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15.12.2010 - Abschlusswanderung im Vall de
Laguart
Die Sonne schien
erstaunlicherweise nach etlichen Regentagen ungetrübt vom
azurblauen Himmel, so als wollte sie sich zum letzten Mal im
Jahre 2010 an der fröhlichen Wandergruppe erfreuen und sie mit
ihren wärmenden Strahlen verwöhnen. Dieses Geschenk nahmen 60
Wanderfreunde gerne an und genossen die
Abschluss-Winterwanderung, die uns durch das geschichtsträchtige
Vall de Laguart und die frühere Leprastation Fontilles führte.
Herrliche Blicke über das grüne Orbatal bis zum Montgó
begleiteten uns auf der abwechslungsreichen Strecke durch Wald,
Mandel- und Orangenplantagen. Die 3,5 km lange Mauer der
früheren Leprastation Fontilles erweckte immer wieder unsere
Aufmerksamkeit und ließ unsere Gedanken in die wechselvolle
Vergangenheit schweifen. Hungrig und ein wenig müde trafen wir
uns dann alle in einem urigen Lokal in Tormos, wo wir das
Wanderjahr 2010 gemütlich ausklingen ließen.
Ich wünsche allen meinen Wanderfreunden frohe Feiertage
und ein gesundes Wiedersehen im Neuen Jahr.
Ingrid Lechner
Wanderleitung
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08.12.2010 - Rundwanderung von Lliber zum Tossal Gran
Bei frühlingshaftem Wetter stiegen wir von Lliber über maurische
Felsterrassen und auf urigen Pfaden hinauf zum 590 m hohen
Tossal Gran. Die steilen und teilweise weglosen Passagen
bereiteten der konditionsstarken Gruppe keinerlei
Schwierigkeiten und alle waren begierig auf das Gipfelerlebnis.
Und dieses Gipfelerlebnis war heute auch wirklich
etwas ganz besonderes, denn die Sicht war klar wie kaum jemals
zuvor. Unter uns lag malerisch das Vall de Pop, eingerahmt von
den Bergketten Bernia, Ferrer und Cao. Zwischen Ifach und Montgó
zeigte sich die ca. 100 km entfernte Baleareninsel Ibiza in
seltener Deutlichkeit. Durch blühende Ginsterhänge stiegen wir
ab, passierten maurische Ruinen und ließen uns von unserem
Wanderführer Arno durch seine fundierten Erklärungen immer
wieder in die Vergangenheit zurückversetzen. In einem netten
Gartenlokal ließen wir den fröhlichen Wandertag gemeinsam
ausklingen.
Ingrid Lechner
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01.12.2010 - Nikolauswanderung in
Beniatjar
Kalt blies der Wind am Fuße des
Benicadell, als wir uns auf die Spuren des Freiheitskämpfers El
Cid begaben. Aber es wurde uns schnell warm, als wir durch
steile Wiesenhänge zum Picknickplatz Font Fontetes aufstiegen.
Herrliche Weitblicke über den Stausee von Bellus bis hin zur
Burg von Xativa begleiteten unseren Aufstieg, wobei die steilen
und unnahbaren Nordhänge des 1104 m hohen Benicadell der
Rundwanderung einen alpinen Charakter gaben. Noch gefangen von
den schönen Wegen und der herbstlichen Färbung überraschte uns
der Weihnachtsmann (Manfred) mit seinem prall gefüllten
Gabensack. Aber ohne ein gemeinsam gesungenes Lied durfte keiner
von uns in den Nikolaussack greifen. Das war eines unserer
leichtesten Übungen und der Sack war schnell geleert. In bester
Stimmung stiegen wir ab ins Dorf, wo wir in einer kleinen Bar
mit unserem Wanderführer Benno noch eine ganze Weile gemütlich
beisammen saßen.
Ingrid Lechner
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24.11.2011 -
Rundwanderung - Durchquerung des Barranco Xarquet
Barrancoklettern –
diese erstmals durchgeführte Wanderung war mit dem höchsten
Schwierigkeitsgrad ausgeschrieben und gilt als einer der
Höhepunkte unseres Wanderhalbjahres. Glücklicherweise war uns
der Wettergott hold und der Barranco
war wunderbar trocken. Schon der Abstieg in den Barranco war
eine Schlüsselstelle und ließ große Neugier auf den Weiterweg
aufkommen. Steile, schier unüberwindlich scheinende Felsen
mussten dann in diesem engen und 4 km langen Barranco Xarquet
immer wieder überwunden werden, wobei die konditionsstarke
Wandergruppe sowohl großen Gefallen am Klettern als auch an der
eigenen Leistung fand und alle schwierigen Stellen mit Bravour
meisterte. Die von uns Wanderführern zur Sicherheit
mitgenommenen Seile und Gurte konnten im Rucksack bleiben und
mussten nicht ein einziges Mal zum Einsatz kommen. Herrliche
Blicke auf die Sierra de Bernia, Sierra Helada und die Burg von
Bolulla begleiteten uns auf dem Rückweg, der über einen
mittelalterlichen Pfad führte, den schon die Mauren auf ihrem
Weg von Castell de Castells nach Bolulla mit ihren Mauleseln
benutzt hatten. Glücklich und zufrieden erreichten wir unsere
Fahrzeuge und alle waren sich einig: "Es war ein einmaliges
Erlebnis, das uns alle mit Freude und Stolz erfüllt."
Ingrid Lechner
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17.10.2010 - Vall de Alcalá
Als eine Reise
durch ein spannendes Geschichtsbuch entpuppte sich unsere
heutige, von Arno geführte, Herbstwanderung im Vall d`Alcalá.
