Kreuzfahrt mit dem Euroclub-Denia
vom 14.10.-22.10.2011

auf der
„Adventure of the Seas“

zu den kanarischen Inseln im Atlantik


Liebe ECD-Mitglieder ich möchte Euch nicht quälen
Aber wenn man eine Reise tut, kann man was erzählen 

Zu berichten von einer tollen Reise fällt mir nicht schwer
Drum mussten einfach mal wieder ein paar Verse her

Alleine das Leben schreibt die besten Geschichten
Hört mir also ein wenig zu, denn davon will ich berichten 

Die Reise begann in Denia pünktlich, um nicht zu sagen, unweigerlich
Aber auch nicht monoton, sondern für mich recht abenteuerlich 

Denn kaum waren wir unterwegs, suchte ich meinen Reisepass wie besessen
Er war in keiner Tasche zu finden, er war einfach vergessen 

Ich muss schon sagen, die Situation verursachte bei Waltraud und Jürgen
einfach nur Stress, darüber weiß ich Bescheid
Aber ihr müsst es glauben, mir tat es unsagbar leid 

Auf Umwegen und in Begleitung meiner gut spanisch sprechenden Frau
Landete ich am Flughafen „Santa Fee“, dass weiß ich genau 

In einem anderen Bus und getrennt von der Gruppe ohne Groll
Bekam ich dort von der Polizei ein entsprechendes Protokoll 

So kam in diesem Flughafen bei Granada dann die Wende
Und das Drama um den Reisepass nahm erst einmal ein glückliches Ende 

Nicht unerwähnt bleiben darf das deutsche Konsulat
Das hatte trotz Notbesetzung einen guten telefonischen Tipp parat 

Dann mit dem Mietwagen der Gruppe hinterher wie besessen
Im Hotel dann begrüßt mit großem Hallo, pünktlich zum Abendessen 

Die Wiedersehensfreude hat uns sehr gerührt, wir konnten es nicht ahnen
die ehrlich gemeinte Anteilnahme am Gelingen unserer Aktion, aller Herren und Damen 

Bereits beim Bierchen in froher Runde war vergessen die Plage
Alle freuten sich aufs Schiff und lustige Tage 

Am anderen Tag, der Bus hatte den Hafen von Malaga noch nicht erreicht
Wurde unserer Waltraud vom Präsidenten Joachim ein praller Umschlag überreicht 

Völlig überrascht kommentierte sie die Aktion nicht mit einem Satz aus der Retorte
Sondern: „Ich muss dazu jetzt mal etwas sagen --- Mir fehlen einfach die Worte“ 

Es gab keinen ECD'ler der auch nur einen Euro bereute
Es war einfach schön zu sehen wie Waltraud sich darüber freute 

Im Hafen angekommen standen alle ratlos vor dem „CHECK-IN“
Aber mit Hilfe der clubeigenen Reiseleitung waren wir beim „Bording“ schnell drin 

Nur speziell bei mir lief es etwas anders, meine Hände schweißnass
Hatte ich doch nur ein Protokoll u. Personalausweis, aber keinen Reisepass 

Obwohl als unbedingt notwendig in den Reisebedingungen schriftlich dokumentiert
Wurde ich vom Bordpersonal bedenkenlos nur mit Personalausweis registriert 

Denn zu Kanaren schipperten wir doch nur im Euro-Gewässer
So war wohl der Pass offensichtlich nicht nötig, aber besser 

So konnten jetzt alle bedenkenlos die Tage auf See genießen
Auf diesem über 300 Meter langen prachtvollen „Ozeanriesen“ 

Bei der unüberschaubaren Größe wurde so manches Deck 5 x umrundet
Die vielen Bars von den Herren u. die tollen Geschäfte von den Damen erkundet 

Durch die unendlichen Gänge laufend ein bestimmtes Ziel immer wieder suchen
Hörte ich den Ein oder Anderen auch öfter mal heimlich fluchen 

Ja liebe Landratten oder auch Seefahrer vor dem Herrn
leider stand für Einige die Kreuzfahrt kurzfristig mal unter keinem guten Stern 

Denn aus den Tiefen des Meeres kam auf das Schiff hoher Besuch
Es war der allmächtige Gott „Neptun“ , diesmal mit einem Fluch 

Dieser traf gewaltig auch einige Leute vom ECD
Mit unbändiger Wucht, ich glaube es tat nicht nur im Bauch tüchtig weh 

