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L’Albarda, ein Garten der verzaubert
Pünktlich, wie vereinbart, trafen sich am Dienstag,
den 07. Juni, um 11 Uhr beinahe 50 Mitglieder des
Euroclubs Denia vor dem Eingang des mediterranen
Gartens in La Sella. Dort wurden wir herzlich von
den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Stiftung Fundem
(Fundación Enrique Montoliu) Camilla, Gabriela und
Felix in Empfang genommen. Schnell waren drei
Gruppen gebildet, die in unterschiedlichen
Richtungen auf Erkundungstour gingen.
Schon der Eingangsbereich beeindruckt durch sein
großes, schmiedeeisernes Tor. Der Besucher wird
durch die paarweise vorhandenen Zypressen begrüßt,
die alle fünf Meter den langen Weg zum Haus säumen.
Dazwischen gibt es einheimische Laubbäume. Das Haus
erblickt man erst, wenn man das Ende des Weges
erreicht hat. Es ist wunderschön anzuschauen und
passt perfekt in den Garten.
Felix erklärt unserer Gruppe ausgiebig die
Architektur des Hauses und die sehr geometrische
Struktur des Gartenbereiches direkt am Haus. Von der
Terrasse des Hauses hat man einen freien Blick auf
den Montgó. Dort wachsen endemische Pflanzen, d. h.
Pflanzen, die nur dort und nirgendwo sonst wachsen.
Auf Grund dessen wurde in Zusammenarbeit mit der
Universität Valencia ein kleiner Montgó (16 m hoch)
im Garten nachgebaut und mit den endemischen
Pflanzen bepflanzt. Hier können nun die Studenten
wesentlich einfacher ihre Studien durchführen.
Besonders interessant für mich war der fast
dschungelartige Gartenbereich, in dem ausnahmslos
einheimische Pflanzen wachsen. Sie sind an das Klima
angepasst und benötigen keine zusätzliche künstliche
Bewässerung. Dieser Garten bot hinter jeder Biegung
des schmalen Trampelpfades eine neue Überraschung.
Hier ein kleiner Teich mit Fröschen, Libellen und
Seerosen, dort eine versteckte Sitzgruppe. Im
schattigen Laubdach über uns zwitscherten viele
Vögel und summten unzählige Insekten und trotz der
hohen Temperaturen war es hier angenehm kühl.
Erstaunt war ich, dass dieser Garten gerade mal 13
Jahre alt ist.
Nach der Besichtigung wurde den Teilnehmern die Idee
der Stiftung durch einen Film nahe gebracht, die
hauptsächlich darin besteht Gelände von hohem
ökologischem Wert zu erwerben und zu erhalten.
Der wunderschöne Rundgang an der frischen Luft,
bespickt mit vielen fachkundigen Informationen, und
die zauberhafte Atmosphäre des Gartens hatten uns
hungrig gemacht. Daher erwarteten uns mitten im
Rosengang die Spezialitäten des Hauses: Cocas von
Carmen, der Seele des Hauses. Hmmm, waren die
lecker! Mehrere Frauen erkundigten sich gleich nach
dem Rezept.
Frisch gestärkt erwartete uns die letzte
Überraschung des Gartens: wir durften soviel Orangen
pflücken, wie wir tragen konnten. Welch eine Freude.
Vielen Dank an Camilla, Gabriela und Felix.
Es hat allen viel Spaß gemacht, wir kommen
garantiert noch mal wieder.
Waltraud Gisselmann-Lappe
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