Vorbei an einem gut erhaltenen Kalkofen erreichten wir auf
aussichtsreichen Wegen eine urige und geräumige Höhle, die uns
vor den vereinzelten Regentropfen und dem stürmischen Wind
Schutz bot. Verbunden mit herrlichen Ausblicken auf die Sierra
Serrella, den Benicadell, Sierra Mariola und Sierra Foradá
führte uns der weitere Höhenweg vorbei an Schneebrunnen und
halbverfallenen maurischen Ansiedlungen. „Ist das nun eine alte
Ölpresse, eine Weinpresse oder wurden hier gar Tiere
geschlachtet?“ so oder ähnlich diskutierten wir bei der
Besichtigung eines seltsam bearbeiteten Felsens aus vergangenen
Tagen. Über ein altes Aquädukt erreichten wir schließlich das
urige Dorf Alcala de Jovadá, Geburtsort des Maurenkönigs al
Azraq, das immer eine eingehende Besichtigung wert ist.
Ingrid Lechner
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10. November 2010 - Puig
Campana 1410 m
Einer kleinen
Gruppe von äußerst konditionsstarken Wanderern erfüllten wir
heute einen lang ersehnten Wunsch. Wir bestiegen den Puig
Campana mit 2 Gruppen von beiden Seiten, wobei der südseitige
Aufstieg mit Gerth durch die steile Rinne für viele ein
einmaliges Erlebnis, aber auch einen harten Konditionstest
bedeutete. Aber die Freude war groß, als sich beide Gruppen auf
dem 1270 m hohen Sattel trafen, um gemeinsam zum Gipfel des
zweithöchsten Berges der Costa-Blanca Region aufzusteigen. Trotz
starken Windes bedeutete die Gipfelrast in 1410 m Höhe für uns
alle eine Sternstunde, denn die 360 Grad – Rundumsicht bei
klarem Wetter auf Küste und Hinterland war umwerfend. Ein großes
Dankeschön an alle meine Mitwanderer, die diese anstrengende
Route gutgelaunt, mit starkem Willen und großer Freude
meisterten.
Ingrid Lechner
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03. November 2010 - Rundwanderung in der
Sierra Solana
von Pedreguer über Ponderosa
Die Sonne lachte
vom wolkenlosen Himmel, als wir zu unserer von Benno und Verena
geführten Rundwanderung in die Sierra Solana bei Pedreguer
starteten. Auf maurischen Pfaden stiegen 63 fröhliche Wanderer
auf zur Hochebene Ponderosa, immer begleitet von spektakulären
Tiefblicken auf Barrancos und terrassierte Berghänge. Verfallene
Ruinen und tiefe Brunnen weckten unser Interesse und erinnerten
an die mühevolle Zeit der maurischen Bevölkerung. Die klare Luft
erlaubte uns heute eine einmalige Sicht auf die Insel Ibiza und
den immer allgegenwärtigen Montgó. Der angenehme und
aussichtsreiche Abstieg durch mit duftenden Kräutern und
blühende Baumheide gespickte grüne Berghänge machte dann das
Wanderglück vollkommen. Und wie immer rundete ein Einkehrschwung
in einem typisch spanischen Lokal die faszinierende
Herbstwanderung ab.
Ingrid Lechner
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27.10.2010 -
Von Genovés zum Penya Blanca
In der
Gemarkung „La Costera“ fand unsere heutige, mit vielen
Höhepunkten gespickte Herbstwanderung statt. Vom Örtchen Genovés
führte uns Arno auf dem PRV 193 über die Sierra de la Creu
hinauf zur Ermita La Solana mit gepflegten Rastplatz und einer
herrlichen Aussicht. Der Stausee Bellus glitzerte im Sonnenlicht
und die dahinter liegenden Bergzüge Benicadell und Sierra
Mariola machten Lust auf weitere Bergabenteuer. Danach folgte
eine Kammwanderung der Extraklasse über den Rücken des Penya
Blanca mit grandioser Sicht auf den quirligen Rio Albaida, die
groß angelegte Burg von Xativa und die weit über die Grenzen
hinaus bekannte Cova Negra. Wenn auch die Aufstiege steil und
die Pfade manchmal steinig waren, zeigte sich die
konditionsstarke Gruppe immer gut gelaunt und hatte Freude an
der einzigartigen und interessanten Landschaft. In einem
freundlichen Gasthaus in Genovés ließen wir die Wanderung dann
gemütlich ausklingen.
Ingrid Lechner
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20.10.2010 -
Rundwanderung zum Castillo de Benirrama
Eingebettet zwischen markanten
Bergketten, liegt das idyllische, nur 650 Einwohner zählende
Vall de Gallinera, im Volksmund auch das „Kirschental“ genannt.
Die Talein- und ausgänge wurden in maurischer Zeit von den
Burgen Benirrama und Alcalá bewacht, wobei letztere dem
Maurenfürst Al Azraq lange Jahre als Residenz diente. Unser Ziel
war heute das auf einem markanten Felsen thronende Castillo de
Benirrama, von dessen Fuße wir herrliche Blicke über die felsige
Bergkette der Sierra Foradá und den Küstenstreifen von Denia bis
Oliva genossen. Ein fröhlicher Einkehrschwung in einem typischen
Dorfrestaurant rundete die von Verena liebevoll geführte
Herbstwanderung stilvoll ab.
Ingrid Lechner
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13.10.2010 -
Traditionelle Erbsensuppenwanderung auf dem Kap Antonio
Schon Tage vorher verhieß der
Wetterbericht für unseren Wandertag Mittwoch nichts Gutes.
