Besucherzähler für Homepage Euroclub-Denia

 


15.12.2010 - Abschlusswanderung im Vall de Laguart

Die Sonne schien erstaunlicherweise nach etlichen Regentagen ungetrübt vom azurblauen Himmel, so als wollte sie sich zum letzten Mal im Jahre 2010 an der fröhlichen Wandergruppe erfreuen und sie mit ihren wärmenden Strahlen verwöhnen. Dieses Geschenk nahmen 60 Wanderfreunde gerne an und genossen die Abschluss-Winterwanderung, die uns durch das geschichtsträchtige Vall de Laguart und die frühere Leprastation Fontilles führte. Herrliche Blicke über das grüne Orbatal bis zum Montgó begleiteten uns auf der abwechslungsreichen Strecke durch Wald, Mandel- und Orangenplantagen. Die 3,5 km lange Mauer der früheren Leprastation Fontilles erweckte immer wieder unsere Aufmerksamkeit und ließ unsere Gedanken in die wechselvolle Vergangenheit schweifen. Hungrig und ein wenig müde trafen wir uns dann alle in einem urigen Lokal in Tormos, wo wir das Wanderjahr 2010 gemütlich ausklingen ließen.


Ich wünsche allen meinen Wanderfreunden frohe Feiertage
und ein gesundes Wiedersehen im Neuen Jahr.

Ingrid Lechner
Wanderleitung

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Vall de Laguart

* * *

08.12.2010 - Rundwanderung von Lliber zum Tossal Gran

Bei frühlingshaftem Wetter stiegen wir von Lliber über maurische Felsterrassen und auf urigen Pfaden hinauf zum 590 m hohen Tossal Gran. Die steilen und teilweise weglosen Passagen bereiteten der konditionsstarken Gruppe keinerlei Schwierigkeiten und alle waren begierig auf das Gipfelerlebnis. Und dieses Gipfelerlebnis war heute auch wirklich
etwas ganz besonderes, denn die Sicht war klar wie kaum jemals zuvor. Unter uns lag malerisch das Vall de Pop, eingerahmt von den Bergketten Bernia, Ferrer und Cao. Zwischen Ifach und Montgó zeigte sich die ca. 100 km entfernte Baleareninsel Ibiza in seltener Deutlichkeit. Durch blühende Ginsterhänge stiegen wir ab, passierten maurische Ruinen und ließen uns von unserem Wanderführer Arno durch seine fundierten Erklärungen immer wieder in die Vergangenheit zurückversetzen. In einem netten Gartenlokal ließen wir den fröhlichen Wandertag gemeinsam ausklingen.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_IMG_2607.jpg
Thumbs/tn_IMG_2618.jpg
Thumbs/tn_IMG_2628.jpg
Thumbs/tn_IMG_2631.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Von Lliber zum Tossal Gran


* * *

01.12.2010 - Nikolauswanderung in Beniatjar

Kalt blies der Wind am Fuße des Benicadell, als wir uns auf die Spuren des Freiheitskämpfers El Cid begaben. Aber es wurde uns schnell warm, als wir durch steile Wiesenhänge zum Picknickplatz Font Fontetes aufstiegen. Herrliche Weitblicke über den Stausee von Bellus bis hin zur Burg von Xativa begleiteten unseren Aufstieg, wobei die steilen und unnahbaren Nordhänge des 1104 m hohen Benicadell der Rundwanderung einen alpinen Charakter gaben. Noch gefangen von den schönen Wegen und der herbstlichen Färbung überraschte uns der Weihnachtsmann (Manfred) mit seinem prall gefüllten Gabensack. Aber ohne ein gemeinsam gesungenes Lied durfte keiner von uns in den Nikolaussack greifen. Das war eines unserer leichtesten Übungen und der Sack war schnell geleert. In bester Stimmung stiegen wir ab ins Dorf, wo wir in einer kleinen Bar mit unserem Wanderführer Benno noch eine ganze Weile gemütlich beisammen saßen.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_IMG_2565.jpg
Thumbs/tn_IMG_2576.jpg
Thumbs/tn_IMG_2588.jpg
Thumbs/tn_IMG_2591.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Castillo de Cabonera

* * *

24.11.2011 - Rundwanderung - Durchquerung des Barranco Xarquet

Barrancoklettern – diese erstmals durchgeführte Wanderung war mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad ausgeschrieben und gilt als einer der Höhepunkte unseres Wanderhalbjahres. Glücklicherweise war uns der Wettergott hold und der Barranco war wunderbar trocken. Schon der Abstieg in den Barranco war eine Schlüsselstelle und ließ große Neugier auf den Weiterweg aufkommen. Steile, schier unüberwindlich scheinende Felsen mussten dann in diesem engen und 4 km langen Barranco Xarquet immer wieder überwunden werden, wobei die konditionsstarke Wandergruppe sowohl großen Gefallen am Klettern als auch an der eigenen Leistung fand und alle schwierigen Stellen mit Bravour meisterte. Die von uns Wanderführern zur Sicherheit mitgenommenen Seile und Gurte konnten im Rucksack bleiben und mussten nicht ein einziges Mal zum Einsatz kommen. Herrliche Blicke auf die Sierra de Bernia, Sierra Helada und die Burg von Bolulla begleiteten uns auf dem Rückweg, der über einen mittelalterlichen Pfad führte, den schon die Mauren auf ihrem Weg von Castell de Castells nach Bolulla mit ihren Mauleseln benutzt hatten. Glücklich und zufrieden erreichten wir unsere Fahrzeuge und alle waren sich einig: "Es war ein einmaliges Erlebnis, das uns alle mit Freude und Stolz erfüllt."
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_IMG_2501.jpg
Thumbs/tn_IMG_2515.jpg
Thumbs/tn_IMG_2525.jpg
Thumbs/tn_IMG_2529.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Barranco Xarquet