Mit Medikamenten aus der Bordapotheke und des Partners guten Pflege
Waren die Betroffenen aber bald wieder munter und rege 

Letztendlich hatten alle den Fluch, Wind und Wellen gut überlebt, Gott Lob
Was die Stimmung im Bus auf der Rückfahrt unweigerlich hob 

Einige Leute hatten im Vorfeld vielleicht Bedenken, aber es gab nie eine Panik
Zu dieser Zeit gab es auf dem Atlantik keine Eisberge, wie damals bei der Titanic 

Trotz der vielen Menschen an Bord war alles tadellos organisiert und toll
Alle Decks waren gut klimatisiert, aber proppenvoll

Beim Landgang wollte jeder einmal die schönen Inseln sehen
Dafür musste man natürlich auch von Bord mal gehen 

Für ausgiebige Ausflüge reichte oft nicht aus die Zeit
Schon am frühen Nachmittag stand die Adventure of the Seas zum Auslaufen bereit 

So gab es für die meisten nur eine Kultur- u. Shoppingtour
Auf dem nahe gelegenen Altstadtparkuhr 

Von der Exkursion zurück wurde der Sicherheitscheck tüchtig erschwert
Aufgefallen ist Präsident Joachim mit seinen Utensilien und einem
Dosenverschluss, gesammelt für Günter Machmerth 

An einem Tag wurden wir heraus gepfiffen, hektisch wie bei Dieter Thomas Heck
Zügig und diszipliniert mussten alle an Deck 

Auch Lotti und Eberhard kamen pflichtbewusst und ungehemmt
Allerdings mit ihren Schwimmwesten unter den Arm geklemmt 

Ein wenig gestresst aber streng geordnet u. ausgerichtet wie mit einem Lot
Wurden alle eingeteilt für eine evtl. notwendige Rettung per Boot 

Erleichtert legten auch Lotti und Eberhard ihre Westen in den Schrank zurück
Es war nur eine vorgeschriebene Notfallübung --- was für ein Glück 

Unter strahlend blauem Himmel hatte unser Schiff schaukelnd gute Fahrt gemacht
Und das hat uns Gästen vom ECD einfach nur Spaß gebracht 

So mancher Passagier etwas grün um die Nase, verabschiedete sich vom Tische
Um klamm heimlich an der Reling zu füttern die Atlantik-Fische 

Glaubt mir das was ich hier sage, denn ich bin kein Spinner
Der Grund war lediglich Platz zu schaffen für das Käpten`s Dinner 

Dafür hatten sich alle Passagiere, auch die vom ECD, fein herausgeputzt
Das hatte ich natürlich für meine Erinnerungsfotos gleich schamlos ausgenutzt 

Dem Essen an Bord habe ich als Note ganz klar eine „10“ verliehen
Die Wertung „1“ allerdings nur, für die lästigen überflüssigen Kalorien 

Denn mit jeder immer wieder neuen üppigen Essensrunde
Wurden erneuert die körpereigenen Pfunde 

Zu erklären ist solch eine Körperveränderung nur unter dem Motto: „Rettungsringe“
Sei jedem gegönnt sich mitzubringen von einer Reise, die ein oder anderen Dinge 

Rauf ging es problemlos mit dem Hüftgold locker, froh und munter
In kleinen mühsamen Schritten geht’s zu hause dann wieder, poco a poco runter 

Ja solch ein Schiff das bietet einfach „Luxus“ pur, dass muss ich schon sagen
Man wird bedient von oben bis unten, man muss sich gar nicht plagen 

Könntet Ihr Euch vorstellen hier ständig zu sein
Ich mein so als alternative Idee zum schnöden Altenheim 

Doch ist es noch nicht an der Zeit mit diesem unvermeidlichen Sprung
Wir Alten vom ECD sind zur Zeit dafür einfach noch viel zu jung 

So haben wir in fröhlicher Runde die Seefahrt genossen
Und sie gemeinsam mit dem ein oder anderen Tropfen begossen 

Besonderer Dank geht dafür an Waltraud und Jürgen Gisselmann - Lappe
Denn die tolle Organisation und der Aufwand für diese Reise war nicht von Pappe 

Und dass wir alle mitgefahren sind war erfahrungsgemäß kein Fehler
Das erlaube ich mir zu sagen im Namen aller hier anwesenden ECD'ler. 

Nach diesen tollen Tagen tut Abschied nehmen ein klein bisschen weh
das sagt Euch allen Euer Pressesprecher Klaus vom ECD
 

Rückfahrt mit dem Bus am 22.10.2011

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