Deswegen verlegten wir schon mal vorsorglich das
„Erbsensuppenessen“ in unser Clublokal Bar Isa. Aber wie groß
war die Überraschung für unseren Wanderführer Arno und mich, als
sich am Treffpunkt Kap Antonio eine große Gruppe unentwegter
Wanderer zu unserer Mühlen-Rundwanderung einfand.
Der Himmel zeigte blaue Wolkenlücken und der Sturm hatte sich
gelegt. Voller Tatendrang machten wir uns auf, genossen von den
Mühlen den Blick auf das aufgewühlte Meer und die hohen
Schaumkronen in der Arenal-Bucht. Auf unserem Wanderweg hatten
sich einige Seen gebildet, die wir aber mühelos umgehen konnten.
Ohne nass zu werden beendeten wir unsere Wanderung, fuhren in
unser Clublokal und ließen uns die Erbsensuppe im Kreis derer,
die dem Wetter heute nicht so recht trauten, hervorragend
munden.
Ingrid Lechner
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06. Oktober 2010: Von
Rotova zum Castell del Borró
In die maurische
Vergangenheit zurückversetzt fühlte sich unsere gut gelaunte
Euroclub-Wandergruppe heute bei der Rundwanderung durch eine
ausgesprochen reizvolle Landschaft bei Rotova in der Region
Safor. Recht steil war der Aufstieg zum maurischen Castillo aus
dem 12. Jahrhundert, aber die Aufstiegsmühen wurden mit einer
perfekten Rundsicht belohnt und jeder konnte sich kurzzeitig als
Burgherr fühlen. Gepflegte und gut markierte Wanderwege,
Besichtigungen von Relikten aus maurischer Zeit und dazu die
liebenswerten Erklärungen unseres Wanderführers Benno
gestalteten den sonnigen Wandertag kurzweilig und interessant.
Ingrid Lechner
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29.September 2010 Rund
um das Castell d` Aixa
Zwischen Pedreguer,
Jalon und Alcalalí erhebt sich der mächtige Solana –
Gebirgsstock, den wir heute mit unserem Wanderführer Gerd auf
einer 14 km langen Tour umrundeten. Vorbei an Höhlen und
Kletterwänden sowie den Ruinen des Castells de Ocaive genossen
wir die herrliche Aussicht auf Küste und Hinterland. Die
Baumheide blühte schon und manch seltene Pflanze erregte unsere
Aufmerksamkeit. Die Route führte uns hinab zur Font d`Aixa und
durch die Schlucht Fontacha hoch hinauf zu den Penyes Blanques,
zum Fuße des Castell d`Aixa. Aufgrund der veränderten
Routenführung der Gemeinde kamen zu den vorgegebenen 550
Höhenmetern noch 120 dazu. Die sommerliche Hitze tat ein
Übriges, sodass wir doch alle froh waren, als wir nach 5,75
Stunden reiner Gehzeit unseren Ausgangspunkt erreichten. Ein
großes Lob allen Teilnehmern, die diese große Rundwanderung mit
Bravour meisterten. Als wir dann bei einem kühlen Getränk die
Wanderung noch einmal Revue passieren ließen, waren schon wieder
alle Strapazen vergessen.
Ingrid Lechner
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Mit dem Euroclub im Heiligen Jahr nach Santiago de Compostela
vom 20. - 27.09.2010
Mindestens 100 Kilometer sind zu Fuß auf den Jakobswegen zurück
zu legen, um in den Besitz der begehrten „Compostela“ zu kommen.
Nachdem wir uns im vergangenen Jahr diese Urkunde auf dem stark
frequentierten, französischen Weg erwanderten, interessierte uns
im Heiligen Jahr 2010 der ruhigere Camino Portugues. Der gesamte
portugiesische Weg ist 235 km lang und beginnt in Porto.
Der hübsche Ort Tui, an der spanisch-portugiesischen Grenze in
Galizien und im Tal des Minho gelegen, war der Ausgangspunkt
unserer Pilgerwanderung nach Santiago de Compostela. In der
mittelalterlichen Kathedrale von Tui konnten wir den ersten
Stempel für unseren Pilgerausweis erhalten. Nun begann eine
Wanderung durch ein spannendes Geschichtsbuch auf alten
römischen Wegen, vorbei an Weinplantagen, den typischen
Kornspeichern, Kirchen, Kapellen und über faszinierende
mittelalterliche Brücken. Die Rias
Bajas, die wir mehrmals streiften, faszinierten ebenso wie
unsere Pfade durch die weitläufigen Akazien-, Eichen- und
Eukalyptuswälder. Hübsche Dörfer und Städte wurden passiert und
auf den ungeliebten Asphaltstrecken sprachen wir uns gegenseitig
Mut zu. Als herausragende Höhepunkte empfanden wir die
Besichtungen der sehenswerten Städte Pontevedra und Valenca,
deren Ursprünge aus vorchristlicher Zeit stammen. Schön waren
die Begegnungen mit Pilgern aus aller Herren Länder und den
freundlichen galizischen Menschen, die gerade mit der Weinlese
beschäftigt, uns immer wieder Trauben zur Stärkung anboten.
Obwohl wir täglich mehr als 20 Kilometer zu Fuß zurück legten,
genossen wir unser reichhaltiges Rahmenprogramm. So konnten wir
in den heißen Quellen eines Thermalbades unsere müden Glieder
pflegen, bevor wir eine Exkursion zu den Muscheln- und
Austernbänken der Rias Bajas unternahmen. Auch unser Abendessen
im urigen Fischerdorf Combarra, wo uns bei Mondschein noch die
typische Queimada serviert wurde, bleibt unvergesslich.