* * *


17.10.2010 - Vall de Alcalá

Als eine Reise durch ein spannendes Geschichtsbuch entpuppte sich unsere heutige, von Arno geführte, Herbstwanderung im Vall d`Alcalá. Vorbei an einem gut erhaltenen Kalkofen erreichten wir auf aussichtsreichen Wegen eine urige und geräumige Höhle, die uns vor den vereinzelten Regentropfen und dem stürmischen Wind Schutz bot. Verbunden mit herrlichen Ausblicken auf die Sierra Serrella, den Benicadell, Sierra Mariola und Sierra Foradá führte uns der weitere Höhenweg vorbei an Schneebrunnen und halbverfallenen maurischen Ansiedlungen. „Ist das nun eine alte Ölpresse, eine Weinpresse oder wurden hier gar Tiere geschlachtet?“ so oder ähnlich diskutierten wir bei der Besichtigung eines seltsam bearbeiteten Felsens aus vergangenen Tagen. Über ein altes Aquädukt erreichten wir schließlich das urige Dorf Alcala de Jovadá, Geburtsort des Maurenkönigs al Azraq, das immer eine eingehende Besichtigung wert ist.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

17.10.2010 - Vall de Alcalá
 

* * *

10. November 2010 - Puig Campana 1410 m

Einer kleinen Gruppe von äußerst konditionsstarken Wanderern erfüllten wir heute einen lang ersehnten Wunsch. Wir bestiegen den Puig Campana mit 2 Gruppen von beiden Seiten, wobei der südseitige Aufstieg mit Gerth durch die steile Rinne für viele ein einmaliges Erlebnis, aber auch einen harten Konditionstest bedeutete. Aber die Freude war groß, als sich beide Gruppen auf dem 1270 m hohen Sattel trafen, um gemeinsam zum Gipfel des zweithöchsten Berges der Costa-Blanca Region aufzusteigen. Trotz starken Windes bedeutete die Gipfelrast in 1410 m Höhe für uns alle eine Sternstunde, denn die 360 Grad – Rundumsicht bei klarem Wetter auf Küste und Hinterland war umwerfend. Ein großes Dankeschön an alle meine Mitwanderer, die diese anstrengende Route gutgelaunt, mit starkem Willen und großer Freude meisterten.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

ECD Puig Campana

ECD Puig Campana Rinne
 

* * *


03. November 2010 - Rundwanderung in der Sierra Solana
von Pedreguer über Ponderosa

Die Sonne lachte vom wolkenlosen Himmel, als wir zu unserer von Benno und Verena geführten Rundwanderung in die Sierra Solana bei Pedreguer starteten. Auf maurischen Pfaden stiegen 63 fröhliche Wanderer auf zur Hochebene Ponderosa, immer begleitet von spektakulären Tiefblicken auf Barrancos und terrassierte Berghänge. Verfallene Ruinen und tiefe Brunnen weckten unser Interesse und erinnerten an die mühevolle Zeit der maurischen Bevölkerung. Die klare Luft erlaubte uns heute eine einmalige Sicht auf die Insel Ibiza und den immer allgegenwärtigen Montgó. Der angenehme und aussichtsreiche Abstieg durch mit duftenden Kräutern und blühende Baumheide gespickte grüne Berghänge machte dann das Wanderglück vollkommen. Und wie immer rundete ein Einkehrschwung in einem typisch spanischen Lokal die faszinierende Herbstwanderung ab.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Von Pedreguer über Ponderosa

 

* * *

27.10.2010 - Von Genovés zum Penya Blanca

In der Gemarkung „La Costera“ fand unsere heutige, mit vielen Höhepunkten gespickte Herbstwanderung statt. Vom Örtchen Genovés führte uns Arno auf dem PRV 193 über die Sierra de la Creu hinauf zur Ermita La Solana mit gepflegten Rastplatz und einer herrlichen Aussicht. Der Stausee Bellus glitzerte im Sonnenlicht und die dahinter liegenden Bergzüge Benicadell und Sierra Mariola machten Lust auf weitere Bergabenteuer. Danach folgte eine Kammwanderung der Extraklasse über den Rücken des Penya Blanca mit grandioser Sicht auf den quirligen Rio Albaida, die groß angelegte Burg von Xativa und die weit über die Grenzen hinaus bekannte Cova Negra. Wenn auch die Aufstiege steil und die Pfade manchmal steinig waren, zeigte sich die konditionsstarke Gruppe immer gut gelaunt und hatte Freude an der einzigartigen und interessanten Landschaft. In einem freundlichen Gasthaus in Genovés ließen wir die Wanderung dann gemütlich ausklingen.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Von Genovés zum Penya Blanca
 

* * *

20.10.2010 - Rundwanderung zum Castillo de Benirrama


Eingebettet zwischen markanten Bergketten, liegt das idyllische, nur 650 Einwohner zählende Vall de Gallinera, im Volksmund auch das „Kirschental“ genannt. Die Talein- und ausgänge wurden in maurischer Zeit von den Burgen Benirrama und Alcalá bewacht, wobei letztere dem Maurenfürst Al Azraq lange Jahre als Residenz diente. Unser Ziel war heute das auf einem markanten Felsen thronende Castillo de Benirrama, von dessen Fuße wir herrliche Blicke über die felsige Bergkette der Sierra Foradá und den Küstenstreifen von Denia bis Oliva genossen. Ein fröhlicher Einkehrschwung in einem typischen Dorfrestaurant rundete die von Verena liebevoll geführte Herbstwanderung stilvoll ab.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Zum Castillo de Benirrama

 

* * *


13.10.2010 - Traditionelle Erbsensuppenwanderung auf dem Kap Antonio


Schon Tage vorher verhieß der Wetterbericht für unseren Wandertag Mittwoch nichts Gutes. Deswegen verlegten wir schon mal vorsorglich das „Erbsensuppenessen“ in unser Clublokal Bar Isa. Aber wie groß war die Überraschung für unseren Wanderführer Arno und mich, als sich am Treffpunkt Kap Antonio eine große Gruppe unentwegter Wanderer zu unserer Mühlen-Rundwanderung einfand.
Der Himmel zeigte blaue Wolkenlücken und der Sturm hatte sich gelegt. Voller Tatendrang machten wir uns auf, genossen von den Mühlen den Blick auf das aufgewühlte Meer und die hohen Schaumkronen in der Arenal-Bucht. Auf unserem Wanderweg hatten sich einige Seen gebildet, die wir aber mühelos umgehen konnten. Ohne nass zu werden beendeten wir unsere Wanderung, fuhren in unser Clublokal und ließen uns die Erbsensuppe im Kreis derer, die dem Wetter heute nicht so recht trauten, hervorragend munden.

Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

* * *

06. Oktober 2010: Von Rotova zum Castell del Borró

In die maurische Vergangenheit zurückversetzt fühlte sich unsere gut gelaunte Euroclub-Wandergruppe heute bei der Rundwanderung durch eine ausgesprochen reizvolle Landschaft bei Rotova in der Region Safor. Recht steil war der Aufstieg zum maurischen Castillo aus dem 12. Jahrhundert, aber die Aufstiegsmühen wurden mit einer perfekten Rundsicht belohnt und jeder konnte sich kurzzeitig als Burgherr fühlen. Gepflegte und gut markierte Wanderwege, Besichtigungen von Relikten aus maurischer Zeit und dazu die liebenswerten Erklärungen unseres Wanderführers Benno gestalteten den sonnigen Wandertag kurzweilig und interessant.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Von Rotova zum Castell del Borró
 

* * *

29.September 2010 Rund um das Castell d` Aixa

Zwischen Pedreguer, Jalon und Alcalalí erhebt sich der mächtige Solana – Gebirgsstock, den wir heute mit unserem Wanderführer Gerd auf einer 14 km langen Tour umrundeten. Vorbei an Höhlen und Kletterwänden sowie den Ruinen des Castells de Ocaive genossen wir die herrliche Aussicht auf Küste und Hinterland. Die Baumheide blühte schon und manch seltene Pflanze erregte unsere Aufmerksamkeit. Die Route führte uns hinab zur Font d`Aixa und durch die Schlucht Fontacha hoch hinauf zu den Penyes Blanques, zum Fuße des Castell d`Aixa. Aufgrund der veränderten Routenführung der Gemeinde kamen zu den vorgegebenen 550 Höhenmetern noch 120 dazu. Die sommerliche Hitze tat ein Übriges, sodass wir doch alle froh waren, als wir nach 5,75 Stunden reiner Gehzeit unseren Ausgangspunkt erreichten. Ein großes Lob allen Teilnehmern, die diese große Rundwanderung mit Bravour meisterten. Als wir dann bei einem kühlen Getränk die Wanderung noch einmal Revue passieren ließen, waren schon wieder alle Strapazen vergessen.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_01.jpg
Thumbs/tn_02.jpg
Thumbs/tn_03.jpg
Thumbs/tn_04.jpg
Thumbs/tn_Hoehenprofil.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Rund um das Castell d'Aixa

* * *

Mit dem Euroclub im Heiligen Jahr nach Santiago de Compostela
vom 20. - 27.09.2010


Mindestens 100 Kilometer sind zu Fuß auf den Jakobswegen zurück zu legen, um in den Besitz der begehrten „Compostela“ zu kommen. Nachdem wir uns im vergangenen Jahr diese Urkunde auf dem stark frequentierten, französischen Weg erwanderten, interessierte uns im Heiligen Jahr 2010 der ruhigere Camino Portugues. Der gesamte portugiesische Weg ist 235 km lang und beginnt in Porto.
Der hübsche Ort Tui, an der spanisch-portugiesischen Grenze in Galizien und im Tal des Minho gelegen, war der Ausgangspunkt unserer Pilgerwanderung nach Santiago de Compostela. In der mittelalterlichen Kathedrale von Tui konnten wir den ersten Stempel für unseren Pilgerausweis erhalten. Nun begann eine Wanderung durch ein spannendes Geschichtsbuch auf alten römischen Wegen, vorbei an Weinplantagen, den typischen Kornspeichern, Kirchen, Kapellen und über faszinierende mittelalterliche Brücken. Die Rias
Bajas, die wir mehrmals streiften, faszinierten ebenso wie unsere Pfade durch die weitläufigen Akazien-, Eichen- und Eukalyptuswälder. Hübsche Dörfer und Städte wurden passiert und auf den ungeliebten Asphaltstrecken sprachen wir uns gegenseitig Mut zu. Als herausragende Höhepunkte empfanden wir die Besichtungen der sehenswerten Städte Pontevedra und Valenca, deren Ursprünge aus vorchristlicher Zeit stammen. Schön waren die Begegnungen mit Pilgern aus aller Herren Länder und den freundlichen galizischen Menschen, die gerade mit der Weinlese beschäftigt, uns immer wieder Trauben zur Stärkung anboten. Obwohl wir täglich mehr als 20 Kilometer zu Fuß zurück legten, genossen wir unser reichhaltiges Rahmenprogramm. So konnten wir in den heißen Quellen eines Thermalbades unsere müden Glieder pflegen, bevor wir eine Exkursion zu den Muscheln- und Austernbänken der Rias Bajas unternahmen. Auch unser Abendessen im urigen Fischerdorf Combarra, wo uns bei Mondschein noch die typische Queimada serviert wurde, bleibt unvergesslich.
Auf diese abwechslungsreiche Art und Weise erreichten wir nach mehr als 100 km Fußmarsch gemeinsam Santiago de Compostela. Die Stadt war voll mit Pilgern aus aller Herren Länder und wir mussten uns mit Geduld wappnen, um im Pilgerbüro unsere Compostela zu bekommen. Als sich dann aber in der Pilgermesse der Weihrauchkessel hoch bis unter die Kuppel erhob, waren alle Strapazen vergessen und ein befreiendes Glücksgefühl machte sich breit.
Bevor wir das gastfreundliche Galizien endgültig verließen, erfreuten wir uns noch an einem Abstecher entlang der traumhaften Rias Bajas – Küste zum sagenumwobenen Kap Finisterre, wo der Pilgerweg sein endgültiges Ende findet.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

