|
Nachtrag zum Informationsabend am
27.01.2009
Die Referenten Herr Dieter Fahnebrock (Konsulat Alicante) und
Herr Dr. Rainer Fuchs (Deutsche Botschaft, Madrid) konnten viele
der Fragen beantworten. Solche Abende bieten vielfältige
Informationen, können jedoch im Einzelfall eine Beratung durch
einen Rechtsanwalt oder Steuerberater nicht ersetzen.
Im Zuge der Vorbereitung konnte ich interessante Internetseiten
finden und weitere Informationen zusammentragen. Wie versprochen
führe ich die nachfolgend auf:
Die Startseite der Deutschen Botschaft Madrid lautet: www.madrid.diplo.de
Hier sind zu finden:
a) Merkblatt für
deutsche Residenten und Senioren in Spanien (Stand Oktober
2008)
b) Merkblatt über das Aufenthaltsrecht für Staatsangehörige
eines EU-Mitgliedstaates in
Spanien (Stand November 2008)
c) Informationen über das Gesundheitssystem Spaniens (Stand
November 2008)
www.residenteseuropeos.com Diese Internetseite sollten Sie
sich unbedingt ansehen. Die Provinzverwaltung Alicante (Diputacion
de Alicante) bietet hier Informationen zu den Themen rund um
das Leben in Spanien. Eine hervorragende Basisinformation in
Deutsch mit zusätzlichen Links und Hinweisen auf die
entsprechenden Spanischen Internetseiten.
Informationen über einen Zugang zur gesetzlichen
Krankenversicherung bzw. Standardtarif in der privaten
Krankenversicherung usw. finden Sie unter www.die-gesundheitsreform.de
Krankenkassen im
Ausland
Hinweise von
Mitgliedern ergaben, dass es eine gesetzliche Krankenkasse gibt
die mit Ärzten im Ausland Verträge abgeschlossen hat. Dies
bedeutet, dass man im Prinzip mit seiner Krankenkassenkarte zum
Arzt gehen kann, fast so wie in Deutschland. Diese Krankenkasse
heißt Taunus BKK. Der Vertragsarzt hier in Denia ist Dr.
Meyer-Josten.
Unter www.taunus-bkk.de
finden Sie Informationen hierzu.
Steuererklärung für
Rentner
Das Bundeszentralamt
für Steuern teilt derzeit die Steueridentifikationsnummern zu.
Die meisten werden zwischenzeitlich ein entsprechendes Schreiben
erhalten haben. Diese Nummer erleichtert künftig eine Zuordnung
der verschiedenen Einkünfte (gesetzliche Rente, Betriebsrente,
Zahlungen von Versorgungswerken etc.) zu den einzelnen Personen.
Dazu ist in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 04.
Januar 2009 ein lesenswerter Artikel erschienen. Die Überschrift
lautet: „Der Fiskus jagt die Rentner“ Vom neuen Jahr an erfährt
das Finanzamt automatisch die Einkünfte der Rentner. Es ist
höchste Zeit, eine Steuererklärung abzugeben.
Eine Kopie dieses
Artikels hängt am Schwarzen Brett im Clublokal.
Anspruch auf
Pflegesachleistungen im Ausland
In einem anhängigen
Prozess wird gegen Jahresmitte ein Urteil des Europäischen
Gerichtshofes erwartet. Der Generalanwalt hat anscheinend
empfohlen, dass diese Leistungen „exportiert“ werden müssen. In
den überwiegenden Fällen folgte der Europäische Gerichtshof
bisher diesen Empfehlungen. Die Konsequenz wäre, dass die
Deutsche Pflegekasse bei einem stationären Aufenthalt in einem
Pflegeheim im Ausland Sachleistungen erbringen müsste.
Ich werde dieses
Thema entsprechend verfolgen.
Noch Fragen ? Dann
stehe ich an den Clubabenden zur Verfügung.
Klaus Bufe
|