Auf diese abwechslungsreiche Art und Weise erreichten wir nach
mehr als 100 km Fußmarsch gemeinsam Santiago de Compostela. Die
Stadt war voll mit Pilgern aus aller Herren Länder und wir
mussten uns mit Geduld wappnen, um im Pilgerbüro unsere
Compostela zu bekommen. Als sich dann aber in der Pilgermesse
der Weihrauchkessel hoch bis unter die Kuppel erhob, waren alle
Strapazen vergessen und ein befreiendes Glücksgefühl machte sich
breit.
Bevor wir das gastfreundliche Galizien endgültig verließen,
erfreuten wir uns noch an einem Abstecher entlang der
traumhaften Rias Bajas – Küste zum sagenumwobenen Kap Finisterre,
wo der Pilgerweg sein endgültiges Ende findet.
Ingrid
Lechner
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15.09.2010 - Rundwanderung: Auf den Spuren der Reispflanzer
Nach langer sommerlicher Abstinenz starteten wir heute mit der
ersten Herbstsaison-
Wanderung. Es war noch sommerlich warm, als wir von Benissa aus
ein Stück dem Weg der Tagelöhner folgten, die sich in
vergangenen Jahrhunderten als Reispflanzer am Rio Jucar ihr
karges Brot verdienen mussten. Noch vertieft in die schwierige
und mühevolle Vergangenheit erreichten wir die von einem 800
Jahre alten Baum gekrönte Font de la Mata. Hier, wo in
islamischer Zeit ein bekannter Viehweg vorbeiführte, gab es noch
etliche sehenswerte Relikte aus dieser Zeit zu bewundern. Durch
herrlich grünen Wald wandernd erreichten wir dann nach einem
kurzen, aber heftigen Aufstieg den Aussichtsberg Alt de
Serrellars. Hier bot sich uns ein unglaubliches Panorama über
Küste und Hinterland, das sich auf dem Pfad über die Hochfläche
des Mallada Verde fortsetzte. Als wir dann sahen, dass in den
Plantagen die Weintraubenernte begonnen hatte, wurde uns
bewusst, dass der Herbst tatsächlich seinen Einzug gehalten hat.
Ingrid
Lechner
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16. Juni 2010 - Abschlusswanderung im Vall de Pop
Auf schmalen
Pfaden, landwirtschaftlichen Wegen und bei angenehmem Wetter
wanderten wir durch eine herrlich grüne, von Mandel- und
Obstplantagen geprägte Gegend am Fuße des Coll de Rates. Schön
waren die Ausblicke auf die kleinen, früher maurischen Orte
Parcent, Alcalali und Jalon. Als wir an der Ermita San Juan
ankamen, erwartete uns eine große Überraschung und wir glaubten
unseren Augen nicht zu trauen. Ein liebevoll präparierter Tisch
mit kleinen Snacks und Getränken jeglicher Art war vor der
Kapelle aufgebaut. Unter großem Hallo und mit einem herzlichen
Dankeschön ließen wir Verena und Kurt hochleben, die für diese
gelungene Aktion zuständig waren. Gerne wären wir noch länger
geblieben, aber wir mussten uns sputen, denn wir waren noch zum
Mittagessen in Parcent angemeldet. Auf verschlungenen Wegen
erreichten wir auch noch diese gastliche Stätte und alle waren
sich einig "das Wanderhalbjahr hätte nicht schöner enden
können".
Ingrid
Lechner |
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09. Juni 2010 Rund um
den Sanchet
Bei bedecktem
Himmel und angenehmen Temperaturen traf sich der harte Kern
unserer Wandergruppe mit unserem Wanderführer Arno zur
Sanchet-Umrundung. Vorbei an den überhängenden Felsen der
dolomitengleichen Peña Roc`s und mit herrlichem Blick auf die
umliegenden Berge und den Küstenstreifen erreichten wir die
blumenübersäte Hochfläche am Fuße des Sanchet. Ein wirklich
schöner Pfad, der durch eine großartige Felsszenerie führt, ließ
uns immer wieder ins Schwärmen geraten. Faszinierende Aussichten
auf die gezackten Castellets, den majestätischen Puig Campana
und den "schlafenden Löwen" Monte Ponoch begleiteten uns auf
dieser Rundwanderung der Extraklasse.
Ingrid
Lechner
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02. Juni 2010 -
Idyllische Waldwanderung von Forna nach Villalonga
Auf einem 232 m
hohen Hügel thront erhaben und stolz das rechteckige Castillo
von Forna. Es wurde Ende des 12. Jahrhunderts gebaut, im 15.
Jahrhundert erweitert und ist die am besten erhaltene Burg in
der Provinz Alicante. Dieser Anblick begleitete uns heute bei
unserem Aufstieg auf einem alten Verbindungsweg, der vom
verschlafenen Weiler Forna zum geschäftigen Villalonga führt.
Der dichte Mischwald glänzte in allen Grünschattierungen und
spendete uns beim doch recht steilen Aufstieg gnädig Schatten.
Von der Hochfläche genossen wir schöne Blicke über die
Saforregion hinweg bis zum Küstenstreifen bei Gandía. Die
Aussicht auf das halb verfallene, aber recht malerisch wirkende
Castillo von Villalonga ließ uns die Fotoapparate zücken und
versetzte uns in Gedanken kurzzeitig wieder in die Vergangenheit
zurück. Bei einem Einkehrschwung in einem urigen Lokal wurden
unsere Lebensgeister dann wieder neu geweckt und mit einem Dank
an unseren Wanderführer Benno klang ein schöner Wandertag aus.
