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Sonderfahrt mit der
Aktivgruppe :
„Radwandern“
am Karnevalsdienstag den 08.03.2011
…...es
fing ja alles ganz harmlos an, als man
mich bat doch einen kleinen Bericht über
die Radtour am Karnevalsdienstag zu
verfassen, an der ich bisher noch nie
teilgenommen hatte.
Da ich
aber fast jeden Dienstag, sofern es Wind
und Wetter zulassen, gerne an den
außerordentlich gut organisierten
Radwanderungen in harmonischer Runde
„Gleichgesinnter“ teilnehme, sollte das
wohl kein Problem darstellen. So sagte
ich etwas „blauäugig“ mit einer
Selbstverständlichkeit zu, ohne auch nur
im Geringsten zu ahnen was auf mich
zukam.
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Dienstag der 08. März 2011, die
Regenwolken hingen tief bis in die
Niederungen der Küstenstadt Denia.Trotz
der unüberschaubaren Wetterlage füllte
sich langsam aber sicher der Sammelplatz
an der Las Marinas, Km 5, auf dem
Parkplatz beim Mas y Mas mit etwa
zwanzig „Unentwegten“! Alle kamen in
ihrer, von der Radführung speziell für
diese Sondertour geforderten,
farbenfrohen „Sonder- Bekleidung“.
Der amtierende Radführer Peter Franz
rief in seiner Motivationsrede alle
Beteiligten zur Besonnenheit auf und
versprühte in seinem neuen Outfit das
Gefühl von „göttlichem Beistand“ !
Außerdem wies er auf die aktuelle
Änderung der Radführung für diese
äußerst anspruchsvolle, aber auch
unberechenbare Fahrt hin. Speziell
ausgebildet und mit besonderer farbiger
Haartracht ausgestattet, wurde diese mit
Hindernissen versehene Radtour vom
stellvertretenden Radführer Karl Rupp
angeführt.
Pünktlich um 10:11 Uhr
mitteleuropäischer Zeit fiel der
Startschuss für die Fahrt ins
„Ungewisse“ !
Kaum aufgesessen, rasten dann auch schon
alle mit maximaler Geschwindigkeit von
bis zu (ich hatte meinen Fahrradtacho
voll im Blick) 12- 13 Km/h hinter dem
Radführer Karl her.
Glück hatten diejenigen, die die
vorgeschlagene bunte Schutzkleidung
trugen. Denn nur so konnte man dem
starken Fahrtwind trotzen. Trotz der
besonders hochentwickelten farbigen,
steil nach oben aufgerichteten
Haarpracht, (signalampelähnlich) war bei
der Geschwindigkeit die sich stetig
entfernende Führungsperson beinahe nicht
mehr richtig auszumachen.
Nach gefühlten 100 Kilometer , so in
etwa, ( nach 10-15 Minuten und ca. 3 Km
Fahrt) kam der erste Checkpoint des
Tages. In der „Calle Gafarro“ bei Isolde
und Christian Leuschke konnten sich die
müden und ausgekühlten Knochen erst
einmal wieder so richtig von den
kräftezehrenden Strapazen erholen. Die
entsprechende Medizin wie Brandy,
Eierlikör und Kräuterschnaps standen zur
Infusion bereit. Die freundlichen
Gastgeber ließen es sich nicht nehmen,
die ausgelaugten Akteure zur intensiven
Aufnahme der notwendigen Medikamente zu
animieren.
Undercoveragent Eddy Prinz gesellte
sich, getarnt in „Reeder-Uniform“ mit
großer Brille unter die Radler, um diese
heimlich auf Dopingverstöße hin zu
testen. Doch von den anwesenden
Spitzensportlern schnell durchschaut,
wurde sein Vorhaben durch die eigene
Einnahme der oben erwähnten Medikamente
vereitelt.
Gestärkt standen dann alle wieder bereit
für die nächste Etappe. Abermals
angeführt von Karls ampelähnlicher
Haarpracht und vom lauten „DUUUUTHHH“
seiner Fantröte „Vuvuzela“ unterstützt,
streiften dann alle wieder
hintereinander durch die riesigen
Häuserschluchten von Denias Vororten,
bis hin zum nächsten Checkpoint am
„Palmenpark an der Las Marinas Km 1,5“ !
Pünktlich um 11 Uhr zum Essen fassen,
schlugen die von der strapaziösen Fahrt
leicht angeschlagenen Akteure am
Treffpunkt auf. Zwischen Springbrunnen
und Palmen machten der selbsternannte
geistliche Beistand, die ehrwürdige
„Schwester Rita“ und den Almosen
verteilenden „Pater Pedro“ , ihrem Namen
alle Ehre.
Unterstützt von einigen fleißigen
Helferinnen wurden Essen und Trinken in
mehr als ausreichender Menge an die
bedürftigen und ausgelaugten Radler
verteilt. Unter der Anleitung von
„Gymnastik-Wolfgang“ wurde der
vorhandenen „Kühle des Tages“ und dem
hoffentlich bald „scheidenden Winter an
der Costa Blanca“, mit Tanz und Gesang,
der „Garaus“ gemacht!
Der krönende Abschluss dieses
außerordentlichen Vormittags waren die
von „Pater Pedro“ gespendeten, mit viel
Konfitüre gefüllten Krapfen, die er
allen begeisterten Akteuren auf einem
riesigen Tablett servierte.
Geschafft, aber selig darüber einen
wundervollen und außergewöhnlichen
„Radlerdienstag“ im ECD erlebt zu haben,
machten sich alle auf den Heimweg.
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....ich
für meine Person, ich freue mich schon
sehr auf die nächsten Aktionen der
Aktivgruppe : „Radwandern!“
Dank an
ALLE
Klaus
Tornsäufer
ECD / Pressesprecher
(wider dem tierischen Ernst)
…..übrigens, ich hatte
sehr viel Spaß beim Schreiben!!
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