* * *


15.09.2010 - Rundwanderung: Auf den Spuren der Reispflanzer


Nach langer sommerlicher Abstinenz starteten wir heute mit der ersten Herbstsaison-
Wanderung. Es war noch sommerlich warm, als wir von Benissa aus ein Stück dem Weg der Tagelöhner folgten, die sich in vergangenen Jahrhunderten als Reispflanzer am Rio Jucar ihr karges Brot verdienen mussten. Noch vertieft in die schwierige und mühevolle Vergangenheit erreichten wir die von einem 800 Jahre alten Baum gekrönte Font de la Mata. Hier, wo in islamischer Zeit ein bekannter Viehweg vorbeiführte, gab es noch etliche sehenswerte Relikte aus dieser Zeit zu bewundern. Durch herrlich grünen Wald wandernd erreichten wir dann nach einem kurzen, aber heftigen Aufstieg den Aussichtsberg Alt de Serrellars. Hier bot sich uns ein unglaubliches Panorama über Küste und Hinterland, das sich auf dem Pfad über die Hochfläche des Mallada Verde fortsetzte. Als wir dann sahen, dass in den Plantagen die Weintraubenernte begonnen hatte, wurde uns bewusst, dass der Herbst tatsächlich seinen Einzug gehalten hat.

Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Auf den Spuren der Reispflanzer

* * *


16. Juni 2010 - Abschlusswanderung im Vall de Pop

Auf schmalen Pfaden, landwirtschaftlichen Wegen und bei angenehmem Wetter wanderten wir durch eine herrlich grüne, von Mandel- und Obstplantagen geprägte Gegend am Fuße des Coll de Rates. Schön waren die Ausblicke auf die kleinen, früher maurischen Orte Parcent, Alcalali und Jalon. Als wir an der Ermita San Juan ankamen, erwartete uns eine große Überraschung und wir glaubten unseren Augen nicht zu trauen. Ein liebevoll präparierter Tisch mit kleinen Snacks und Getränken jeglicher Art war vor der Kapelle aufgebaut. Unter großem Hallo und mit einem herzlichen Dankeschön ließen wir Verena und Kurt hochleben, die für diese gelungene Aktion zuständig waren. Gerne wären wir noch länger geblieben, aber wir mussten uns sputen, denn wir waren noch zum Mittagessen in Parcent angemeldet. Auf verschlungenen Wegen erreichten wir auch noch diese gastliche Stätte und alle waren sich einig "das Wanderhalbjahr hätte nicht schöner enden können".
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_IMG_0550-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0555-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0557-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0568-640.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Abschlusswanderung im Vall de Pop

* * *

09. Juni 2010 Rund um den Sanchet

Bei bedecktem Himmel und angenehmen Temperaturen traf sich der harte Kern unserer Wandergruppe mit unserem Wanderführer Arno zur Sanchet-Umrundung. Vorbei an den überhängenden Felsen der dolomitengleichen Peña Roc`s und mit herrlichem Blick auf die umliegenden Berge und den Küstenstreifen erreichten wir die blumenübersäte Hochfläche am Fuße des Sanchet. Ein wirklich schöner Pfad, der durch eine großartige Felsszenerie führt, ließ uns immer wieder ins Schwärmen geraten. Faszinierende Aussichten auf die gezackten Castellets, den majestätischen Puig Campana und den "schlafenden Löwen" Monte Ponoch begleiteten uns auf dieser Rundwanderung der Extraklasse.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_IMG_0421-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0423-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0436-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0438-640.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Rund um den Sanchet

* * *

02. Juni 2010 - Idyllische Waldwanderung von Forna nach Villalonga

Auf einem 232 m hohen Hügel thront erhaben und stolz das rechteckige Castillo von Forna. Es wurde Ende des 12. Jahrhunderts gebaut, im 15. Jahrhundert erweitert und ist die am besten erhaltene Burg in der Provinz Alicante. Dieser Anblick begleitete uns heute bei unserem Aufstieg auf einem alten Verbindungsweg, der vom verschlafenen Weiler Forna zum geschäftigen Villalonga führt. Der dichte Mischwald glänzte in allen Grünschattierungen und spendete uns beim doch recht steilen Aufstieg gnädig Schatten. Von der Hochfläche genossen wir schöne Blicke über die Saforregion hinweg bis zum Küstenstreifen bei Gandía. Die Aussicht auf das halb verfallene, aber recht malerisch wirkende Castillo von Villalonga ließ uns die Fotoapparate zücken und versetzte uns in Gedanken kurzzeitig wieder in die Vergangenheit zurück. Bei einem Einkehrschwung in einem urigen Lokal wurden unsere Lebensgeister dann wieder neu geweckt und mit einem Dank an unseren Wanderführer Benno klang ein schöner Wandertag aus.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_IMG_0394-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0397-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0401-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0411-640.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Route Forna

* * *

26.5.2010 - Von La Drova auf den Aldaya Gipfel

Eingerahmt von felsigen Gipfeln und bewaldeten Hügeln liegt wie in einer grünen Oase der hübsche Ort La Drova. Viele schöne Wanderwege nehmen hier ihren Anfang, der unsrige führte heute als Rundwanderung über den aussichtsreichen, 755 m hohen Aldaya Gipfel. Angenehm und gut markiert war der Aufstieg und auf dem Gipfel erwartete uns eine schöne Aussicht. Gegenüber zeigte sich Montduver und Penyalba in voller Größe und über die blühenden Zistrosenhänge hinweg schauten wir weit in die Safor- und Albaida-Region. Nach einem ziemlich "kratzigen" Abstieg gelangten wir in den unvergleichlichen Barranco Manesa, der uns mit den in dieser Region äußerst seltenen Korkeichen und einer Vielzahl von Frühlingsblumen verwöhnte. In einem hübschen Gasthaus ließen wir mit einem Dank an unseren Wanderführer Gerd den schönen Tag ausklingen.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_IMG_0370-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0377-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0380-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0384-640.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Route La Drova

* * *

Wanderwoche vom 17.- 22. Mai in der Sierra del Pozo, Andalusien

50 frohgelaunte und erwartungsvolle Wanderer hatten sich für die Wanderwoche in Andalusien angemeldet. Das heißt, ich musste das ganze Hotel blockieren, es gehörte in dieser Woche einfach uns.