Ingrid
Lechner
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26.5.2010 - Von La Drova
auf den Aldaya Gipfel
Eingerahmt von
felsigen Gipfeln und bewaldeten Hügeln liegt wie in einer grünen
Oase der hübsche Ort La Drova. Viele schöne Wanderwege nehmen
hier ihren Anfang, der unsrige führte heute als Rundwanderung
über den aussichtsreichen, 755 m hohen Aldaya Gipfel. Angenehm
und gut markiert war der Aufstieg und auf dem Gipfel erwartete
uns eine schöne Aussicht. Gegenüber zeigte sich Montduver und
Penyalba in voller Größe und über die blühenden Zistrosenhänge
hinweg schauten wir weit in die Safor- und Albaida-Region. Nach
einem ziemlich "kratzigen" Abstieg gelangten wir in den
unvergleichlichen Barranco Manesa, der uns mit den in dieser
Region äußerst seltenen Korkeichen und einer Vielzahl von
Frühlingsblumen verwöhnte. In einem hübschen Gasthaus ließen wir
mit einem Dank an unseren Wanderführer Gerd den schönen Tag
ausklingen.
Ingrid
Lechner
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Wanderwoche vom 17.- 22.
Mai in der Sierra del Pozo, Andalusien
50 frohgelaunte und
erwartungsvolle Wanderer hatten sich für die Wanderwoche in
Andalusien angemeldet. Das heißt, ich musste das ganze Hotel
blockieren, es gehörte in dieser Woche einfach uns.
Über Murcia, Lorca und Pozo
Alcon erreichten wir voller Vorfreude das herrlich über der
Schlucht des Guadalentin gelegene Hotel Los Nogales, das die
Gruppe mit einem fantastischen Blick auf die Sierra del Pozo und
einem wunderschönen Ambiente überraschte. Die Sierra del Pozo
bildet die wilde und ursprüngliche Südseite der Sierra Cazorla
und kann mit den höchsten Gipfeln dieser Region aufwarten. Der
fjordähnliche Stausee Bolera mit seinem türkisgrünen Wasser,
umgeben von Wald, bunten Wiesen und steilen Gipfeln bildet das
Herzstück und zeigt sich bei fast jeder Wanderung von einer
immer neuen atemberaubenden
Seite. Ebenso im Mittelpunkt steht die nur 80 km entfernte
Sierra Nevada, die mit ihren schneebedeckten Gipfeln einen fast
kitschig-schönen Anblick bietet.
Wie immer fanden täglich zwei
geführte Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsgrade statt.
Wir Wanderführer, Arno, Horst und ich, freuten uns schon seit
dem Vorwandern auf die vielen Naturschönheiten, die wir unserer
Wandergruppe zeigen wollten. Da die vorausgegangenen Wochen
nicht so beständig waren, bangten wir ein wenig um das Wetter,
aber die Vorhersage auf einen wolkenlosen Himmel während der
ganzen Woche hat sich voll bestätigt. So konnten wir all unsere
geplanten Wanderungen perfekt durchführen.
Wir begannen am Ankunftstag mit
einer gemeinsamen Wanderung durch den wilden Barranco
Guadalentin, dessen steile Felswände zurzeit 7 Geierpärchen ein
Zuhause bietet. Dann folgte eine idyllische Rundwanderung zum
Stausee Bolera, wo wir uns an den blühenden Steineichen und
bunten Wiesen kaum satt sehen konnten. Begeistert war auch die
andere Gruppe über den Ausblick vom schönsten Mirador der
Sierra, dem Tranco del Lobo. Am nächsten Tag stand der quirlige
Gebirgsbach Guazalamanco auf dem Programm, der beiden Gruppen
lustige Erlebnisse beim mehrmaligen Überqueren bescherte. Das
Tal der Geier mit dem Santuario de Tiscar und der sensationellen
Cueva del Agua bestimmte den folgenden Tag. Die tausendjährigen
Bäume, die einmalig in ganz Europa sind, fesselten uns ebenso
wie unsere Begegnungen mit einem Hirschrudel und den lautlos
über uns schwebenden Geiern.
Die Wanderung zum Casa Peral
hoch über dem Rio Guadalentin gestaltete sich dann für die
leichtere Gruppe noch mal zu einem kleinen Konditionstest, denn
es wurden außer 300 Höhenmetern auch noch 17 Streckenkilometer
erwandert. Die andere Gruppe freute sich auf die Besteigung des
2026 m hohen Cabañas, den wir als Abschlusswanderung und
Höhepunkt spontan ins Programm aufnahmen. Und es war ein
wirkliches Erlebnis auf dem höchsten Punkt der Sierra Cazorla zu
stehen und die Blicke mit Stolz über einen grandiosen Naturpark
schweifen zu lassen. Hierbei wurden wir noch überrascht von
einer Wildschweinfamilie, die sich in ihrer Ruhe gestört fühlte
und mit ihren 10 Frischlingen im Eiltempo vor uns weglief.
Sprachlos beobachteten wir auch 3 Gänsegeier, die in geordneter
Formation lange über uns kreisten. Leguane, die über den Weg
huschten und Hirsche, die sich von uns gestört fühlten, waren
die Zugaben zu dieser Wanderung der Superlative. Immerhin legte
unsere 13-köpfige Gruppe an diesem Tag 1100 Höhenmeter und 24
Kilometer zurück, was 8,5 Stunden Gehzeit bedeutete. Aber alle
waren glücklich und zufrieden und unser Abschiedsabend in diesem
wunderschönen und gepflegten Hotel war einfach nur schön.
Auf der Heimreise besuchten wir
den früheren Glasbläserort Castril, stiegen dann hinab zum
wilden Rio Castril, überquerten ihn auf einer Hängebrücke und
waren fasziniert von diesem gewaltigen Naturschauspiel des
wilden Wassers. Etwas Kultur musste auch noch sein und so
besichtigten wir im Anschluss die einzigartige Ausgrabungsstätte
Castellón Alto aus der Bronzezeit, wo uns mittels einer Führung
interessante Details eröffnet wurden.
