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Festival de los Patios
Vier Tage in Cordoba und Sevilla
08.-11. Mai 2011
Frohgelaunt und
begleitet von schönem Wetter fahren einige
Mitglieder des Euroclub Dénia am Sonntag, den
8.5.2011 nach Cordoba, um am Festival der Patios
teilzunehmen.
Welch ein Einmarsch in die Stadt! Da die Altstadt
für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, haben wir
das Vergnügen, über die wunderschöne römische
Brücke, die Puente Romano, mitten in das Herz der
Altstadt zu laufen. Zum Glück wird das Gepäck mit
einem Lieferwagen des Hotels transportiert. Welch
eine Freude, das Hotel liegt direkt neben der
Mezquita. Einchecken und los geht’s zu einer ersten
Endeckungsrunde.
Am zweiten Tag holt uns um 9 Uhr Miguel ab, der Guia.
Er führt uns in die Altstadt. Die
engen und gewundenen Gassen, die meist in kleine
Plätze münden und niedrige weißgetünchte Häuser mit
ihren Patios geben der Stadt bis Heute ihren
unvergleichlichen maurischen Charakter.
Danach geht es in die Mezquita, eine der größten
Moscheen der Erde. Welch ein einzigartiges
Meisterwerk islamischer Baukunst! Wir bestaunen die
vielen Säulen mit den zweifarbigen Doppelbögen,
bestehend aus Ziegeln und Naturstein, die einen
überraschenden Raumeindruck bieten. Miguel erzählt
uns viel über die wechselvolle Geschichte.
Anschließend geht es in eigener Regie zur
Besichtigung der Patios. Mit viel Mühe, Geld und
Liebe zum Detail haben sich die Bewohner ihre
Innenhöfe restauriert und gestaltet. Blühende Oasen
der Ruhe mitten in der vom Tourismus geprägten
Stadt. Trotz der hohen Temperaturen von ca. 35 Grad
ist es hier angenehm kühl.
Und weiter geht es: nach Sevilla, der Hauptstadt
Andalusiens. Bei der Ankunft machen wir gleich eine
Panoramatour mit dem Bus. Vicente, unser
langjähriger und von allen geschätzter Fahrer, zeigt
uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Vorbei geht
die Fahrt an den wunderschönen Pavillons der
Teilnehmerländer der Weltausstellung 1929, am
Guadalquivir entlang zum Torre del Oro und der Plaza
de Toros.
Nach dem Einchecken im Hotel haben alle Teilnehmer
freie Zeit, um Sevilla selbständig zu erkunden. Eine
Fülle eindrucksvoller Gebäude, wie zum Beispiel die
Kathedrale, warten schon darauf bestaunt zu werden.
Wer seine Füße schonen möchte, kann sich vieles bei
Kutschfahrt anschauen.
Am letzten Tag geht es wieder Richtung Dénia, wo die
informative und interessante Reise ihren Abschluss
findet. Überschattet wurde die Reise durch den Tod
einer Mitreisenden.
Waltraud Gisselmann-Lappe
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