Über Murcia, Lorca und Pozo Alcon erreichten wir voller Vorfreude das herrlich über der Schlucht des Guadalentin gelegene Hotel Los Nogales, das die Gruppe mit einem fantastischen Blick auf die Sierra del Pozo und einem wunderschönen Ambiente überraschte. Die Sierra del Pozo bildet die wilde und ursprüngliche Südseite der Sierra Cazorla und kann mit den höchsten Gipfeln dieser Region aufwarten. Der fjordähnliche Stausee Bolera mit seinem türkisgrünen Wasser, umgeben von Wald, bunten Wiesen und steilen Gipfeln bildet das Herzstück und zeigt sich bei fast jeder Wanderung von einer immer neuen atemberaubenden
Seite. Ebenso im Mittelpunkt steht die nur 80 km entfernte Sierra Nevada, die mit ihren schneebedeckten Gipfeln einen fast kitschig-schönen Anblick bietet.

Wie immer fanden täglich zwei geführte Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsgrade statt. Wir Wanderführer, Arno, Horst und ich, freuten uns schon seit dem Vorwandern auf die vielen Naturschönheiten, die wir unserer Wandergruppe zeigen wollten. Da die vorausgegangenen Wochen nicht so beständig waren, bangten wir ein wenig um das Wetter, aber die Vorhersage auf einen wolkenlosen Himmel während der ganzen Woche hat sich voll bestätigt. So konnten wir all unsere geplanten Wanderungen perfekt durchführen.

Wir begannen am Ankunftstag mit einer gemeinsamen Wanderung durch den wilden Barranco Guadalentin, dessen steile Felswände zurzeit 7 Geierpärchen ein Zuhause bietet. Dann folgte eine idyllische Rundwanderung zum Stausee Bolera, wo wir uns an den blühenden Steineichen und bunten Wiesen kaum satt sehen konnten. Begeistert war auch die andere Gruppe über den Ausblick vom schönsten Mirador der Sierra, dem Tranco del Lobo. Am nächsten Tag stand der quirlige Gebirgsbach Guazalamanco auf dem Programm, der beiden Gruppen lustige Erlebnisse beim mehrmaligen Überqueren bescherte. Das Tal der Geier mit dem Santuario de Tiscar und der sensationellen Cueva del Agua bestimmte den folgenden Tag. Die tausendjährigen Bäume, die einmalig in ganz Europa sind, fesselten uns ebenso wie unsere Begegnungen mit einem Hirschrudel und den lautlos über uns schwebenden Geiern.

Die Wanderung zum Casa Peral hoch über dem Rio Guadalentin gestaltete sich dann für die leichtere Gruppe noch mal zu einem kleinen Konditionstest, denn es wurden außer 300 Höhenmetern auch noch 17 Streckenkilometer erwandert. Die andere Gruppe freute sich auf die Besteigung des 2026 m hohen Cabañas, den wir als Abschlusswanderung und Höhepunkt spontan ins Programm aufnahmen. Und es war ein wirkliches Erlebnis auf dem höchsten Punkt der Sierra Cazorla zu stehen und die Blicke mit Stolz über einen grandiosen Naturpark schweifen zu lassen. Hierbei wurden wir noch überrascht von einer Wildschweinfamilie, die sich in ihrer Ruhe gestört fühlte und mit ihren 10 Frischlingen im Eiltempo vor uns weglief. Sprachlos beobachteten wir auch 3 Gänsegeier, die in geordneter Formation lange über uns kreisten. Leguane, die über den Weg huschten und Hirsche, die sich von uns gestört fühlten, waren die Zugaben zu dieser Wanderung der Superlative. Immerhin legte unsere 13-köpfige Gruppe an diesem Tag 1100 Höhenmeter und 24 Kilometer zurück, was 8,5 Stunden Gehzeit bedeutete. Aber alle waren glücklich und zufrieden und unser Abschiedsabend in diesem wunderschönen und gepflegten Hotel war einfach nur schön.

Auf der Heimreise besuchten wir den früheren Glasbläserort Castril, stiegen dann hinab zum wilden Rio Castril, überquerten ihn auf einer Hängebrücke und waren fasziniert von diesem gewaltigen Naturschauspiel des wilden Wassers. Etwas Kultur musste auch noch sein und so besichtigten wir im Anschluss die einzigartige Ausgrabungsstätte Castellón Alto aus der Bronzezeit, wo uns mittels einer Führung interessante Details eröffnet wurden.

Ich danke meinen Wanderführern Arno und Horst für ihre tatkräftige Unterstützung und all meinen Wanderfreunden für diese gelungene Woche, die auch mir in bester Erinnerung bleiben wird. Ein besonderer Dank gilt auch unserem charmanten Wirt Manolo, der uns die Wünsche von den Augen ablas und durch seine unglaubliche Hilfsbereitschaft überraschte.