Ich danke meinen
Wanderführern Arno und Horst für ihre tatkräftige Unterstützung
und all meinen Wanderfreunden für diese gelungene Woche, die
auch mir in bester Erinnerung bleiben wird. Ein besonderer Dank
gilt auch unserem charmanten Wirt Manolo, der uns die Wünsche
von den Augen ablas und durch seine unglaubliche
Hilfsbereitschaft überraschte.
Ingrid
Lechner
Wanderleitung
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12.Mai 2010 - Naturpark
Granadella
Zwischen Cumbre del
Sol und Granadella Bucht findet man einen einzigartigen grünen und
gepflegten Naturpark, der zur Erholung einlädt. Markierte Wege,
Ruhebänke und diverse Aussichtspunkte machen das 700 Hektar große
Gebiet zu einem Wanderparadies. Durch diese Landschaft, deren
Schönheit auf der gelungenen Kombination Berge und Meer basiert,
führte heute Verena unsere fröhliche Wandergruppe. Die weiten Hänge
waren überzogen mit weißen Zistrosen und die vielfältigen
Frühlingsblumen wetteiferten mit ihrer Farbenpracht um die Gunst des
Betrachters. Ein Einkehrschwung in einem aussichtsreichen Restaurant
mit Meerblick
rundete die schöne Wanderung ab.
Ingrid
Lechner
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Am 5. Mai 2010 durch den Barranco Infierno
20 gutgelaunte Wanderer trafen sich an der Schule Fleix um den Barranco
Infierno zu
durchwandern. Wanderführer Gerd führte uns am Waschhaus des Ortes vorbei
und schon ging es über viele Stufen nach unten. Das erste Staunen löste
dann das Felsentor aus, durch das jeder hindurch musste der den Weg in
den Barranco absteigen will. Die erste kurze Pause gab es dann im
Kieselbett des Barranco Infierno. Der Weg im Kieselbett war einfach so,
dass die Blicke immer wieder die steilen Hänge hinauf gingen um die
Höhlen im Berg zu sehen. Bald mussten wir durch große Felsbrocken
klettern, immer vorsichtig um nicht in die vielen vom letzten Regen
zurückgebliebenen Wasserbecken zu fallen.
Nach rund 90 Minuten erreichten wir dann die Cova Santa. Diejenigen, die
es zum ersten Mal sahen, blieben erstaunt und ehrfürchtig in dem
riesigen Dom stehen um zu schauen. In Jahrtausenden von Jahren hat das
von den Bergen herunterströmende Wasser hier eine riesige Höhle
geschaffen. Leider konnten wir hier nicht mehr weiter, da der schmale
Gang, der uns noch tiefer in den Barranco geführt hätte, durch das
Wasser für uns unpassierbar wurde.
Jetzt ging es zurück durch das Bett des Barranco um den steilen Aufstieg
zu beginnen. Viele leuchtende Blumen säumten den Weg, aber auch die
Spuren der Wildschweine wurden an vielen Orten sichtbar. Auf die Frage
einer Wanderin sagte Gerd: "Einfach hinlegen und tot stellen, dann
passiert nichts." Das hob dann doch die Stimmung und fröhlich lachend
bewältigten wir die 1000 Stufen der zweiten Hälfte des Aufstiegs.
Joachim Kuhl
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28.04.2010 – Romantische Rundwanderung im Vall de Ebo
Bei herrlichem Frühlingswetter trafen
sich 35 gut gelaunte Wanderer, um mit unserem Wanderführer Benno durch
den wildromantischen Barranco "Els Tolls" zu wandern.
Von dem kleinen Ort Vall de Ebo aus, ging es vorbei an einem alten aber
noch in Funktion befindlichen Waschhaus leicht bergauf , vorbei an
vielen Kirschbäumen, die schon die ersten Ansätze ihrer leckeren Früchte
zeigten. Über schmale Pfade aber auch schöne breite Feldwege erreichten
wir den Barranco "Els Tolls". Nach der Überquerung des Barranco sahen
wir dann auch die unter uns liegenden natürlichen Wasserbecken. Man sah
aber auch, dass die während der Regenzeit gewaltigen Wassermassen, die
sich durch den Barranco wälzen, im Laufe der Zeit sich ihre eigenen Wege
gesucht haben. Große Felsbrocken erzählten uns auch, dass man tunlichst
nicht in der Regenzeit diese schöne Wanderung durchführen sollte.
Gespannt lauschten wir alle immer wieder, wenn Benno uns auf die
Besonderheiten am Rande des Weges aufmerksam machte und die eine oder
andere Anekdote zum Besten gab. Nach rund 3 Stunden erreichten wir
wieder unseren Ausgangspunkt und beendeten diese Wanderung in einem
schönen Innenhof des Restaurantes "Capri".
Joachim Kuhl |
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21.04.2010 - Überschreitung der Sierra Helada
"Über sieben Hügel musst Du geh'n", so
könnte man in Kurzform die Überschreitung der Sierra Helada beschreiben.
Denn in ständigem Auf und Ab führt der schmale Pfad, teilweise recht nah
am schroffen Klippenrand entlang, über den 10 km langen Bergrücken von
Albir nach Benidorm.
