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Andorra /
Barcelona
eine 6-tägige Reise zwischen Kauflust und Kulturrausch -
eine Reise der Gegensätze
Wieder einmal
waren Mitglieder des Euroclubs
Denia auf Reisen.
Am 24.September
begann die Reise von Denia nach
Andorra. Pünktlich um 7 Uhr
saßen alle Teilnehmer mehr oder
weniger ausgeschlafen im
Bus. Nach einer Kaffeepause um
8.30 Uhr waren dann auch die
letzten Teilnehmer wach. Es ging
weiter zum Städtchen Montblanc.
Hier konnten noch die alten
Stadtmauern und engen Gassen
bewundert werden. Nach einem
kleinen Imbiss ging es weiter.
Aber nur bis zum Rande des
Städtchens, wo wir in einer
Kooperative einen kurzen
Überblick über die Herstellung
von Cava, dem spanischen
Champagner, erhielten. Die
Besichtigung endete mit einer
kleinen Degustation.
Gegen Abend
erreichten wir Andorra und unser
Hotel. Die Straßen sind recht
eng, aber das scheint der
Bevölkerung nichts auszumachen,
es wird eben solange kreuz und
quer geparkt bis jemand hupt.
Für den folgenden
Tag gab es verschiedene
Gestaltungsmöglichkeiten: man
konnte einkaufen gehen, mit dem
Bus ins nahe gelegene Skigebiet
fahren oder eine große Therme in
der Nähe des Hotels besuchen. Es
war also für jeden Geschmack
etwas dabei.
Wir konnten
feststellen, dass nur Alkohol
und Zigaretten günstig waren. Es
gab unzählige Parfümerien und
Schmuckgeschäfte, aber die
Preise unterschieden sich nicht
von denen in Spanien oder
Deutschland.
Am nächsten
Morgen ging die Reise weiter in
Richtung Barcelona mit einem
Stopp in Gerona. Nach der
Besichtigung der Kathedrale
hatten wir noch Zeit uns die
Stadt anzusehen. Sehr viele enge
kleine Gassen, aber auch moderne
große Plätze luden uns zum
Schauen ein. Nach einer kleinen
Stärkung ging es weiter Richtung
Figueres, um dort das
Dali-Museum zu besuchen. Einige
Bilder und Skulpturen hätten
einer Erklärung bedurft, jedoch
hatten wir leider keinen Führer.
Danach ging es
dann nach Barcelona. Das Hotel
lag sehr zentral, zur Rambla
waren es nur wenige Gehminuten.
Abends erkundeten ein paar
Teilnehmer noch die nähere
Umgebung und andere gingen bzw.
fuhren zu einem kunstvollen
Feuerwerk mit Musikuntermalung
und farbigen Wasserspielen.
Etwas zu feiern gibt es ja immer
in Spanien, hier die
Schutzpatronin Virgen de la
Merced.
Am Montagmorgen
erfolgte nach dem ausführlichen
Frühstück eine
Stadtbesichtigung per
Autobus und Guia. Wir sahen das
Olympiastadion, das olympische
Dorf, den Hafen, viele sehr
bemerkenswerte Gebäude und
natürlich die Sagrada Familia
von Gaudi. An diesem Gebäude
wird immer noch gebaut und
keiner weiß genau wann es fertig
werden wird, da es auch
weiterhin nur mit Spendengeldern
gebaut wird. Am Hafen gab es
eine kleine Rast, auch um Fotos
machen zu können und den
köstlichen Kaffee o. a. zu
trinken.
Es hat etwas,
dort zu sitzen, die Sonne zu
genießen und den Booten
zuzuschauen die auf dem Wasser
dümpeln. Aber unsere
Besichtigungstour war noch nicht
beendet. Der Bus fuhr mit uns
nach Montserrat. Die
abgerundeten Berge sind sehr
beachtlich und einmalig. Man
fragt sich, wie die wohl
entstanden sind. Um 17 Uhr waren
wir wieder im Hotel und hatten
nun noch Zeit uns die Markthalle
und die Ramblas anzusehen. Die
Markthalle ist umwerfend, das
Angebot verführerisch. Alles was
man sonst in Spanien kaum sieht,
wird hier im Überfluss angeboten
(Himbeeren, Blaubeeren sowie
diverse Gemüsesorten).
Am Dienstag wurde
noch einmal eine Bustour mit
Guia für Gaudifreunde angeboten.
Aber es bestand auch die
Möglichkeit den Tag selbst zu
gestalten. So schauten wir uns
die engen Gassen der Altstadt an
und fanden auch hier noch einmal
eine andere Markthalle. Nicht zu
vergleichen mit der Markthalle
an der Rambla. Es waren deutlich
weniger Touristen dort und die
Atmosphäre war eine ganz andere.
Nach dem Abendessen gingen
einige Teilnehmer der Bustour
noch auf einen Absacker zur
Rambla. Unserem Präsidenten
Joachim wird dieser
Abendspaziergang wohl länger im
Gedächtnis bleiben. Ein dreister
aber wohl noch ungeübter Dieb
versuchte ihm das Portemonnaie
aus der Hosentasche zu ziehen.
Und schon waren
wir am Abreisetag angelangt und
durften unsere Koffer wieder
packen. Aber die Reiseleitung
hatte auch für diesen Tag noch
etwas geplant. Es gab in der
Weinkellerei Torres eine
Besichtigungstour und eine
Weinverkostung. Die Anlage ist
gigantisch. Wir wurden mit der
hauseigenen Bahn über das
Gelände gefahren. Überall
standen riesige Behälter mit
Wein. Die hauseigene Videoschau war
beeindruckend. Aber das muss man
erlebt haben, es ist nicht zu
beschreiben.
Obwohl unser
Abreisetag mit dem Tag des
Generalstreiks in Spanien
identisch war kamen wir ohne
Probleme wieder nach Hause. Nach
einem kurzen Stopp in
Tarragona waren wir gegen 20
Uhr wieder in Denia.
Es war eine
interessante und schöne Tour.
Marion Eichenauer |