Ingrid Lechner
Wanderleitung

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_IMG_0026-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0071-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0078-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0118-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0135-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0158-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0197-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0225-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0265-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0316-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0344-640.jpg
Thumbs/tn_IMG_0358-640.jpg

* * *

12.Mai 2010 - Naturpark Granadella

Zwischen Cumbre del Sol und Granadella Bucht findet man einen einzigartigen grünen und gepflegten Naturpark, der zur Erholung einlädt. Markierte Wege, Ruhebänke und diverse Aussichtspunkte machen das 700 Hektar große Gebiet zu einem Wanderparadies. Durch diese Landschaft, deren Schönheit auf der gelungenen Kombination Berge und Meer basiert, führte heute Verena unsere fröhliche Wandergruppe. Die weiten Hänge waren überzogen mit weißen Zistrosen und die vielfältigen Frühlingsblumen wetteiferten mit ihrer Farbenpracht um die Gunst des Betrachters. Ein Einkehrschwung in einem aussichtsreichen Restaurant mit Meerblick
rundete die schöne Wanderung ab.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Naturpark Granadella

* * *

Am 5. Mai 2010 durch den Barranco Infierno


20 gutgelaunte Wanderer trafen sich an der Schule Fleix um den Barranco Infierno zu
durchwandern. Wanderführer Gerd führte uns am Waschhaus des Ortes vorbei und schon ging es über viele Stufen nach unten. Das erste Staunen löste dann das Felsentor aus, durch das jeder hindurch musste der den Weg in den Barranco absteigen will. Die erste kurze Pause gab es dann im Kieselbett des Barranco Infierno. Der Weg im Kieselbett war einfach so, dass die Blicke immer wieder die steilen Hänge hinauf gingen um die Höhlen im Berg zu sehen. Bald mussten wir durch große Felsbrocken klettern, immer vorsichtig um nicht in die vielen vom letzten Regen zurückgebliebenen Wasserbecken zu fallen.

Nach rund 90 Minuten erreichten wir dann die Cova Santa. Diejenigen, die es zum ersten Mal sahen, blieben erstaunt und ehrfürchtig in dem riesigen Dom stehen um zu schauen. In Jahrtausenden von Jahren hat das von den Bergen herunterströmende Wasser hier eine riesige Höhle geschaffen. Leider konnten wir hier nicht mehr weiter, da der schmale Gang, der uns noch tiefer in den Barranco geführt hätte, durch das Wasser für uns unpassierbar wurde.

Jetzt ging es zurück durch das Bett des Barranco um den steilen Aufstieg zu beginnen. Viele leuchtende Blumen säumten den Weg, aber auch die Spuren der Wildschweine wurden an vielen Orten sichtbar. Auf die Frage einer Wanderin sagte Gerd: "Einfach hinlegen und tot stellen, dann passiert nichts." Das hob dann doch die Stimmung und fröhlich lachend bewältigten wir die 1000 Stufen der zweiten Hälfte des Aufstiegs.

Joachim Kuhl

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_Barranco 001.jpg
Thumbs/tn_Barranco 003.jpg
Thumbs/tn_Barranco 006.jpg
Thumbs/tn_Barranco 008.jpg

* * *
28.04.2010 – Romantische Rundwanderung im Vall de Ebo

Bei herrlichem Frühlingswetter trafen sich 35 gut gelaunte Wanderer, um mit unserem Wanderführer Benno durch den wildromantischen Barranco "Els Tolls" zu wandern.

Von dem kleinen Ort Vall de Ebo aus, ging es vorbei an einem alten aber noch in Funktion befindlichen Waschhaus leicht bergauf , vorbei an vielen Kirschbäumen, die schon die ersten Ansätze ihrer leckeren Früchte zeigten. Über schmale Pfade aber auch schöne breite Feldwege erreichten wir den Barranco "Els Tolls". Nach der Überquerung des Barranco sahen wir dann auch die unter uns liegenden natürlichen Wasserbecken. Man sah aber auch, dass die während der Regenzeit gewaltigen Wassermassen, die sich durch den Barranco wälzen, im Laufe der Zeit sich ihre eigenen Wege gesucht haben. Große Felsbrocken erzählten uns auch, dass man tunlichst nicht in der Regenzeit diese schöne Wanderung durchführen sollte.

Gespannt lauschten wir alle immer wieder, wenn Benno uns auf die Besonderheiten am Rande des Weges aufmerksam machte und die eine oder andere Anekdote zum Besten gab. Nach rund 3 Stunden erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt und beendeten diese Wanderung in einem schönen Innenhof des Restaurantes "Capri".

Joachim Kuhl

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_Vall de Ebo 002.jpg
Thumbs/tn_Vall de Ebo 003.jpg
Thumbs/tn_Vall de Ebo 004.jpg
Thumbs/tn_Vall de Ebo 006.jpg

* * *

21.04.2010 - Überschreitung der Sierra Helada

"Über sieben Hügel musst Du geh'n", so könnte man in Kurzform die Überschreitung der Sierra Helada beschreiben. Denn in ständigem Auf und Ab führt der schmale Pfad, teilweise recht nah am schroffen Klippenrand entlang, über den 10 km langen Bergrücken von Albir nach Benidorm.
Diese spektakuläre Klippenwanderung, die zu den schönsten der Region zählt, unternahm heute unsere konditionsstarke Wandergruppe unter der Führung von Horst bei herrlichem Frühlingswetter. Die Bergblumen blühten und die Sicht auf Puig Campana, Guadalesttal, das glitzernde Meer und die Skyline von Benidorm war grandios. Ein Linienbus brachte die fröhliche Gruppe dann wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Route Sierra Helada

* * *

14.04.2010 - Rundwanderung im Maurental bei Tarbena

Trotz des trüben Wetters traf sich eine gutgelaunte Wandergruppe in Parcent, um gemeinsam mit Wanderführer Gerd zu einer leichten Wanderung ins Maurental bei Tarbena zu fahren. Leider war dort die sonst so grandiose Sicht auf die bergige Umgebung durch tief hängende Wolken und leichten Nieselregen etwas eingeschränkt, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Die Kirschbäume blühten, Avocado-, Nispero- und Zitronenbäume bogen sich unter ihrer Last und
das satte Grün der Wiesen war eine Wohltat für Augen und Gemüt.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_IMG_9653.jpg
Thumbs/tn_IMG_9661.jpg
Thumbs/tn_IMG_9663.jpg
Thumbs/tn_IMG_9667.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Maurental bei Tarbena