Diese spektakuläre Klippenwanderung, die zu den schönsten der Region
zählt, unternahm heute unsere konditionsstarke Wandergruppe unter der
Führung von Horst bei herrlichem Frühlingswetter. Die Bergblumen blühten
und die Sicht auf Puig Campana, Guadalesttal, das glitzernde Meer und
die Skyline von Benidorm war grandios. Ein Linienbus brachte die
fröhliche Gruppe dann wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Ingrid
Lechner |
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14.04.2010 - Rundwanderung im Maurental bei
Tarbena
Trotz des trüben Wetters traf sich
eine gutgelaunte Wandergruppe in Parcent, um gemeinsam mit Wanderführer
Gerd zu einer leichten Wanderung ins Maurental bei Tarbena zu fahren.
Leider war dort die sonst so grandiose Sicht auf die bergige Umgebung
durch tief hängende Wolken und leichten Nieselregen etwas eingeschränkt,
aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Die Kirschbäume blühten,
Avocado-, Nispero- und Zitronenbäume bogen sich unter ihrer Last und
das satte Grün der Wiesen war eine Wohltat für Augen und Gemüt.
Ingrid
Lechner |
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07. April 2010 - zur
Wanderhütte von Pego
Wechselnde Aussichten bei wechselndem Wetter
Bei strahlendem Sonnenschein brachen 22
konditionsstarke Wanderer zu einer interessanten Wanderung durch die
zerklüfteten Berge von Pego auf. Der schweißtreibende Anstieg zur
Wanderhütte von Pego wurde hinter jeder Biegung des steilen Weges
entschädigt durch den sich ständig wandelnden Ausblick auf Pego.
Von der Wanderhütte aus ging es Richtung Val de Ebo und unser
Wanderführer Horst zeigte uns den Ort einmal von oben, da man so
hervorragend sehen konnte, dass der Ort kreisförmig angesiedelt wurde.
Während es dann wieder Richtung Pego ging, bot sich den Wanderern - wie
schon beim Aufstieg hinter jeder Biegung - eine fantastische Aussicht
auf die Bergwelt, einschließlich der kleinen Ortschaften wie Adsubia und
andere die von oben
manchmal wie Fremdkörper in der herrlichen Bergwelt wirkten. Als es dann
zunehmend dunkler wurde und die Sonne verschwand erreichten wir mit den
ersten Regentropfen unsere Autos.
Joachim Kuhl
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31. März: Rund um die Sierra de Olta
Grün, felsig und mächtig erhebt sich
das Olta Gebirge im Rücken von Calpe, durchzogen von etlichen
malerischen Wanderpfaden. An jeder Wegbiegung wird man hier mit neuen
Eindrücken konfrontiert und die Ausblicke auf die umliegenden
Gebirgszüge und das glitzernde Meer erfreuen jedes Wanderherz. Diesen
malerischen Weg genoss heute bei herrlichem Frühlingswetter unsere recht
große, aber sehr homogene Wandergruppe auf der klassischen Route „rund
um die Sierra Olta“. Bei bester Stimmung kamen wir zum Ausgangspunkt
Picknickplatz und konnten es kaum glauben, dass wir dort mit kühlen
Getränken und duftenden Grillwürstchen erwartet wurden. Nochmals vielen
Dank dafür an unsere „Grillmeister“ Thomas und Gerhardt, die heute aufs
Wandern verzichteten, um uns diese Überraschung zu bereiten.
Ingrid
Lechner |
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24.3.2010 - Granadella-Bucht
Ein schön angelegter Wanderpfad führte
uns von der malerischen Granadella-Bucht hinauf zu den attraktiven
Ruinen eines Castillos, welches 1739 zur Küstenverteidigung gebaut
wurde. Eingebettet in einen bunten Naturgarten war dies ein idealer
Platz für eine kleine Verschnauf- und Bewunderungspause, verbunden mit
einem einzigartigem Blick auf den Torre d`Ambola und die davor liegende
Insel Descubridor. Auch der Aufstieg über einen steilen Felsrücken
hinauf zum Mirador de Llevant bot uns fantastische Blicke über die
Steilküste bis hin zum Ifach. Über gepflegte und gut markierte Pfade
wanderten wir dann durch den blühenden Naturpark, wo der Frühling sich
von seiner schönsten Seite zeigte und die Hobbyfotografen voll auf ihre
Kosten kommen ließ.
Ingrid
Lechner |
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17. – 22.03.2010
Frühlingswandertage in der Sierra Maigmó
Nur 30 Kilometer von Alicante entfernt
findet man einen wunderschönen Naturpark, die Sierra de Maigmó. Auf
einem Hochplateau, eingerahmt von den Gipfeln Maigmó,
Cid , Despeñador und Fraile liegen die Oasen Rabosa und Xorret de Catí.
Von diesen beiden markanten Punkten aus führt ein gut markiertes
Wegenetz durch eine waldreiche Naturlandschaft, wo verfallene Fincas,
Schneebrunnen, Höhlen und alte Mühlen von der Vergangenheit erzählen.
In diesem herrlichen Gelände
verbrachten wir, aufgeteilt in zwei zeitlich aufeinander folgenden
Gruppen, jeweils 3 fröhliche Wandertage. Die erste, außerordentlich
konditionsstarke Truppe, bestieg auf recht steilen und teilweise
ausgesetzten Pfaden alle markanten Gipfel, wo uns herrliche Blicke auf
den Naturpark und die Küstenregion für die Aufstiegsmühe belohnten. Aber
auch die zweite Gruppe, die mit mir auf aussichtsreichen Wegen in stetigem Auf – und Ab durch den Naturpark
wanderte, war mit ganzem Herzen dabei und stellte ihre gute Kondition
und Naturliebe unter Beweis. Selbst ein Tag mit leichtem Nieselregen und
deshalb lehmigen Schuhen tat der guten Stimmung keinen Abbruch.
