. Aber die Aussicht auf der Südseite ist grandios und die kurze Quälerei war schnell vergessen. Sehr abwechslungsreich führt dann der Höhenweg an den Südabstürzen der Bernia entlang und gibt die Aussicht auf das Guadalesttal und die Bergkette von Puig Campana bis Sierra de Aitana frei. Unsere Mittagsrast machten wir am Fort de Bernia, das 1562 unter Philipp II. erbaut wurde, um die maurische Bevölkerung zu kontrollieren. Mit einem Dank an unseren Wanderführer Arno ließen wir diese interessante Wanderung bei Kaminfeuer in einem gemütlichen Lokal in der Sierra de Bernia ausklingen.
Ingrid Lechner

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Sierra de Bernia


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12. Januar 2011 - Rundwanderung von Benidoleig durch die Sierra Seguili

Nicht weit von Ondara und Pedreguer entfernt liegt im Zentrum des Orbatales der kleine, früher maurische Ort Benidoleig. Bekannt ist er wohl hauptsächlich durch die prähistorische Höhle Cueva de las Calaveras, aber auch die reizvolle Umgebung ist eine Entdeckung wert. Von diesem liebenswerten Ort stiegen wir heute nach dreiwöchiger Weihnachtspause voller Tatendrang hinauf auf den schönen Höhenweg in der Sierra Seguili, wo uns bei unserer Rast an der fotogenen Ruine Casa de Dura eine herrliche Aussicht über das Orbatal bis zum Küstenstreifen begeisterte. Durch ein herrlich grünes Waldstück stiegen wir dann in Serpentinen ab und erreichten, flankiert von Zitrusplantagen, ein nettes Restaurant, wo wir unseren ersten Wandertag im Neuen Jahr gemütlich ausklingen ließen.
Ingrid Lechner

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Sierra Seguili


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