* * *

07. April 2010 - zur Wanderhütte von Pego
Wechselnde Aussichten bei wechselndem Wetter

Bei strahlendem Sonnenschein brachen 22 konditionsstarke Wanderer zu einer interessanten Wanderung durch die zerklüfteten Berge von Pego auf. Der schweißtreibende Anstieg zur Wanderhütte von Pego wurde hinter jeder Biegung des steilen Weges entschädigt durch den sich ständig wandelnden Ausblick auf Pego.
Von der Wanderhütte aus ging es Richtung Val de Ebo und unser Wanderführer Horst zeigte uns den Ort einmal von oben, da man so hervorragend sehen konnte, dass der Ort kreisförmig angesiedelt wurde.
Während es dann wieder Richtung Pego ging, bot sich den Wanderern - wie schon beim Aufstieg hinter jeder Biegung - eine fantastische Aussicht auf die Bergwelt, einschließlich der kleinen Ortschaften wie Adsubia und andere die von oben
manchmal wie Fremdkörper in der herrlichen Bergwelt wirkten. Als es dann zunehmend dunkler wurde und die Sonne verschwand erreichten wir mit den ersten Regentropfen unsere Autos.
Joachim Kuhl

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_1.jpg
Thumbs/tn_2.jpg
Thumbs/tn_3.jpg
Thumbs/tn_4.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Zur Wanderhütte von Pego

* * *

31. März: Rund um die Sierra de Olta
 

Grün, felsig und mächtig erhebt sich das Olta Gebirge im Rücken von Calpe, durchzogen von etlichen malerischen Wanderpfaden. An jeder Wegbiegung wird man hier mit neuen Eindrücken konfrontiert und die Ausblicke auf die umliegenden Gebirgszüge und das glitzernde Meer erfreuen jedes Wanderherz. Diesen malerischen Weg genoss heute bei herrlichem Frühlingswetter unsere recht große, aber sehr homogene Wandergruppe auf der klassischen Route „rund um die Sierra Olta“. Bei bester Stimmung kamen wir zum Ausgangspunkt Picknickplatz und konnten es kaum glauben, dass wir dort mit kühlen Getränken und duftenden Grillwürstchen erwartet wurden. Nochmals vielen Dank dafür an unsere „Grillmeister“ Thomas und Gerhardt, die heute aufs Wandern verzichteten, um uns diese Überraschung zu bereiten.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_IMG_9446.jpg
Thumbs/tn_IMG_9461.jpg
Thumbs/tn_IMG_9465.jpg
Thumbs/tn_IMG_9467.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Rund um die Sierra de Olta

* * *

24.3.2010 - Granadella-Bucht

Ein schön angelegter Wanderpfad führte uns von der malerischen Granadella-Bucht hinauf zu den attraktiven Ruinen eines Castillos, welches 1739 zur Küstenverteidigung gebaut wurde. Eingebettet in einen bunten Naturgarten war dies ein idealer Platz für eine kleine Verschnauf- und Bewunderungspause, verbunden mit einem einzigartigem Blick auf den Torre d`Ambola und die davor liegende Insel Descubridor. Auch der Aufstieg über einen steilen Felsrücken hinauf zum Mirador de Llevant bot uns fantastische Blicke über die Steilküste bis hin zum Ifach. Über gepflegte und gut markierte Pfade wanderten wir dann durch den blühenden Naturpark, wo der Frühling sich von seiner schönsten Seite zeigte und die Hobbyfotografen voll auf ihre Kosten kommen ließ.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Route Granadella-Bucht

* * *

17. – 22.03.2010 Frühlingswandertage in der Sierra Maigmó

Nur 30 Kilometer von Alicante entfernt findet man einen wunderschönen Naturpark, die Sierra de Maigmó. Auf einem Hochplateau, eingerahmt von den Gipfeln Maigmó, Cid , Despeñador und Fraile liegen die Oasen Rabosa und Xorret de Catí. Von diesen beiden markanten Punkten aus führt ein gut markiertes Wegenetz durch eine waldreiche Naturlandschaft, wo verfallene Fincas, Schneebrunnen, Höhlen und alte Mühlen von der Vergangenheit erzählen.

In diesem herrlichen Gelände verbrachten wir, aufgeteilt in zwei zeitlich aufeinander folgenden Gruppen, jeweils 3 fröhliche Wandertage. Die erste, außerordentlich konditionsstarke Truppe, bestieg auf recht steilen und teilweise ausgesetzten Pfaden alle markanten Gipfel, wo uns herrliche Blicke auf den Naturpark und die Küstenregion für die Aufstiegsmühe belohnten. Aber auch die zweite Gruppe, die mit mir auf aussichtsreichen Wegen in stetigem Auf – und Ab durch den Naturpark wanderte, war mit ganzem Herzen dabei und stellte ihre gute Kondition und Naturliebe unter Beweis. Selbst ein Tag mit leichtem Nieselregen und deshalb lehmigen Schuhen tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Abends wurden wir mit einem guten Essen verwöhnt und wenn dann Gerhard seine Gitarre auspackte und mit uns gemeinsam fröhliche Lieder sang, waren alle Strapazen des Tages vergessen. Ich danke jedem einzelnen meiner Wanderfreunde für die allseits gute Laune und das Durchhaltevermögen auch bei anstrengenden Passagen.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_wandern1.jpg
Thumbs/tn_wandern2.jpg
Thumbs/tn_wandern3.jpg
Thumbs/tn_wandern4.jpg
Thumbs/tn_wandern5.jpg
Thumbs/tn_wandern6.jpg
Thumbs/tn_wandern7.jpg
Thumbs/tn_wandern8.jpg