Abends wurden wir mit einem guten Essen
verwöhnt und wenn dann Gerhard seine Gitarre auspackte und mit uns
gemeinsam fröhliche Lieder sang, waren alle Strapazen des Tages
vergessen. Ich danke jedem einzelnen meiner Wanderfreunde für die
allseits gute Laune und das Durchhaltevermögen auch bei anstrengenden
Passagen.
Ingrid
Lechner |
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10. März 2010 - Vall de la Murta
"Gipfelglück im Doppelpack" unter diesem Motto
bestieg eine konditionsstarke Truppe heute im
herrlich grünen Vall de la Murta die beiden
markanten Gipfel Creu del Cardinal und Cavall Bernat.
Lang war die Strecke, steil und felsig die
Aufstiege, aber die Ausblicke auf die umliegenden
Berg- und Küstenregionen entschädigten für alle
Aufstiegsmühen. Noch funktionstüchtige Aquädukte,
Quellen und die im Zentrum des Tales liegende
Klosterruine aus dem 14. Jahrhundert rundeten die
interessante Wanderung auch kulturell ab.
Ingrid
Lechner |
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24. Februar 2010 - Rund um den Penya Coll de
Rates
Mit einer konditionsstarken Truppe starteten wir bei
strahlendem Sonnenschein in Parcent zur Umrundung
des felsigen Penya Coll de Rates auf neuen Wegen.
Die blühenden Mandelbäume verwandelten das Jalontal
in eine Traumlandschaft und ließen die Herzen der
Hobbyfotografen höher schlagen. Steil war der
Aufstieg durch den Barranco Negro, aber die
interessanten Felsformationen der Sierra Ferrer
ließen uns alle Aufstiegsmühen vergessen. Bevor wir
auf einem alten Saumpfad abstiegen, wurden wir auf
der Passhöhe noch einem unvergesslichen Blick auf
alle prominenten Gipfel der Region belohnt. Auf
einer sonnigen Restaurantterrasse in Parcent ließen
wir die aussichtsreiche Rundwanderung dann gemütlich
ausklingen.
Ingrid
Lechner |
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17. Februar 2010 - Mandelblütenwanderung
Das idyllische Jalontal ist zu jeder Jahreszeit ein
beliebtes Wander- und Ausflugsziel, jedoch zur Zeit
der Mandelblüte besitzt es eine magische
Anziehungskraft. So führte auch unsere traditionelle
Mandelblütenwanderung durch diese schöne Gegend, wo
uns die Farbschattierungen der Blüten von weiß bis
dunkelrosa faszinierten. Nach den vorausgegangen
Regentagen genossen wir heute das frühlingshafte
Wetter und erfreuten uns bei bester Stimmung an der
wundervollen Natur.
Ingrid
Lechner |
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10. Februar 2010 - Zum Gipfelkreuz des Montgó
Der Monolith Montgó, 1987 zum Naturpark erklärt, übt
durch seine bestechende Lage und durch seine
Blumenvielfalt schon immer einen großen Reiz auf den
Naturliebhaber aus. Deshalb nahmen auch heute 38
konditionsstarke Wanderer den doch recht steilen
Aufstieg von Jesus Pobre durch den felsigen Barranco
d’ Hedra gerne in Kauf. Verbunden mit einer leichten
Kletterei erklommen wir dann den 694 m hohen
Denia-Gipfel, dessen Aussicht uns für alle
Aufstiegsmühen entschädigte. Vom Ifach bis zur Bucht
von Valencia reichte der Blick und alle prominenten
Gipfel des Hinterlandes zeigten sich von ihrer
schönsten Seite.
Ingrid
Lechner |
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03. Februar 2010 - Rundwanderung im Jalontal
Nur vereinzelt blühten die Mandelbäume bei unserer
aussichtsreichen Rundwanderung durch das idyllische
Jalontal. Aber uralte knorrige Olivenbäume am
Wegesrand, der quirlige Rio Jalon und Relikte aus
vergangenen Tagen versöhnten uns und verscheuchten
jegliche Langeweile. Bei einem Einkehrschwung in
einem sonnigen Gartenlokal in Jalon ließen dann 48
gutgelaunte Wanderer den Tag gebührend ausklingen.
Ingrid
Lechner |
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20. Januar 2010 von der
Cala Blanca zum Cap Prim
Heute zeigte sich der Wettergott von seiner gutgelaunten
Seite und bescherte uns bei unserer aussichtsreichen
Wanderung zum Cap Prim einen frühlingshaften Tag. Von
dieser Halbinsel genossen wir herrliche Blicke auf die
Bucht von Javea, den majestätischen Montgó und das
bergige Hinterland. Möwen kreisten über dem azurblauen
Meer und das frische Grün der Natur machte die Idylle
perfekt. Unseren Einkehrschwung verlegten wir diesmal in
die verträumte Bucht Cala Barraca, wo uns das glitzernde
Meer zu Füßen lag.
Ingrid Lechner |
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13.01.2010 - Barranco Infierno vom Vall de Ebo aus
Bei unserer ersten
Wanderung im Neuen Jahr zeigte sich nach den vielen
Regentagen der sonst trockene Barranco Infierno als
quirliger Fluss und eine Durchquerung auf seiner
ganzen Länge war nicht möglich. Deshalb wichen wir
aus auf schmale mozarabische Pfade, die uns
aussichtsreich und idyllisch am Rande der Schlucht
entlang führten. Etliche anstrengende Höhenmeter mussten auf unserer
Rundwanderung überwunden werden, um zu den
mysteriösen Erdlöchern auf der Ebo-Hochfläche und
letztendlich wieder zu unserem Ausgangsort Vall de
Ebo zu gelangen. Mit einem fröhlichen Einkehrschwung
klang unsere abwechslungsreiche Eröffnungswanderung
aus. Ingrid Lechner
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