* * *


10. März 2010 - Vall de la Murta

"Gipfelglück im Doppelpack" unter diesem Motto bestieg eine konditionsstarke Truppe heute im herrlich grünen Vall de la Murta die beiden markanten Gipfel Creu del Cardinal und Cavall Bernat. Lang war die Strecke, steil und felsig die Aufstiege, aber die Ausblicke auf die umliegenden Berg- und Küstenregionen entschädigten für alle Aufstiegsmühen. Noch funktionstüchtige Aquädukte, Quellen und die im Zentrum des Tales liegende Klosterruine aus dem 14. Jahrhundert rundeten die interessante Wanderung auch kulturell ab.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_wandern1.jpg
Thumbs/tn_wandern2.jpg
Thumbs/tn_wandern3.jpg
Thumbs/tn_wandern4.jpg

Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Route "Vall de la Murta"

* * *

24. Februar 2010 - Rund um den Penya Coll de Rates

Mit einer konditionsstarken Truppe starteten wir bei strahlendem Sonnenschein in Parcent zur Umrundung des felsigen Penya Coll de Rates auf neuen Wegen. Die blühenden Mandelbäume verwandelten das Jalontal in eine Traumlandschaft und ließen die Herzen der Hobbyfotografen höher schlagen. Steil war der Aufstieg durch den Barranco Negro, aber die interessanten Felsformationen der Sierra Ferrer ließen uns alle Aufstiegsmühen vergessen. Bevor wir auf einem alten Saumpfad abstiegen, wurden wir auf der Passhöhe noch einem unvergesslichen Blick auf alle prominenten Gipfel der Region belohnt. Auf einer sonnigen Restaurantterrasse in Parcent ließen wir die aussichtsreiche Rundwanderung dann gemütlich ausklingen.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_10-02-24-wandern1.jpg
Thumbs/tn_10-02-24-wandern2.jpg
Thumbs/tn_10-02-24-wandern3.jpg
Thumbs/tn_10-02-24-wandern4.jpg


Zum Öffnen der Route wird "Google Earth" benötigt!

Route "Coll de Rates"

* * *

17. Februar 2010 - Mandelblütenwanderung

Das idyllische Jalontal ist zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel, jedoch zur Zeit der Mandelblüte besitzt es eine magische Anziehungskraft. So führte auch unsere traditionelle Mandelblütenwanderung durch diese schöne Gegend, wo uns die Farbschattierungen der Blüten von weiß bis dunkelrosa faszinierten. Nach den vorausgegangen Regentagen genossen wir heute das frühlingshafte Wetter und erfreuten uns bei bester Stimmung an der wundervollen Natur.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_10-02-17-wandern1.jpg
Thumbs/tn_10-02-17-wandern2.jpg
Thumbs/tn_10-02-17-wandern3.jpg
Thumbs/tn_10-02-17-wandern4.jpg

* * *

10. Februar 2010 - Zum Gipfelkreuz des Montgó

Der Monolith Montgó, 1987 zum Naturpark erklärt, übt durch seine bestechende Lage und durch seine Blumenvielfalt schon immer einen großen Reiz auf den Naturliebhaber aus. Deshalb nahmen auch heute 38 konditionsstarke Wanderer den doch recht steilen Aufstieg von Jesus Pobre durch den felsigen Barranco d’ Hedra gerne in Kauf. Verbunden mit einer leichten Kletterei erklommen wir dann den 694 m hohen Denia-Gipfel, dessen Aussicht uns für alle Aufstiegsmühen entschädigte. Vom Ifach bis zur Bucht von Valencia reichte der Blick und alle prominenten Gipfel des Hinterlandes zeigten sich von ihrer schönsten Seite.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

* * *

03. Februar 2010 - Rundwanderung im Jalontal

Nur vereinzelt blühten die Mandelbäume bei unserer aussichtsreichen Rundwanderung durch das idyllische Jalontal. Aber uralte knorrige Olivenbäume am Wegesrand, der quirlige Rio Jalon und Relikte aus vergangenen Tagen versöhnten uns und verscheuchten jegliche Langeweile. Bei einem Einkehrschwung in einem sonnigen Gartenlokal in Jalon ließen dann 48 gutgelaunte Wanderer den Tag gebührend ausklingen.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Thumbs/tn_10-02-03-wandern1.jpg
Thumbs/tn_10-02-03-wandern2.jpg

* * *

20. Januar 2010 von der Cala Blanca zum Cap Prim

Heute zeigte sich der Wettergott von seiner gutgelaunten Seite und bescherte uns bei unserer aussichtsreichen Wanderung zum Cap Prim einen frühlingshaften Tag. Von dieser Halbinsel genossen wir herrliche Blicke auf die Bucht von Javea, den majestätischen Montgó und das bergige Hinterland. Möwen kreisten über dem azurblauen Meer und das frische Grün der Natur machte die Idylle perfekt. Unseren Einkehrschwung verlegten wir diesmal in die verträumte Bucht Cala Barraca, wo uns das glitzernde Meer zu Füßen lag.
Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

* * *

13.01.2010 - Barranco Infierno vom Vall de Ebo aus

Bei unserer ersten Wanderung im Neuen Jahr zeigte sich nach den vielen Regentagen der sonst trockene Barranco Infierno als quirliger Fluss und eine Durchquerung auf seiner ganzen Länge war nicht möglich. Deshalb wichen wir aus auf schmale mozarabische Pfade, die uns aussichtsreich und idyllisch am Rande der Schlucht entlang führten.
Etliche anstrengende Höhenmeter mussten auf unserer Rundwanderung überwunden werden, um zu den mysteriösen Erdlöchern auf der Ebo-Hochfläche und letztendlich wieder zu unserem Ausgangsort Vall de Ebo zu gelangen. Mit einem fröhlichen Einkehrschwung klang unsere abwechslungsreiche Eröffnungswanderung aus.

Ingrid Lechner

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

  Besucherzähler für Homepage